(30.7.2001) Durch Zufall stieß die Raumsonde „Wind“ vor zwei Jahren auf ein noch nie zuvor beobachtetes Ereignis: Wie Marit Oieroset von der University of California-Berkeley und Kollegen jetzt im Journal Nature berichten, flog „Wind“ genau in dem Moment durch den Schweif des Erdmagnetfeldes, als sich die Feldlinien des Sonnenwindes mit denen des Erdmagnetfeldes verknüpften. Bei diesem Prozess, den die Fachleute „Rekombination“ nennen, pumpt der Sonnenwind geladene Teilchen in das Erdmagnetfeld, welche magnetische Stürme und Polarlichter verursachen können.