„Die Grenzen der konventionellen Wachstumsorientierung sind erreicht“, macht auch Prof. Dr. Hartmut Rosa deutlich. Strukturelle Probleme, wie knapper werdende Ressourcen, ließen sich nicht durch weiteres Wachstum lösen, sagt der Jenaer Soziologe, der gemeinsam mit seinen Fachkollegen Prof. Dr. Klaus Dörre und Prof. Dr. Stephan Lessenich Sprecher der neuen Forschergruppe ist. „Deutlich spürbar ist mittlerweile vor allem die Tatsache, dass ausgerechnet jene Strategien, die zur Überwindung der ökonomischen Krise führen sollen, tendenziell zur Verschärfung der ökologischen Krise beitragen“, ergänzt Prof. Dr. Stephan Lessenich. „Gleichwohl stellen weder Unternehmen, Regierungen noch die wichtigsten gesellschaftlichen Kollektivakteure die Wachstumsorientierung bislang ernsthaft in Frage.“