(3.3.2015) Vier Jahre nachdem ein internationaler Militäreinsatz den langjährigen Staatschef Muammar al-Gaddafi gestürzt hat, drängt die italienische Regierung auf eine neue Militärintervention in Libyen.
Gegenüber der Öffentlichkeit wird dies mit dem wachsenden Einfluss islamischer Terrormilizen begründet, die angeblich auch Italien bedrohen. Tatsächlich geht es aber um die massiven italienischen Öl- und Wirtschaftsinteressen in dem nordafrikanischen Land, in dem Italien auf eine lange und blutige Geschichte der Kolonialherrschaft zurückblickt.