(April 2015) Diese Aufforderung zuerst auf „die Guten“ zu zielen, weil oder wenn sie entsprechend der Auffassung solcher Akteure und Propagandisten „den Bösen“ helfen, ist als Schlüsselsatz nicht nur dieses Handbuchs, sondern der Lehre des Terrorkrieges insgesamt zu begreifen. Massenbeobachtung, Massenkontrolle, Spionage, „Kollateralschäden“ bzw Massenmorde, Geheimgefängnisse, die gezielte Neutralisierung von Dissidenten, Anwälten, Ärzten, Parlamentariern, liberalen „Weichlingen“ gegenüber dem „Feind“, auch von „Abweichlern“ in Militär, Polizei, Geheimdiensten, bis hin zur Regierung – ausgeführt entsprechend der jeweiligen Möglichkeiten durch unterschiedliche Methoden – sind so entsprechend der hier beschriebenen Denke von Kadern im „Sicherheits“-Apparat“ gerechtfertigt.
Zum Schluss des – nur durch Whistleblower im U.S.-Militär, nicht etwa im Zuge irgendwelcher Untersuchungsausschüsse, Gerichtsverfahren, oder auch nur Vorbei- statt Wegschauen einer Vielzahl von Vorgesetzten bekannt gewordenen – Militärkader-Handbuchs vom „Joint Forces Staff College“ folgt nun eine Klarstellung, die man auch als Aufforderung für Attentate und Überfälle, sogar im eigenen Land, verstehen kann:
„28) Erinnere (Anm.: Dich oder daran) – wir sind im Krieg. Verhalte dich so. Du bist Teil einer Widerstandsbewegung, keines Sozialvereins.“
Für die Öffentlichkeit, auch in Deutschland, ist es diesbezüglich ebenso wichtig, nicht nur einen weiteren Aspekt der Denke klandestin vorgehender Gruppen – gerade aus dem Militär und dessen (geheimen) Diensten und Verbänden – zu verstehen, sondern sich selbst: als größtenteils passive, durch Aktive und Willensstarke manipulierbare Masse von „Zivilisten“, auf die als solche herab geschaut wird.