( 12. September 2011) „Die Tatsache, dass diese Generation – die einsamste und am meisten zurückgezogene Generation – aufstand und etwas tat, grenzt an ein Wunder. Das Wunder des Sommers 2011. Da hast Du es – alles, was wir dachten, alles, was sie uns gelehrt hatten – war falsch! Was hier geschah, war genau das, was notwendigerweise geschehen musste.
Wir waren jeder von uns in seinem eigenen Rad gefangen, einem Rad von Unzufriedenheit, dem Gefühl der Absurdität. Und plötzlich fingen wir an zu reden, und noch wichtiger war: Wir fingen an zuzuhören.
So nannten sie uns extreme Linke. Sie versuchten, uns zu definieren. Wie um alles in der Welt wissen sie, wer ich bin? Woher wissen sie, wer du bist? Wie können sie sich erdreisten? Die beste Antwort auf ihre Behauptungen kam nicht von mir oder meinen Freunden, sie kam aus den Zeltcamps, die in der Hatikva Nachbarschaft entsprangen, in Jesse Cohen, in Kiryat Gat, Kiryat Shmona, Modiin, Rahat, Kalansawa, Jerusalem, Haifa, Bet Shean, Yerucham und in zig anderen Orten. Alle von uns, das ganze Land, realisierte, dass es kein rechts oder links gibt – wir sind alle Diener/wir alle dienen. […]
Auf der Demonstration in Afula sah ich ein Schild: „Für 31 Tage war ich stolz darauf Israeli zu sein”. Ich stehe vor Euch, und ich bin jetzt seit 7 Wochen stolz darauf eine Israelin zu sein.“