Archiv: Indigene


12.11.2019 - 14:40 [ Portal amerika21.de ]

Erfolg für Indigene in Ecuador: Bohrerlaubnis in Teilen des Amazonas zurückgenommen

Miriam Cisneros, Vertreterin des Volkes der Sarayaku, gab auf einer Pressekonferenz bekannt, dass man momentan eine Klage vor dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte vorbereite. Ziel sei es, ein Urteil umzusetzen, dass den ecuadorianischen Staat verpflichtet, 1.400 Kilogramm Sprengstoff aus den betroffenen Gebieten zu entfernen. Diese waren auf Grund der bevorstehenden Ölexploration verteilt worden.

12.11.2019 - 00:56 [ Portal amerika21.de ]

Chile: Familie von Catrillanca fordert Strafe für ehemaligen Innenminister

Camilo Catrillanca war am 14. November 2018 auf dem Weg von der Feldarbeit mit einem Kopfschuss von hinten getötet worden. Die sich zu dem Zeitpunkt im Einsatz befindende und mittlerweile aufgelöste Spezialeinheit der Polizei „Dschungelkommando“ hatte nach eigenen Angaben Autodiebe auf dem Gebiet der indigenen Mapuche-Gemeinde Temucuicui verfolgt. Zahlreiche Videoaufnahmen haben diese Aussage mittlerweile widerlegt. In Folge der Ermittlungen und Veröffentlichungen mussten mehrere hochrangige Polizisten und Politiker zurücktreten, da ihre Behauptungen als falsch aufgedeckt wurden.

03.11.2019 - 19:12 [ Portal amerika21.de ]

Peru: Erstmalig Doktorarbeit auf Quechua verteidigt

Die Wissenschaftlerin untersuchte die quechuasprachigen Arbeiten des Lyrikers Andrés Alencastre Gutiérrez (1909-1984). Für ihre Recherche reiste Quispe unter anderem in die Provinz Canas in der Region Cusco, wo der Dichter lebte. Dort forschte sie nach der Bedeutung von Wörtern der Quechua-Varietät, die Alencastre in seinen Texten verwendete und die ihr unbekannt waren.

17.10.2019 - 03:03 [ amerika21.de ]

Nach Deal mit Indigenen: Verhaftungswelle gegen Oppositionelle in Ecuador

So beklagte der unanhängige Sender TatuyTV die Festnahme des Journalisten und Sozialaktivisten Christian González. Am frühen Montagmorgen (Ortszeit) wurde Paola Pabón, Präfektin der Provinz Pichincha, in ihrer Wohnung verhaftet. Nachdem seine Wohnung gestürmt und durchsucht worden war, floh der ehemalige Abgeordnete Virgilio Hernández.

15.10.2019 - 02:38 [ ORF ]

Ecuador: Regierungskritische Politikerin verhaftet

Eine weitere enge Vertraute Correas, die ehemalige Präsidentin der Nationalversammlung, Gabriela Rivadeneira, floh noch am Samstag nach Drohungen in die mexikanische Botschaft in Quito. Bereits im April hatte Ex-Außen- und Verteidigungsminister Ricardo Patino in Mexiko um politisches Asyl angesucht, was ihm Anfang Oktober auch gewährt wurde.

10.10.2019 - 16:05 [ Portal amerika221.de ]

Massive Repression in Ecuador: Das geschah am Tag des Generalstreiks

Der Indigenen-Dachverband Conaie berichete jedoch, dass mehrere Demonstranten ihr Leben verloren hätten. In der Nacht drangen Polizeieinheiten in die Universitäten Católica und Salesiana der Hauptstadt ein. Dort waren Teilnehmer der Demonstrationen aus vielen Landesteilen untergekommen, vor allem Indigene.

08.10.2019 - 14:43 [ Portal amerika21.de ]

Brasilien: Experten warnen vor „Genozid“ an Indigenen

Bolsonaro beabsichtige aber, diese Arbeit einzustellen. Er wolle indigene Gebiete in ganz Brasilien für Holzfäller, Bergleute und Viehzüchter öffnen und es sei ihm gleichgültig, wie viele indigene Völker dabei sterben. Außerdem habe er bereits mehrfach seine rassistische Verachtung für sie bei vielen Gelegenheiten offen zum Ausdruck gebracht.

28.08.2019 - 22:01 [ Portal amerika21.de ]

Mapuche in Chile wehren sich gegen geplantes Wasserkraftwerk

Angesichts der zunehmenden Dürre der letzten Jahre lehnen die Gemeinden den Bau des Kraftwerks ab, da es sich negativ auf die Flussläufe und damit auf ihre Trinkwasserversorgung auswirken würde. Darüber hinaus verweisen sie darauf, dass das Projekt das Recht der Mapuche auf Souveränität über ihr Territorium verletze.

