03.03.2016 - 07:33 [ Latina Press ]

Bürgerkrieg in Guatemala: Historisches Urteil gegen Ex-Militärs

Im bevölkerungsreichsten Staat in Zentralamerika im Süden der Halbinsel Yucatán herrschte ab 1960 ein Bürgerkrieg, der erst 1996 durch die Unterzeichnung eines Friedensvertrages formell für beendet erklärt wurde. Der Krieg hatte bis zu diesem Zeitpunkt mehr als 200.000 Menschen das Leben gekostet und über eine Million Flüchtlinge geschaffen. Besonders durch General Efrain Ríos Montt bekam die Bekämpfung der indigenen Bevölkerung durch die Diktatur Züge eines Genozids. Ganze Landstriche wurden flächendeckend bombardiert, indigene Frauen versklavt, ermordet und vergewaltigt.