Mehr als die Hälfte der Senatoren haben bereits in Texas einen Gesetzesentwurf unterzeichnet, wonach Lehrern und Studenten künftig das Tragen von Waffen an den Universitäten erlaubt sein soll. Man sieht dies nicht als neue Gefährdung an. Die Bewaffnung soll stattdessen der Vorbeugung vor neuen Amokläufen dienen.
Die Waffenlobby weist als Argument immer wieder auf das Massaker an der Virginia Tech im Jahre 2007 hin, bei dem 32 Menschen umgekommen sind. Waffenfreie Zonen sehen die Lobbyisten als indirekte Einladung für Massenmörder an. Sie glauben, die Bürger dürften sich nicht alleine auf die Polizei und andere Sicherheitsdienste verlassen, um ihr Leben zu verteidigen.