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03.10.2018 - 11:12 [ Glasnost.de ]

Auswirkungen von Atomwaffentests seit dem Beginn im Jahre 1945

(15. November 1995) Am Montag, den 2. Oktober 1990, 0.30 MEZ, führte Frankreich den zweiten Atomwaffentest in diesem Jahr im Südpazifik durch. Im Gegensatz zu dem ersten Atomwaffentest vor wenigen Wochen, der auf dem Mururoa-Atoll stattfand, wurde die 2. Atombombe auf dem ca. 40 Kilometer entfernten Fangataufa-Atoll gezündet.

Die Atombombe, die auf dem Fangataufa-Atoll getestet wurde, war mit 110 Kilotonnen der viertstärkste Atomsprengsatz, den Frankreich je gezündet hat. Während und nach der Sprengung wurden im Südpazifik Erdstösse gemessen, die die Stärke von 5,9 auf der Richterskala aufwiesen.

Experten vermuten, daß der getestete TN (thermonuclaire) 75 AtomSprengkopf zur Bestückung der M-5 Raketen dienen kann, die mit einer Reichweite von 6.000 Kilometem auf den französischen Atom U-Booten stationiert werden sollen.

Wiederum sah sich Frankreich direkt nach der Durchführung des Atomtests mit weltweiten Protesten konfrontiert, im besonderen von Seiten der Regierungen von Australien, Neuseeland und Japan

25.08.2018 - 09:58 [ Radio Utopie ]

Will Nordkorea eigentlich warten, bis die Kriegslobby Mike Pence zum U.S.-Präsidenten gemacht hat?

Die Potemkinsche Monarchie in Pjöngjang muss jetzt liefern. Und zwar mindestens einen akkuraten Teil ihrer Nuklearwaffen. Im Gegenzug werden wie geplant in der Generalversammlung der Vereinten Nationen im September ein Ende des Koreakrieges erklärt, ein Gipfel abgehalten und durch den Sicherheitsrat die Sanktionen der Weltgemeinschaft gegen Nordkorea aufgehoben, die sich das dortige Regime, wer auch immer dort in den letzten Jahren tatsächlich die Macht ausübte, selbst eingebrockt hat.

Dass eine vollständige Denuklearisierung Jahre braucht, weil Atomanlagen keine Garagen sind die man einfach dicht machen kann, liegt dabei auf der Hand. Das ist kein Grund dafür, mit dem Möglichen nicht sofort zu beginnen.

09.08.2018 - 16:22 [ KBS ]

Medien: Pompeo schlägt Nordkorea Abbau von Atomarsenal um 60 bis 70 Prozent vor

Laut dem von den USA vorgelegten Plan soll Nordkorea 60 bis 70 Prozent seiner Atomsprengköpfe binnen sechs bis acht Monaten übergeben. Die USA oder eine dritte Partei wird sie in Besitz nehmen und aus Nordkorea entfernen.

Laut dem Bericht legte US-Außenminister Mike Pompeo nordkoreanischen Unterhändlern den Plan in den letzten zwei Monaten mehrmals vor.

09.08.2018 - 16:09 [ tagesschau / Youtube ]

Abwurf der Atombombe vor 73 Jahren: Ermahnung zur Abrüstung

Mit einem Appell zur weltweiten Abschaffung der Atomwaffen ist in Nagasaki den Opfern des Atombombenabwurfs vor 73 Jahren gedacht worden. Nagasakis Bürgermeister Tomihisa Taue mahnte die rechtskonservative Regierung seines eigenen Landes, ihrer „moralischen Verpflichtung“ nachzukommen und sich in führender Rolle für eine atomwaffenfreie Welt einzusetzen.

05.07.2018 - 19:25 [ Junge Welt ]

Störmanöver gegen Diplomatie: Belgische, deutsche und österreichische Behörden melden iranischen Anschlagsplan. Beweise fehlen

In Wirklichkeit wäre ein Bombenanschlag gegen die NCRI-Großkundgebung zu diesem Zeitpunkt für die iranische Führung äußerst ungelegen gekommen. Andererseits wirkt es auch nicht glaubwürdig, wenn Teheran genau zu wissen vorgibt, dass die zwei in Brüssel Festgenommenen »bekannte Mitglieder dieser Terrororganisation« – gemeint sind die »Volksmudschaheddin« – seien. So formulierte es der Sprecher des iranischen Außenministerium, Bahram Kassemi, in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme.

05.07.2018 - 18:49 [ Kurier.at ]

Mogherini: Ministertreffen in Wien zur Rettung des Irandeals

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini bestätigte am Mittwoch das geplante Außenministertreffen am Freitag in Wien, bei dem Deutschland, China, Frankreich, Großbritannien und Russland mit dem Iran beraten wollen, wie das 2015 geschlossene Atomabkommen nach dem Ausstieg der USA gerettet werden kann. Mogherini will selbst den Vorsitz führen. Der Iran hatte die Beratungen bereits angekündigt.

27.06.2018 - 23:02 [ Junge Welt ]

Außenminister Maas lehnt Atomwaffenverbotsvertrag der UNO ab. Vertreter der Friedensinitiative ICAN hat kein Problem mit konventioneller Rüstung

Selbstverständlich wünscht sich auch Heiko Maas (SPD) eine atomwaffenfreie Welt. Nur sei eben der vor knapp einem Jahr von 122 Staaten unterzeichnete Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen kein geeignetes Mittel zum Erreichen dieses Ziels, erklärte der Bundesaußenminister am Mittwoch auf einer Konferenz der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung.

25.06.2018 - 09:39 [ wsws.org ]

US-Demokraten unterstützen gigantischen Militäretat

Eine überwältigende Mehrheit der Demokraten unterstützt den deutlichen Ausbau des amerikanischen Atomarsenals, Trumps geplante Militärparade und die Weiterführung des Gefangenenlagers Guantanamo Bay.

Letzte Woche stimmten die Demokraten im US-Senat gemeinsam mit den Republikanern für die massive Ausweitung des US-Militärs, die von Präsident Donald Trump gefordert wurde. Die Entscheidung des Kongresses über den beispiellos hohen Etat für das Pentagon findet hinter verschlossenen Türen statt, ohne öffentliche Diskussionen und fast ohne dass die Medien darüber berichten.