Archive

03.11.2018 - 12:10 [ Radio Utopie ]

Wer unsere Nachrichtenagentur liest ist klar im Vorteil – und sagt es deshalb nicht weiter

Wir stellen bei Radio Utopie immer wieder amüsiert fest, welche Mengen an Täuschkörpern (zumeist Angstmache, Boulevard oder anderen Müll) der Medienkomplex abwirft, um von den tatsächlich relevanten Themen abzulenken, international wie hierzulande. Wir gehen davon aus, dass gerade deshalb unsere Nachrichtenagentur täglich mit ängstlichen roten Augen beglotzt wird – leider immer noch wenig von normalen Menschen. Es ist davon auszugehen, dass viel zu viele Leute auch immer noch den ganzen Müll glauben der auch über uns erzählt wird. Das ist Euer eigenes Pech, Leute. Kriegt mal Euren Kopf klar.

08.10.2018 - 19:52 [ Radio Bulgarien ]

Mord an Journalistin Viktoria Marinowa weiterhin unaufgeklärt

Für den Mord an der 30jährigen Journalistin Viktoria Marinowa hat die Polizei noch keinen Täter ermitteln können. Marinowa, die auch administrative Direktorin des Fernsehkanals TVN der nordbulgarischen Stadt Russe ist, war am vergangenen Samstag vergewaltigt und umgebracht worden.

01.10.2018 - 11:21 [ ORF.at ]

Mord an slowakischem Journalisten: Vierte Person beschuldigt

Der Anwalt Daniel Lipsic, der die Familie Kuciak vertritt, sagte hingegen, es handle sich vielmehr um eine Art Mittelsfrau, denn „der Mörder konnte absolut nicht wissen, wer das Verbrechen angeordnet hat“.

Örtlichen Medien zufolge arbeitete die Frau als Italienischübersetzerin für den slowakischen Unternehmer Marian Kocner, dessen geschäftliche Aktivitäten Kuciak unter die Lupe genommen hatte.

27.09.2018 - 05:00 [ Netzpolitik.org ]

„Korrekturbitten“: Verfassungsschutz-Chef Maaßen hat sich bei diesen sieben Redaktionen beschwert

Das Innenministerium beantwortet Fragen nach den schriftlichen „Korrekturbitten“ unter Hans-Georg Maaßen. Der seit August 2012 amtierende Präsident des Verfassungsschutzes hatte eine neue Art der Kommunikation mit Redaktionen eingeleitet: anwaltliche Schreiben mit Änderungswünschen. Eine ministerielle Zustimmung hat es dafür nicht gegeben.

30.06.2018 - 12:41 [ Neue Zürcher Zeitung ]

Fünf Tote durch Schüsse in US-Zeitungsredaktion – Täter hatte «alte Rechnung offen»

Die Polizei sei extrem schnell am Tatort gewesen, binnen 60 Sekunden, sagte Steve Schuh von der Bezirksregierung von Anne Arundel County. «Die Beamten haben enormen Mut bewiesen und sind sofort ins Gebäude gegangen.» Dies habe Schlimmeres verhindert. Zufällig hatten die Einsatzkräfte erst kürzlich für solche Situationen trainiert.

24.05.2018 - 09:19 [ KBS ]

Ausländische Journalisten erreichen Umgebung von Atomtestgelände in Nordkorea

Nordkorea wird möglicherweise am Donnerstagnachmittag eine Zeremonie zur Schließung seines Atomtestgeländes in Punggye-ri veranstalten.

Journalisten aus fünf Ländern einschließlich Südkoreas trafen am Vormittag mit einem Sonderzug am Bahnhof Jaedok ein. Sie fuhren dann zunächst mit dem Auto, um zum etwa 21 Kilometer entfernten Atomtestgelände zu gelangen.

23.05.2018 - 11:45 [ KBS ]

Südkoreanische Reporter reisen nach Nordkorea

Reporter aus den USA, Großbritannien, Russland und China reisten am Dienstag von Peking nach Nordkorea, doch kehrten die südkoreanischen Journalisten zunächst heim, weil die nordkoreanische Botschaft in Peking ihnen keine Visa ausstellen wollte.

Jedoch akzeptierte Nordkorea heute Morgen in einem Telefongespräch im Waffenstillstandsort Panmunjom die südkoreanische Liste mit den Namen der Journalisten, die über das Ereignis berichten sollen.

21.05.2018 - 14:29 [ Reuters ]

Malta court rejects bid to stop FBI testimony in journalist murder case

Maurizio Cordina, a lawyer representing Malta’s Attorney General, said the case was “a desperate maneuver by Mr Degiorgio to delay, if not block” the trial, adding that Bajada had simply gathered evidence and had not worked with the FBI.

The case against Degiorgio is built mostly around intercepts of mobile phone data compiled by the FBI and Bajada.