26.08.2019 - 19:49 [ German Foreign Policy ]

Brände im Amazonasgebiet

Deutschland und die EU begünstigen die Abholzung und Brandrodungen im Amazonasgebiet mit ihren umfangreichen Agrarimporten aus Brasilien seit Jahren. Schon lange werden Proteste dagegen laut, zumal im Auftrag von Brasiliens Agrarunternehmen immer wieder auch Morde an Kleinbauern begangen werden. Deutschland sei daran „durch seine Importe von Produkten des brasilianischen Agro-Business mitschuldig“, kritisierten beispielsweise Vertreter indigener Gemeinschaften vor rund drei Jahren. Das unlängst geschlossene EU-Freihandelsabkommen mit dem Mercosur wird Brasiliens Agrarexporte weiter steigern und neue Anbauflächen erforderlich machen;

06.08.2019 - 12:03 [ Portal amerika21.de ]

Indigenenbehörde in Brasilien wird auf Bolsonaro-Kurs gebracht

Der Bundespolizeikommissar Marcelo Augusto Xavier da Silva ist neuer Präsident der Funai, nachdem auf Drängen der Agrarlobby sein Vorgänger, der Reservegeneral Franklimberg Ribeiro de Freitas des Amts enthoben worden war. Die parlamentarisch mächtige Agrarlobby hält da Silva für eine vielversprechende Besetzung in Bezug auf Landrechtsdispute, da sie bereits erfolgreich mit ihm zusammengearbeitet hat.

01.08.2019 - 13:07 [ Portal amerika21.de ]

Hilferuf der Waiãpi aus Brasilien

Neben dem Indigenenrat (Cimi) sprach auch die Vereinigung „Richter für die Demokratie“ (AJD) ihre Besorgnis aus und kritisierte in einem offenen Brief: „Der aktuelle Regierungschef infantilisiert die ursprünglichen Völker und wiederholt damit einen altbekannten Diskurs von höchst kolonialem Charakter, zu dem es dazugehört, indigene Völker als unterlegen und unfähig darzustellen.“ Die tragischen Folgen davon seien bekannt: Der Tod von Millionen Indigenen im Verlauf der Jahrhunderte.

24.07.2019 - 19:05 [ Untergrund Blättle ]

Vertreibung als politische Strategie: Paramilitärische Gewalt in Mexiko

Zumeist rechte Politiker*innen in Mexiko greifen nur allzu oft auf paramilitärische Gruppen zurück, um ihre Interessen zu sichern. Jazmin Martinez zu den politischen Hintergründen gewaltsamer Vertreibungen im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas.

22.07.2019 - 17:49 [ Portal amerika21.de ]

Amlo in Chiapas: Nachricht an die EZLN

Richtig, die Zapatisten erhoben sich in Waffen, und dank dessen sah das Land auf einmal die indigene Bevölkerung. Seit dem Waffenstillstand bewahren die Rebellen zwar ihre Waffen, doch ohne sie zu benutzen. Stattdessen haben sie eine beispielhafte und völlig neue indigene Selbstverwaltung und Autonomie aufgebaut.

17.07.2019 - 16:48 [ Portal amerika.de ]

Mexiko: Indigene kämpfen gegen Verletzung ihrer Rechte durch Bau von Windparks

Norberto Altamirano, Sprecher der Comuneros von Unión Hidalgo, erklärte gegenüber Amerika21, dass der Eingriff in das Ökosystem der Küstenregion durch Windenergieprojekte zur weiteren Prekarisierung der ohnehin marginalisierten indigenen Bevölkerung führe, die traditionell von der Fischerei und Landwirtschaft lebt.

15.07.2019 - 10:51 [ Portal amerika21.de ]

Mexiko: Präsident López Obrador besucht EZLN-Region in Chiapas

Diese Militarisierung ist vor Ort deutlich zu beobachten. Zwischen dem Flughafen von Tuxtla Gutiérrez und San Cristóbal de las Casas gibt es nun zwei Checkpoints. Auf den Landstraßen Richtung Altamirano, Ococingo und Las Margaritas sind häufig 2-3 Militärtransporter mit schwer bewaffneten Militärs der Guardia Nacional zu sehen. Im Zentrum von San Cristóbal ist ebenfalls Polizei- und Militärpräsenz festzustellen. Das Menschenrechtszentrum Fray Bartolomé de las Casas hat dies durch die Beobachtungsbrigaden bereits dokumentiert. Nichtsdestotrotz verleugnete López Obrador diese Tatsache. Er behauptete, die Militarisierung sei „eingebildet“, und stellte die langjährige seriöse Arbeit des Zentrums in Frage.

