Es besteht eine Verbindung zwischen der Zwangsumsiedlung von indigenen Menschen in Äthiopien und der Weltbank. Das hat eine interne Untersuchung der Institution ergeben, dessen vorläufiger Bericht an Medien durchgesickert ist. Es geht um eine Gesundheits- und Bildungsinitiative, in die in den vergangenen zehn Jahren fast zwei Milliarden Dollar investiert wurde. Aus diesem Topf sollen Regionalregierungen, aber auch die Gehälter von Beamten bezahlt worden sein, die indigene Anuak mit Gewalt umgesiedelt hatten.