06.05.2018 - 16:56 [ Washington Post ]

Israel says slain journalist was a Hamas spy. The U.S. had just approved a grant for his company.

(10.5.2018) Israel’s defense minister said Tuesday that a Palestinian journalist who was shot dead by Israeli troops on the Israel­-Gaza border was a Hamas operative, although the media production company he founded had recently been vetted for a U.S. government grant.

Yaser Murtaja, the co-founder of Ain Media, was shot as he filmed protests at the border fence Friday.

02.05.2018 - 21:47 [ Junge Welt ]

Argüellos Tod in Kuba

»Weder die Interamerikanische Pressegesellschaft (Sociedad Interamericana de Prensa, SIP), noch die Organisation »Reporter ohne Grenzen« (ROG) haben den Mord an ihm je verurteilt«, erklärte Ponce. Der chilenische Autor Ernesto Carmona von der Lateinamerikanischen Journalistenvereinigung »Felap« (Federación Latinoamericana de Periodistas) kritisierte, dass auch die Verfolgung, Folter und Morde Hunderter lateinamerikanischer Journalisten für beide Organisationen kein vorrangiges Thema sind.

15.04.2018 - 20:12 [ ORF.at ]

Wieder Anti-Regierungsproteste in der Slowakei

Der Doppelmord an dem Investigativjournalisten Jan Kuciak und seiner Verlobten von Ende Februar ist bisher nicht aufgeklärt. Die beiden 27-Jährigen waren nach Polizeiangaben regelrecht exekutiert worden. Der ermordete Kuciak hatte Kontakte von Regierungsmitarbeitern zur italienischen Mafia und anderen zwielichtigen Geschäftsleuten untersucht.

15.04.2018 - 19:59 [ Junge Welt ]

Journalisten in Istanbul verhaftet: Deutschtürke Demirci und Mitarbeiter von linker Agentur festgenommen

Der Grund für die Hausdurchsuchungen und Festnahmen ist bisher nicht bekannt.
Adil Demirci befand sich seit einigen Tagen zu Besuch in der Türkei und wollte am heutigen Samstag zurück nach Deutschland fliegen. »Mein Sohn Adil ist mit seiner krebskranken Mutter für eine Woche in die Türkei gereist.

10.04.2018 - 19:27 [ New Yorker ]

Watching a Fellow-Journalist Die in Gaza

“Anyone who lives in Gaza knows that their life is in danger, that one day they might be targeted, whether they’re civilians, journalists, even if they were foreigners or international workers, their lives are in danger. So, we were in danger. When Yaser went to report on Friday, he didn’t rule out that the I.D.F. would target anyone in the area. But we thought that at least there is some sanctity to journalists. But it is clear today that there is no respect for human rights, or for anything that is sacred.”

10.04.2018 - 18:36 [ Netzpolitik.org ]

US-Heimatschützer planen weltweites Monitoring von Journalisten

Das US-Heimatschutzministerium sucht nach einem Vertragspartner, der globale Echtzeit-Medienauswertungen durchführen und eine umfassende Sammlung von Tausenden Journalisten anlegen soll. Ein Sprecher des Ministeriums beschimpfte Kritiker des Vorhabens als Verschwörungstheoretiker.

08.04.2018 - 08:59 [ Washington Post ]

He was wearing a vest marked ‘PRESS.’ He was shot dead covering a protest in Gaza.

The young journalist shot drone images and video for Ain Media, a small Gaza-based news agency he started five years ago. Just two weeks ago, he posted an aerial photo of Gaza City’s port on Facebook. “I wish that the day would come to take this shot when I’m in the air and not on the ground,” he wrote. “My name is Yaser Murtaja. I’m 30 years old. I live in Gaza City. I’ve never traveled!”

It was one of his last posts.

08.04.2018 - 00:07 [ The Guardian ]

Hundreds attend funeral of Palestinian journalist shot in Gaza

One of the first journalists to use camera drones in Gaza, Murtaja founded Ain Media, a TV production company that has done work for foreign clients including the BBC and Al Jazeera English. Under a drone image of the Gaza port that he posted on Facebook, he wrote: “I wished I could take this photo from the sky, not from land. My name is Yasser Murtaja, I am 30 years old. I live in Gaza City. I have never travelled.”

06.04.2018 - 12:06 [ Korea Broadcasting System ]

Dokumentarfilm über deutschen Journalisten kommt in die Kinos

„Hinzpeter Story“ handelt von dem verstorbenen Journalisten Jürgen Hinzpeter. Er fuhr während der Demokratiebewegung in Gwangju im Mai 1980 in die Stadt und informierte mit seinen außer Landes gebrachten Aufnahmen die Welt über das Geschehen.

Der Spielfilm „A Taxi Driver“, der letztes Jahr zwölf Millionen Zuschauer ins Kino lockte, beruhte auf seiner wahren Geschichte.