Er gilt geldpolitisch eher als „Taube“, also als jemand der eher das Wachstum stimulieren will als die Inflation bekämpfen. Deutsche geldpolitische Vorstellungen teilt er also nicht wirklich – ist ihnen aber doch näher als Benoît Coeuré, der neu ins Direktorium gekommene Franzose, der gute Chancen gehabt hätte, den prestigeträchtigen Posten zu ergattern, den nun Praet bekommt.