Aufs Schärfste verurteilte Parlaments-Präsidentin Gabriela Rivadeneira den „Einsatz“ gegen ecuadorianische Bürger. Dem Protest schlossen sich die Vorsitzende der Parlaments-Kommission für Nationale Souveränität, María Augusta Calle, sowie der Abgeordnete der Regierungspartei PAIS, Virgilio Hernández, an.
Rosana Alvarado, Vizepräsidentin des Parlaments, verurteilte das Vorgehen von Erdogans Leibwache als “nicht annehmbare, feige Aggression, der verschiedene ecuadorianische Bürger zum Opfer fielen”. Der Einsatz – und damit Erdogans geplante Charme-Offensive in Lateinamerika – eskalierte so zum diplomatischen Zwischenfall.
Ecuadors Vize-Außenminister Fernando Yépez ließ den türkischen Botschafter, Korkut Gungen, vorladen und überreichte ihm eine Protestnote, in der die Regierung Rafael Correa ihr „großes Befremden über die unangemessene Reaktion der türkischen Sicherheitskräfte und ihrer Gewaltanwendung gegen Staatsbürger Ecuadors“ zum Ausdruck brachte und die türkische Regierung zur Rede stellte.
Das Ziel der Reise: Eindeutig verfehlt.