Archiv: Sonnenaktivität / Sonnenwind


09.02.2020 - 16:46 [ SWR ]

Europäische Sonde Solar Orbiter fliegt zur Sonne

Forscher wollen mit den so gewonnenen Daten klären, wie das Wetter im Weltall entsteht.

22.01.2020 - 21:48 [ Wikipedia ]

Paradoxon der schwachen jungen Sonne

Unter dem Paradoxon der schwachen jungen Sonne versteht man den noch nicht vollständig geklärten Widerspruch zwischen der geringen Strahlungsleistung der jungen Sonne in der frühen Erdgeschichte und dem nicht entsprechend kälteren Klima zu dieser Zeit. Auf diese Diskrepanz wiesen erstmals die Astronomen Carl Sagan und George Mullen 1972 hin.[sm 1]

Sagan schlug eine vergleichsweise hohe Konzentration von Treibhausgasen als mögliche übergeordnete Erklärung vor, was sich aber für den fraglichen Zeitraum nicht bestätigt hat. Im Gegenteil, die im Archaikum stattgefundenen bedeutenden Änderungen der Atmosphärenzusammensetzung und der in Vergleich zur jüngeren Erdgeschichte nach einer globalen Vereisung vor 2,4 Milliarden Jahren lange Zeit relativ gleichmäßige Klimaverlauf (vgl. boring billion, dt. langweilige Milliarde[jko 1]) werfen eher zusätzliche Fragen auf. Über Jahrzehnte geführte kontroverse Diskussionen in Geologie, Astrophysik, Planetologie, Klimatologie und Atmosphärenwissenschaften machten das Paradoxon zu einer „der großen offenen Fragen der Paläoklimatologie“.

02.01.2020 - 17:18 [ ORF.at ]

„Magnetische Wand“ im interstellaren Raum

(04.11.2019)

„Voyager 2“ hat die Grenze der Heliosphäre in nur einem Tag passiert, was einen scharfen Übergang zum lokalen interstellaren Medium bedeutet. „Die alte, historische Vorstellung, dass der Sonnenwind sich einfach allmählich reduziert, je weiter man in den interstellaren Raum vordringt, trifft nicht zu“, erläuterte „Voyager“-Forscher Don Gurnett von der Universität von Iowa, Ko-Autor einer der Analysen. „Wir haben mit ‚Voyager 2‘ und vorher mit ‚Voyager 1 gezeigt, dass es dort draußen eine ausgeprägte Grenze gibt.“

02.01.2020 - 14:39 [ Wikipedia ]

Paradoxon der schwachen jungen Sonne

Unter dem Paradoxon der schwachen jungen Sonne versteht man den noch nicht vollständig geklärten Widerspruch zwischen der geringen Strahlungsleistung der jungen Sonne in der frühen Erdgeschichte und dem nicht entsprechend kälteren Klima zu dieser Zeit. Auf diese Diskrepanz wiesen erstmals die Astronomen Carl Sagan und George Mullen 1972 hin.[sm 1]

Sagan schlug eine vergleichsweise hohe Konzentration von Treibhausgasen als mögliche übergeordnete Erklärung vor, was sich aber für den fraglichen Zeitraum nicht bestätigt hat. Im Gegenteil, die im Archaikum stattgefundenen bedeutenden Änderungen der Atmosphärenzusammensetzung und der in Vergleich zur jüngeren Erdgeschichte nach einer globalen Vereisung vor 2,4 Milliarden Jahren lange Zeit relativ gleichmäßige Klimaverlauf (vgl. boring billion, dt. langweilige Milliarde[jko 1]) werfen eher zusätzliche Fragen auf. Über Jahrzehnte geführte kontroverse Diskussionen in Geologie, Astrophysik, Planetologie, Klimatologie und Atmosphärenwissenschaften machten das Paradoxon zu einer „der großen offenen Fragen der Paläoklimatologie“.

