Berlin strebt in der aktuellen Debatte um die regionalen Konsequenzen des Nuklearabkommens eine möglichst aktive Rolle an. Die Beteiligung an den Verhandlungen mit Iran selbst ist im deutschen Establishment bereits als klarer Erfolg gewertet worden: Sie hat Deutschland auf eine Ebene mit den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats gehoben. Die Außenwirkung, die dies mit sich brachte, ließ sich kürzlich exemplarisch einer Analyse des US-Think-Tanks Stratfor entnehmen; darin war mit Bezug auf die Staaten, die mit Teheran verhandelten, von den „sechs Weltmächten“, nämlich „dem Vereinigten Königreich, China, Frankreich, Russland, den Vereinigten Staaten und Deutschland“, die Rede.