Vermittlungsinitiative des Präsidenten von Venezuela findet geteiltes Echo. Chávez strebt Süd-Süd-Lösung für die Krise in Libyen an.
Offene Ablehnung für Chávez‘ Vorschlag kam unterdessen aus den USA und Frankreich. Der Sprecher des US-Außenministeriums, Philip Crowley, erklärte am Donnerstag, man brauche keine internationale Kommission, um „Gaddafi zu sagen, was er Gutes für sein Land tun“ könne. Auch der französische Außenminister Alain Juppe lehnte jede Vermittlung ab, die es Gaddafi erlauben könnte, an der Macht zu bleiben. Der Außenminister Italiens, Franco Frattini, äußerte sich skeptisch.