Die Gemeinde hatte ihre Entscheidung unter anderem damit begründet, dass das von den Gipfelgegnern gepachtete Gelände in einem Überschwemmungsgebiet liege – Rettungskräfte könnten die Fläche im Fall von Hochwasser kaum erreichen. Die Gipfelgegner halten diese Argumentation für vorgeschoben: Die Behörden hätten gar nicht erst in Erwägung gezogen, ein Konzept für den Fall von Hochwassergefahr zu erstellen, sagte Benjamin Ruß, einer der Sprecher des Bündnisses, SPIEGEL ONLINE. Bei dem Camp-Verbot handele es sich offenbar um eine politische, nicht um eine verwaltungstechnische Entscheidung, so Ruß: „Die Behörden wollen es den Demonstranten so schwierig wie möglich machen, den G7-Gipfel kritisch zu begleiten.“