Auf der Kundgebung bezeichnete der japanische Nobelpreisträger für Literatur, Kenzaburō Ōe, die Rede von Schinzo Abe im US-Kongress als „handfeste Lüge“. Im Ausland habe Abe angekündigt, dass Japan zur engeren Kooperation mit den USA das Recht auf kollektive Selbstverteidigung anwenden und entsprechende Gesetze anpassen werde. Doch im Inland habe er nichts dazu erklärt und auch nicht die Zustimmung der Bevölkerung für seine Pläne, sagte der Nobelpreisträger.