Kritik aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an Teilnahme des Honduraners Rodríguez Maradiaga an Kampagne „Steuer gegen Armut“
Berlin. Entwicklungspolitische Gruppierungen, Lateinamerika-Organisationen und Fachmedien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben in einem offenen Brief den Ausschluss des honduranischen Kardinals Óscar Andrés Rodríguez Maradiaga aus der Kampagne „Steuer gegen Armut“ gefordert.
Der katholische Würdenträger sei durch seine befürwortende Haltung zum Staatsstreich gegen die letzte demokratisch gewählte Regierung unter dem liberalen Politiker Manuel Zelaya am 28. Juni 2009 für eine solche Kampagne unglaubwürdig und schade dem Anliegen, heißt es in dem zweitseitigen Schreiben.