Mit der Begründung, darum sollten sich die Opferstaaten kümmern, Deutschland gehöre nicht dazu und deutsche Ermordete seien „nicht dabei gewesen“, verweigerte das Auswärtige Amt über mehrere Jahre jeden Zuschuss zum Erhalt der Reste des früheren NS-Vernichtungslagers. Tatsächlich wurden 15.000 bis 25.000 deutsche Juden in Sobibór vergast, darunter auch tausende Kinder.