(19.6.2014) Im Juni 2013 war bereits im Zuge einer „ersten Phase“ durch die Konsortien Genel Energy und Addax Petroleum die Pipeline zwischen Khurmala und den nordöstlich von Kirkuk gelegenen Ölfeldern von Taq Taq fertiggestellt worden. Genel Energy machte sich bereits, als „zweite Phase“ der Vernetzung der verschiedenen Öl-Felder im Irak, an die Fertigstellung der Khurmala-Faysh Khabur-Pipeline, mit deren operativen Betrieb zum damaligen Zeitpunkt für 2014 gerechnet wurde. Oryx Petroleum erwähnte die Fertigstellung der Khurmala-Faysh Khabur-Pipeline ausdrücklich in ihrem Jahresbericht 2013.
Hinter Oryx Petroleum steht der Milliardär Jean Claude Gandur. Gandur hatte das erwähnte Konsortium Addax Petroleum 2008 für schlappe 7,2 Milliarden Dollar an den in China basierten Konzern Sinopec verkauft und kehrte danach mit dem neu geschaffenen Oryx Petroleum wieder in das Bombengeschäft im Irak zurück.
Sinopec und deren Geschäftspartner Genel Energy, dem zentralen Konsortium in dem Geschacher vor Ort um das irakische Öl, bekamen bald ehrenwerte Gesellschaft: den nach dem Deepwater Horizon Mißverständnis zeitweilig abgetauchte ex-„British Petroleum“-Chefdramaturg Tony Hayward und dessen unauffälligen Finanzier und engen Freund Nat Rothschild.
Deren Konsortium Vallares stieg in 2011 durch einen 50 / 50 Aktien-Deal bei Genel Energy ein, das bis dahin dem türkischen Mogul Mehmet Emin Karamehmet und dem umtriebigen Lebemann und Großunternehmer Mehmet Sepil gehörte. Nachdem Hayward und Rothschild ihr Konsortium Vallares an Genel Energy angedockt hatten, ging dieses unter dem Namen Genel Energy in dem Konsortium auf.