Destruktive Züge
Der Essayist bewegt sich im breiter werdenden Fluss der Wachstumskritik, die mit der Finanzkrise ab 2007 einen neuen Schub erhalten hat. Seitdem sind Dutzende Bücher zum Thema erschienen – von Konservativen, Linken ebenso wie von Unternehmern und Wissenschaftlern. Ihr gemeinsamer Nenner ist die These, dass der permanente Versuch materieller Wohlstandsmehrung nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich und sozial zunehmend destruktive Züge trage. Im Rahmen dieser Debatte bieten Loskes Überlegungen einen mindestens zweifachen Mehrwert.