(26.06.2006) Ein FBI Beamter aus Minneapolis versuchte, vor dem 11.9. eine Hausdurchsuchung bei Zacarias Moussaoui (dem kürzlich verurteilten verhinderten Attentäter) zu erwirken.
Moussaoui trainierte zu diesem Zeitpunkt an einer Flugschule in Arizona.
Das FBI Hauptquartier unter FBI Chef Mueller (der die SWIFT Führung später 2003 zusammen mit Alan Greenspan zur Fortführung der Überwachung erpreßte) lehnte dieses aber ab.
Im Telefongespräch mit dem FBI Hauptquartier merkte der FBI Agent an, er wolle nur verhindern, daß “Moussaoui nicht mit einem entführten Flugzeug ins World Trade Center fliegt”.
Antwort des Agenten im Hauptquartier: “Das wird nicht passieren. Wir wissen nicht, ob er ein Terrorist ist. Du hast nicht genug in der Hand um zu zeigen, daß er ein Terrorist ist.”
Später konnte sich der Agent des Headquarters angeblich nicht mehr an das Gespräch erinnern.
Ein sogenanntes “Phönix”-Memo, welches ein anderer Agent namens Kenneth Williams am 10.Juni 2001 aus Phönix, Arizona eingesandt hatte und in welchem explezit vor Terroristen an Flugschulen mit Verbindungen zu Osama Bin Laden gewarnt wurde, verschwand, obwohl es laut FBI Chef Müller vor dem Kongreßuntersuchungsausschuß von einem Dutzend Beamten gesehen und diskutiert worden war. Es wurde außerdem in den Zentralcomputer des FBIs eingegeben, war aber angeblich nicht im FBI-Büro Minneapolis abrufbar, wo die andere FBI Einheit vergeblich versucht hatte, eine Hausdurchsuchung gegen Moussaoui zu erwirken.
Mueller führte als Entschuldigung vor dem Kongreß die unglaubliche Ausrede an, das FBI hätte im Jahre 2001 keine Suchmaschinen zur Verfügung gehabt, in die man 2 Begriffe gleichzeitig eingeben hätte können.
Nach den 9/11 Attentaten beschwerte sich die Chefin des FBI Minneapolis, Special Agent Coleen Rowley, lautstark über Sabotage des FBI Hauptquartiers im Vorfeld des 11.9.
Anschließend gelangten 2002 auch noch hochgeheime FBI-Akten “versehentlich” in die Zelle Moussaouis.