(28. Oktober) Die Bundesregierung ist äußerst besorgt über neuerliche Pläne zum Ausbau israelischer Siedlungen in Ost-Jerusalem. Dieser Schritt vergrößert die Hindernisse auf dem Weg zu einer Zwei-Staaten-Lösung, in deren Rahmen auch der Status von Jerusalem einvernehmlich zwischen den Parteien gelöst werden muss. Er erschwert zudem die ohnehin schon mühsam geführten Verhandlungen in Kairo um einen dauerhaften Waffenstillstand für Gaza. Und vor dem Hintergrund der anhaltenden Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern in Jerusalem ist zu befürchten, dass der Ausbau von Siedlungen die Lage weiter verschärfen könnte.