(10.10.2016) Laut der Unterstützungsmission der Vereinten Nationen in Afghanistan (UNAMA) hat die Anzahl ziviler Opfer seit Beginn der Zählung im Jahr 2009 einen neuen Höchststand erreicht. Demnach wurden allein im Halbjahr 2016 1601 Zivilisten getötet sowie 3565 weitere verletzt.
„Selbstmordanschläge gibt es erst, seitdem die Amerikaner hier sind.“, meint Mohammad Zaman mürrisch. „Und Daesh auch!“, fügt der 67-jährige Händler hinzu. „Daesh“ ist das arabische Akronym für den sogenannten Islamischen Staat, dessen Zellen seit vergangenem Jahr auch in Afghanistan aktiv sind.