Laut SIGAR-Bericht, der sich auf Informationen des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (United Nations Office on Drugs and Crime, UNODC) stützt, wuchs die Opiumernte in Afghanistan im Jahr 2016 um etwa 43 Prozent im Vergleich zum Jahr 2015. Die Fläche zum Anbau von Schlafmohn in Afghanistan nahm 2016 um zehn Prozent zu und beträgt inzwischen mindestens 201.000 Hektar. Hauptlieferant ist nach wie vor die umkämpfte Provinz Helmand. Aber auch im Norden, wo lange die Bundeswehr stationiert war, breitet sich der Anbau ungehemmt aus.