Archiv: Militärs / Spione / Parteien wollen mehr Geld


22.05.2020 - 18:36 [ Nachdenkseiten ]

Der Brandanschlag in Solingen am 29. Mai 1993 und die halbe Wahrheit

Fazit: Das Versagen des Geheimdienstes ist sein Erfolg

Wenn man nicht wüsste, dass sich diese „Arbeit“ des Verfassungsschutzes, diese Art der Aufklärung vor einem Vierteljahrhundert zugetragen hat, würde man sofort an den „NSU-Skandal“ denken. Doch genau das wäre extrem kurz gesprungen.

Seit einem Vierteljahrhundert wird an dieser Praxis nichts geändert. Der Verfassungsschutz wird nicht dazu verpflichtet, seine V-Leute als Zeugen zur Verfügung zu stellen. Die politisch Verantwortlichen decken diese Form der Sabotage.

Seit einem Vierteljahrhundert begehen V-Leute (schwere) Straftaten und sind „safe“ (wie es der V-Mann ‚Kirberg‘ ausdrückt), wenn sie doch ins Visier polizeilicher Ermittlungen geraten.

Seit einem Vierteljahrhundert werden im Schutz des Geheimdienstes (mögliche) Beweismittel beseitigt, Ermittlungen sabotiert, was in der Summe zu dem Ergebnis führt, dass der Inlandsgeheimdienst „Verfassungsschutz“ noch mehr Geld, noch mehr Personal, noch mehr politische Schützenhilfe bekommt, von jeder Regierung, in jedem Farbton.

Und als wollten die politisch Verantwortlichen unter Beweis stellen, dass das Eingestehen und Bedauern von „Pannen“ nicht mehr ist als Juckpulver, hat die amtierende Bundesregierung noch etwas draufgelegt: Im Zuge der Nicht-Aufklärung der NSU-Morde wurden die ‚Arbeitsbedingungen‘ des Verfassungsschutzes deutlich verbessert. Musste dieser bislang verleugnen, verdecken und vertuschen, dass V-Leute an (schweren) Straftaten beteiligt sind bzw. diese ermöglicht haben, sind sie nun weitgehend straffrei gestellt:

15.03.2020 - 09:09 [ Contra Magazin / Twitter ]

Deutschland soll 10 Prozent der NATO-Fähigkeiten stellen – -Die Bundeswehr brauche mehr Geld, so Annegret Kramp-Karrenbauer. Man habe der NATO Zusagen gemacht.

15.03.2020 - 09:03 [ Holger Ewald / Twitter ]

Kramp-Karrenbauer fordert mehr Geld für Bundeswehr

via @Pressecop24com

12.01.2020 - 00:09 [ junge Welt ]

Rettungsdampfer für Hitlers Generalstab

Es ist das Verdienst der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes dies alles durch einen Historiker festgehalten zu haben, der antimilitaristischer Affekte, wie sie unsereins nun mal hat, unverdächtig ist: durch den Oberstleutnant der Reserve Agilolf Keßelring, geboren 1972 in Tokio (Japan); nach dem Studium der Geschichte, der Sozialwissenschaften und des Völkerrechts in Hamburg und den USA wissenschaftlicher Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Potsdam; 2007 Promotion an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr; wissenschaftlicher Mitarbeiter an der finnischen Nationalen Verteidigungsuniversität, anschließend an der Universität Helsinki und so fort, und so fort. Ein Mann, auf den sich die Bundeswehr verlassen können muss.

17.12.2019 - 21:21 [ Netzpolitik.org ]

Rechtsextremismus: Mehr Stellen für Bundeskriminalamt und Verfassungsschutz

Beide Behörden sind in den letzten Jahren schon stark gewachsen. Das Budget des BKA hat sich seit 2010 fast verdoppelt, das des Verfassungsschutzes seit 2014.

30.11.2019 - 10:54 [ Bundestag.de ]

45,05 Milliarden Euro für das Bundesministerium der Verteidigung

(27.11.2019)

Bei der SPD-Fraktion stieß der Verteidigungshaushalt auf ein geteiltes Echo. Einerseits begrüßte auch sie die steigenden Ausgaben, zugleich warnte sie jedoch davor, zu starr auf das Zwei-Prozent-Ziel der Nato zu schauen. Eine solche Diskussion werde „im luftleeren Raum“ geführt, monierte die Verteidigungspolitikerin Siemtje Möller(SPD). Ziel sei es, die Bundeswehr ausreichend auszurüsten. Das Zwei-Prozent-Ziel sei schließlich auch erreicht, wenn das Bruttoinlandsprodukt sinke.

30.11.2019 - 10:39 [ Verteidigungsministerium ‏/ Twitter ]

#Bundestag berät #Verteidigungsetat 2020 – der #Verteidigungshaushalt soll gegenüber dem #Budget von 2019 um 4,2 Prozent auf insgesamt 45,1 Milliarden Euro steigen.

(28.11.2019)

Weitere Informationen findest du hier: https://t.co/jrtbADkJDo

30.11.2019 - 10:19 [ Zeit,de ]

Verteidigungsetat könnte auf mehr als 50 Milliarden Euro steigen

(16.10.2019)

Der Nato sollen für das Bündnis relevante Investitionen und Kosten in Höhe von voraussichtlich 50,36 Milliarden Euro gemeldet werden. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus Nato-Kreisen in Brüssel, Militärkreise in Berlin bestätigten der dpa die Zahlen.