24.06.2017 - 16:29 [ Radio Utopie ]

Analyse: Kriegskoalition plant neue Offensive im Terrorkrieg

(19.4.2017) Zwischen dem russischen und israelischen Generalstab gibt es eine direkte Kooperations- und Kommunikationsstelle, die bereits eingerichtet wurde bevor die russischen Streitkräfte am 30. September 2015 in Syrien überhaupt offiziell aktiv wurden. Zu diesem Zweck trafen sich Benjamin Netanyahu, begleitet vom Leiter des oft unterschätzten israelischen Militärgeheimdienstes Aman, Herzi Halevi, sowie Generalstabschef Gadi Eizenkot mit Wladimir Putin und dessen Generalstab unter Valeri Gerassimow (Gerasimov) am 26. September 2015 in Moskau. Die Presse blieb bei diesem nur nur drei Stunden angesetzten Treffen außen vor. Eizenkot und Gerassimow, die sich gut verstehen, hatten sich bereits Tage vorher getroffen.

Russlands Regierung unter Wladimir Putin blieb und bleibt mucksmäuschenstill über die seit Jahren bekannte Kooperation seiner israelischen Kollegen mit den Invasoren Syriens, auch der terroristischen aus der „Al Nusra Front“. Deren „Interagieren“ mit den israelischen Streitkräften stellte niemand Anderes als U.N.-Generalsekretär Ban Ki Moon in seinem Bericht an den U.N.-Sicherheitsrat vom 28. November 2014 fest.

Auch bezüglich der nicht ganz so unergründlichen Wege von Geheimdienstinformationen von und nach Washington und Moskau erwiesen sich die israelischen Stellen, vorneweg der Mossad, als nützliches Gelenk einer verschwiegenen Achse.