Mehr als zwei Jahre nach der gerichtlichen Suspendierung der Aussaatgenehmigungen für Genmais in Mexiko sind die Multis am Verzweifeln. Und im Rahmen ihrer Argumentationsflut in verschiedenen Tonarten – Halbwahrheiten, gefälschte oder aus dem Kontext gerissene Angaben, unverfrorene Lügen – haben Monsanto und Syngenta zugegeben: Mit dem Ausbringen der Genmaiskulturen wird der einheimische kleinbäuerliche Mais verunreinigt werden. In einem Versuch der Schadensbegrenzung versichert das Landwirtschaftsministerium Sagarpa zynisch, die Verunreinigung werde gut für den einheimischen Mais sein. Gleichzeitig gesteht das Ministerium ein, die Transgene würden über mehrere Generationen präsent sein und das Umfeld verändern.