Rund 100 Familienunternehmen protestieren gegen den Euro-Kurs der Bundeskanzlerin. In einem Brandbrief an die Bundestagsabgeordneten fordern sie ein Ende der Schuldenpolitik – und eine Reform der Währungsunion.
„Die Bundesregierung hat mit ihrer Euro-Rettungsschirm-Politik einen verhängnisvollen Weg eingeschlagen“, heißt es in der Erklärung. Sie trage die Verantwortung, dass die mit Einführung des Euros beschlossene Obergrenze für die Staatsschulden nicht eingehalten worden sei und habe dazu beigetragen, der Europäischen Zentralbank ihre Unabhängigkeit zu nehmen.
Mit der Rettung Griechenlands sei zudem die im Vertrag von Lissabon festgelegte „No-bail-out“-Klausel über Bord geworfen worden.