EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström sieht die gestrige Ablehnung verpflichtender Zugangssperren durch den Innenausschuss des EU-Parlaments äußerst kritisch. Als persönliche Niederlage empfindet sie diese Entscheidung aber nach eigenen Angaben nicht. Sie wird sich vielmehr weiterhin dafür einsetzen, dass Zugangssperren doch noch eingeführt werden.
…….Zugangssperren seien nötig, da sich Inhalte auf Servern außerhalb Europas nicht immer löschen ließen…………….
………….Mit Hilfe von Zugangssperren sollen problematische Inhalte im Internet – insbesondere die Darstellung von Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlung – unzugänglich gemacht werden………….
Diese seien nicht, wie von Kritikern behauptet, mit einer Einschränkung der Redefreiheit vergleichbar.