14.04.2011 - 06:16 [ dw-world.de ]

Libyen bereitet NATO Kopfschmerzen

Nach Luxemburg und Doha ist Berlin der dritte Ort innnerhalb von drei Tagen, wo nach einer Lösung der Libyen-Krise gesucht wird.
Besonders übellaunig äußern sich derzeit Franzosen und Briten über den Libyen-Einsatz der NATO. Das Bündnis tue zu wenig
NATO-Insider in Brüssel vermuten eine versteckte Agenda: Franzosen wie Briten, die beide so energisch für die Intervention geworben hatten, laufen die Kosten des Einsatzes davon. Der Ruf nach mehr NATO könnte sich bald als ein Ruf nach mehr Geld von der NATO entpuppen. Bislang galt immer der Grundsatz: „Costs lie where they fall“ – auf gut Deutsch etwa: „Wer schießt, bezahlt.“