Essen. Der amerikanische Botschafter in Deutschland hält viel von Freiheit der Presse, aber das Vorgehen von Wikileaks sei eine Straftat. Philip Murphy sprach am Montagabend vor mehr als 2000 Gästen beim Politischen Forum Ruhr in der Essen.
Was sagt ein hochrangiger Diplomat von den Veröffentlichungen hochvertraulicher Diplomatendepeschen durch die selbsternannten „Enthüller“ von Wikileaks? Einer, der selbst betroffen war, indem er wenig Schmeichelhaftes von Kanzlerin Merkel („selten kreativ“, risikomeidend) sagte bzw. weitergab. Einer, der Außenminister Westerwelle für eitel hielt, inkompetent?