Archive

14.07.2018 - 12:18 [ Wikipedia ]

Megaphone desktop tool

The tool has received a wide range of reactions, from praise to criticism. Amir Gissin, head of the Public Affairs Department of the Israeli Foreign Ministry, praised the tool,[citation needed] noting its efficacy during the Adnan Hajj photographs controversy in obtaining an admission from the Reuters news agency that a photograph by Adnan Hajj had been improperly edited with photo editing software. The tool has similarly been praised by a number of pro-Israel organizations[citation needed] for helping to fight what they perceive to be anti-Israel media bias. At the same time, it has been criticized by Independent Television News, and others for stuffing the ballot of online polls, generating excessive comments and ’spam‘ on internet message boards, and stifling online discussion and what is seen by some as a mass, participatory form of propaganda.

09.06.2018 - 05:15 [ Uri Avnery / Radio Utopie ]

Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?

WAS KANN man gegen solche Gehirnwäsche tun?

Nicht viel.

Zuallererst gibt es die lebensentscheidende Notwendigkeit einer zweiten Stimme. Gehirnwäsche kann nur dann wirken, wenn die offizielle Stimme das vollständige Monopol besitzt. Das zu brechen war eines der Ziele von HaOlam HaSeh, der Wochenschrift, die ich 40 Jahre lang herausgab. Sie trat jeder unwahren Darstellung der Regierung mit einer entgegengesetzten Darstellung entgegen. Zwar war unsere Stimme im Vergleich zur (selbst damals schon) mächtigen Regierungsmaschinerie schwach, aber jedenfalls verhinderte die Tatsache, dass es zwei Stimmen gab, wie ungleich an Macht sie auch waren, eine vollkommene Gehirnwäsche. Der Bürger hört zwei Fassungen einer Geschichte und fragt sich: „Welche ist die richtige?“…

Im Land gibt es eine winzige Gruppe von Kommentatoren, die sich nicht davor fürchten, die Wahrheit zu sagen, auch wenn das als Verrat betrachtet wird. Gideon Levy, Amira Hass und einige andere. Wir müssen sicherstellen, dass ihre Stimmen gehört werden. Wir müssen ihnen Mut machen.

09.06.2018 - 04:59 [ Uri Avnery / Gush Shalom ]

Are YOU Brainwashed?

WHAT CAN be done to counter such brainwashing?

Not much.

First of all: there is a vital need for a second voice. Brainwashing can be efficient only when the official voice enjoys a complete monopoly. That was one of the aims of Haolam Hazeh, the weekly which I edited for 40 years. It met every untrue government version with a contrary version. Although our voice was weak, compared to the powerful government machine (even in those days), the very fact that there are two voices, however unequal, prevents a total brainwashing. The citizen hears two versions and wonders „who is right?“

If all the peace and human rights groups in Israel set up a joint center for information, which will be heard, perhaps the monopoly of official propaganda can be broken. Perhaps.

There is in the country a tiny band of commentators who are not afraid to tell the truth, even when this is considered treason. Gideon Levy, Amira Hass and a few others. We must ensure that their voice is heard. They must be encouraged.

26.05.2018 - 13:47 [ Heise.de ]

50 Jahre „Verschwörungstheoretiker“: 1967 verteilte die CIA eine geheime Handreichung zur Diskreditierung von Zweiflern

(4.4.2017) Das Dokument endete mit der Aufforderung, es zu zerstören, wenn es nicht mehr gebraucht werde. Nicht alle Exemplare wurden zerstört, vielmehr wurde der Dispatch 1976 auf Betreiben der New York Times freigegeben.

19.05.2018 - 03:08 [ Radio Utopie ]

Tag der Schande

Fast alle sogenannten „Militärkorrespondenten“ verhielten sich wie Armee-Propagandisten. Tag für Tag unterstützen sie die Armee damit, dass sie wie diese Lügen und Verzerrungen verbreiteten. Der Öffentlichkeit blieb nichts anderes übrig, als das alles Wort für Wort zu glauben. Niemand sagte ihr etwas anderes.

Dasselbe trifft auf fast alle anderen Kommunikationsmittel, Moderatoren, Ansager und Korrespondenten zu. Sie wurden zu bereitwilligen Lügnern im Dienste der Regierung. Vielen von ihnen wurde das wahrscheinlich von ihren Chefs befohlen. Das ist wirklich kein ruhmreiches Kapitel.

Nach dem blutigen Tag, als sich die Armee der Verurteilung durch die Welt ausgesetzt sah und das Schießen einstellen musste (”nur” zwei unbewaffnete Demonstranten wurden getötet), waren sich alle israelischen Medien darin einig, die Sache zum großen Sieg Israels zu erklären.

