Huntington geht es nicht nur um globale ökonomische Interessen, die diese Elite verfolge. Es geht ihm auch um Denkmuster, moralische Überzeugungen und eine Lebenshaltung, die sie letztlich vor allem ausmacht: «Das Dabeisein in transnationalen Institutionen, Netzwerken und Aktivitäten definiert nicht nur die globale Elite, sie ist auch entscheidend dafür, dass jemand überhaupt den Elitestatus in einem Land erringt. Jemand, dessen Loyalitäten, Identitäten und Engagements rein national bleiben, wird es kaum an die Spitze schaffen, weder in der Wirtschaft, im akademischen Betrieb noch in den Medien.»