04.11.2019 - 18:51 [ ORF ]

„Magnetische Wand“ im interstellaren Raum

Nach Jahrzehnten haben sie nun die Grenze der Heliosphäre passiert und sind damit auf dem Weg zu den Sternen.

25.05.2019 - 11:25 [ German Aerospace Center, DLR / Youtube ]

Klimageschichte des Mars

(03.06.2013)

Prof. Dr. Ralf Jaumann, Leiter der Abteilung Planetengeologie des DLR-Instituts für Planetenforschung, spricht im Interview über die bewegte Klimageschichte des Mars. Er ist Experimentmanager und Co-Investigator der hochauflösenden Stereokamera (HRSC) auf der ESA-Raumsonde Mars Express.

29.04.2019 - 13:24 [ Scinexx ]

Erdmagnetfeld beeinflusst Klima: Meerwasser nimmt bei schwächerem Magnetfeld weniger CO2 auf

(7. Oktober 2008)

Die Ergebnisse zeigten, dass selbst kleine Veränderungen des Magnetfelds die Löslichkeit von Gasen im Wasser verändern. „Wenn das Magnetfeld schwächer war, löste sich 15 Prozent weniger Luft im Wasser als bei einem stärkeren Magnetfeld“, erläutert Winklhofer. „Für Kohlendioxid war der beobachtete Effekt sogar doppelt so stark.“

14.04.2019 - 18:33 [ onlinelibrary.wiley.com ]

Die Heliosphäre – Schutzschild für die Erde

(Physikalische Blätter 57, 2001)

Die als Heliosphäre weit in den interplanetaren Raum reichende Sonnenatmosphäre schützt die Erde und die anderen Planeten vor der energiereichen kosmischen Strahlung. Dieser Schutzschild unterliegt jedoch langfristigen Veränderungen mit gravierenden Auswirkungen auf die Erdumgebung. Ursache sind die mit dem Sonnenzyklus verbundenen Änderungen des Magnetfeldes der Sonne, die Variabilität des Sonnenwindes sowie Änderungen in der interstellaren Umgebung der Sonne. Einige dieser Vorgänge werden hier zusammen mit den Grundbegriffen der Physik der Heliosphäre beschrieben.

14.04.2019 - 18:14 [ Wikipedia ]

Interplanetares Magnetfeld: Wechselwirkung mit anderen Magnetfeldern

Der Sonnenwind wechselwirkt mit den Magnetfeldern der Planeten wie der Erde und dem Jupiter und begrenzt deren Magnetosphären durch eine Schockfront. Für die äußerste Zone des Sonnensystems gibt es Hinweise auf eine ähnliche Begrenzung der Heliosphäre mit vergleichbarem Aufbau von Plasmaschicht (Heliohülle) und Heliopause an der Grenze zum interstellaren Raum.

14.04.2019 - 18:11 [ derStandard.at ]

Die Sonne lässt das Erdmagnetfeld wie eine Trommel schwingen

(18.2.2019)

Seit rund zwölf Jahren sind Satelliten der Nasa im All unterwegs, um im Rahmen der Mission Themis die Wechselwirkungen zwischen dem Sonnenwind und dem Erdmagnetfeld in räumlicher und zeitlicher Auflösung zu untersuchen.

14.04.2019 - 18:06 [ Heise.de ]

„Da passiert etwas Seltsames“: Position des magnetischen Nordpols aktualisiert

(5.2.2019)

Zu den Hintergründen der Positionsverschiebungen des magnetischen Nordpols gibt es derzeit nur Theorien.

14.04.2019 - 17:52 [ Europäische Weltraumagentur ]

SWARM: IM FORMATIONSFLUG DURCH DAS ERDMAGNETFELD (SPECIAL)

(20.11.2013)

Klar ist: Zwischen den äußeren Einflüssen und den irdischen Magnetfeldänderungen verbergen sich vielschichtige, schwer fassbare Prozesse. In jüngster Zeit setzte sich die Erkenntnis durch, dass alles noch wesentlich komplizierter ist, als man es je vermutet hätte. Weil alles mit allem zusammenhängt.