19.04.2018 - 10:46 [ Nachdenkseiten ]

Wir werden von Lügnern und Kriminellen gesteuert und das Bürgertum juckt das mehrheitlich nicht. Genauso wenig wie damals die Machtergreifung der Nazis und ihre Kriegsvorbereitung.

Dieser ungeliebte Vergleich muss hier sein; weil er passt. Haargenau sogar. Wir, meine Generation, haben unsere Eltern befragt und angeklagt: Warum seid ihr den Nazis verfallen, warum habt ihr euch nicht gewehrt, warum habt ihr den heraufziehenden Krieg nicht abgewendet? Heute verstehe ich. Die Mechanismen der Verführung ähneln sich frappant: Die Nazis haben den Eindruck vermittelt, wir, die Deutschen, seien etwas Besonderes, jedenfalls die Guten – genau wie heute der Westen; sie haben gelogen und Angriffe der potentiellen Gegner erfunden; sie haben die Gleichschaltung wichtiger Institutionen, Medien und Personen professionell organisiert und erreicht; und sie waren perfekt in der Propaganda. So wie heute ihre Nachfolger.

16.04.2018 - 18:12 [ Paul Craig Roberts / Institute for Political Economy ]

Why Do They Tell US Transparent Lies?

When I was a Wall Street Journal editor newspapers had competent journalists to whom such a question would occur. But no more. Stephen Lendman takes the New York Times to task for its unprofessionalism. The NY Times is no longer a news source. It is a propaganda megaphone.

16.04.2018 - 18:11 [ Paul Craig Roberts / antikrieg.com ]

Warum erzählen sie uns durchsichtige Lügen?

Als ich noch Redakteur des Wall Street Journal war, hatten die Zeitungen kompetente Journalisten, die eine solche Frage gestellt hätten. Aber jetzt nicht mehr. Stephen Lendman nimmt die New York Times wegen ihrer Unprofessionalität aufs Korn. Die NY Times ist keine Nachrichtenquelle mehr. Sie ist ein Propagandaorgan.

12.04.2018 - 06:20 [ Radio Utopie ]

Wag the Russki

(11.4.2017) Nach viel Gewimmer und Gebrumm rückt die russische Staatspresse endlich damit heraus:

Es gibt schlicht keine Vereinbarungen über eine Verteidigung syrischer „Militärobjekte“ durch die russischen Streitkräfte – also weder so etwas wie einen Verteidigungs-, noch einen Bündnispakt zwischen Syrien und Russland.

Und noch viel „besser“:

Russland weigert sich auch zukünftig einen syrischen Stützpunkt oder gar Syrien insgesamt zu verteidigen, ausdrücklich auch im Falle von neuen U.S.-Luftangriffen. Das bestätigte gestern der Vize vom Auswärtigen Ausschuss des Föderationsrates.

Nur die eigenen Stützpunkte in Syrien, die werde man natürlich verteidigen.

Damit gibt die Russische Föderation Syrien faktisch zum Abschuss frei. Alle aktuellen Warnungen seitens des russischen Generalstabs vor weiteren Angriffen der U.S.A., oder des russischen Präsidenten Wladimir Putin vor (vorhergehenden) neuen Angriffen mit Chemiewaffen, die abermals der syrischen Seite untergejubelt werden könnten, werden so zur Farce.

05.04.2018 - 06:07 [ Zeit.de ]

„Besoffen von der Propaganda“

DIE ZEIT: Herr Garton Ash, Facebook hat zwei Jahre lang vertuscht, dass Daten von Millionen Nutzern in falsche Hände geraten sind. Als es herauskam, brauchte es Tage, bis sich der Gründer und Chef Mark Zuckerberg dazu erklärte. Was lernen wir daraus?

Timothy Garton Ash: Es schürt Bedenken, was seinen persönlichen Führungsstil angeht, und es ist ein Beleg dafür, dass wir es hier nicht mit einem normalen Unternehmen zu tun haben, sondern mit einer privaten Supermacht.

02.04.2018 - 14:07 [ Independent.co.uk ]

Watching on as Islamist fighters are evacuated from war-torn Eastern Ghouta

(29.3.2018) That fearful footage we had seen on social media, night after night, circulated around the world on television news, genuine film, to be sure but – while containing the suffering civilians, the wounded children, the real civilian corpses – never showed us the men who held weapons and machine guns and mortars and who fired back into eastern Damascus and who were now parading before us, a dozen at a time, to leave the towns and villages they had helped to destroy. Were the anonymous cameramen of this hell forbidden to show its defenders? And if so, why did they not say so? And why did we not say so?