Für einen linken Bruch mit der EU wirbt das »Lexit-Network«. Künstler, Wissenschaftler und Linkspolitiker treten für »eine internationalistische Alternative« und »die Verteidigung anständiger Arbeitsbedingungen und öffentlichen Eigentums« ein. Der Euro sei »ein Werkzeug des internationalen Kapitals«, die EU »kein neutrales Spielfeld«, denn »vor allem die Ereignisse seit der großen Rezession (2007–2009) haben gezeigt, dass das gegenwärtige Integrationsprojekt durch die rückschrittliche Natur seiner Verträge und eine beispiellose Radikalisierung seines neoliberalen Charakters definiert ist«.