20.06.2019 - 02:28 [ Survival ]

Indische Regierung bereitet massiven Angriff auf Rechte indigener Völker vor

Die nächste Verhandlung des Obersten Gerichtshofs in diesem Fall wird am 24. Juli stattfinden. Das Gericht kann dann erneut die Räumung von Millionen von Menschen anordnen. Dies geschieht zu einer Zeit, in der die indigenen Völker Indiens einem beispiellosen Angriff auf ihre Rechte ausgesetzt sind.

19.06.2019 - 14:51 [ Portal amerika21.de ]

Rückschlag für Bergbaukonzern: Gericht in Kolumbien weist Suspendierungsgesuch ab

Die Gemeinde mit knapp 12.000 Einwohnern befürchtete negative ökologische und soziale Folgen, insbesondere die Verschmutzung des Wassers. Jericós Bürgermeister Jorge Pérez bemängelte zudem die fehlende Kommunikation. Der Konzern habe der Gemeinde Informationen zum Projekt und den Sozial- und Umweltauswirkungen zu spät vorgelegt. Statt auf Bergbau wolle die Gemeinde lieber auf kleinbäuerliche Landwirtschaft und Tourismus setzen. „Das hat keine negativen Folgen für die Umwelt, wie es bei einem Bergbauprojekt der Fall wäre“.

15.06.2019 - 21:58 [ Portal amerika21.de ]

Kommuniqué der Indigenen Gemeinde aus Guerrero, Mexiko

… Angesichts des narcoparamilitärischen Terrors und der fehlenden Reaktion des Staates erklärt sich das Gemeinschaftsterritorium Montaña Baja als ‚Gemeinschaften des CNI-CIG im Widerstand‘, um ein Massaker seitens der paramilitärischen Gruppen zu verhindern. Das bedeutet, dass unser Territorium auch für VertreterInnen aller politischen Partei sowie aller Regierungsbeamten geschlossen ist, denn diese sind bisher nur gekommen, um uns zu verlachen. Jedwede Kommunikation hat ab jetzt direkt mit unseren permanenten Versammlungen stattzufinden, die von den zivilen und agrarischen Autoritäten des Concejo Indígena y Popular de Guerrero – Emiliano Zapata geleitet werden.

Wir wiederholen, dass unser Kampf zivilgesellschaftlich und pazifistisch ist, dass wir uns jedoch nicht nur mit unserem Willen gegen die narcoparamilitärischen Banden widersetzen können; deshalb werden wir ab heute alle notwendigen Barrikaden errichten, von denen aus Männer und Frauen all unserer Gemeinschaften unser Territorium verteidigen werden, denn heute nehmen wir das Schicksal unseres kollektiven Lebens in unsere Hand…

14.06.2019 - 20:16 [ Portal amerika21.de ]

Chile: Gesetzreform zu indigenen Landrechten begünstigt Agrarindustrie

Die neoliberale Regierung von Präsident Sebastián Piñera versucht derzeit, die Gesetzgebung der indigenen Völker Chiles (ley indígena) zu ändern. Die geplante Reform beinhaltet vor allem die Flexibilisierung der Landrechte. Experten warnen vor den Auswirkungen und befürchten eine Begünstigung der Agrarunternehmen.

07.06.2019 - 13:09 [ Portal amerika21.de ]

Mexiko: Erneut Morde an Umweltaktivisten

Im vergangenen Monat waren weitere vier Aktivisten aus Chilapa de Alvárez ermordet worden. Sie alle waren Mitglieder der CRAC-PC, des Nationalen Indigenen Kongresses und des Indigenen Regierungsrats. Zusammen mit der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) unterstützten sie die unabhängige indigene Politikerin Maria de Jesús Aparicio, besser bekannt als Marichuy. Diese hatte sich für die Präsidentschaftswahlen 2018 aufgestellt.

08.05.2019 - 15:56 [ Portal amerika21.de ]

Argentinien: Historischer Freispruch für indigene Mapuche in Landkonflikt

Ein Gericht der südargentinischen Provinzhauptstadt Neuquén hat unlängst sechs wegen widerrechtlicher Aneignung und Hausfriedensbruch angeklagte Mapuche in allen Punkten freigesprochen. Für das Volk der Mapuche in Argentinien ist es ein historisches Urteil, weil es erstmals ihr internationales und verfassungsgemäßes Gebietsrecht berücksichtigt. Land der betroffenen Gemeinde Lof Campo Maripe sollte ursprünglich an das Fracking-Vorhaben „Vaca Muerta“ angeschlossen werden.

01.05.2019 - 16:55 [ Portal amerika21.de ]

Unmut über neue Großprojekte im Süden von Mexiko

Aufgrund dieser fragwürdigen Partizipationsverfahren und der fehlenden Information über die Großprojekte distanzieren sich verschiedene soziale Organisationen von den Plänen der Regierung. In der Ortschaft Matías Romero fanden Proteste gegen den Besuch des Präsidenten statt. Der Sprecher der Union indigener Gemeinschaften der nördlichen Zone des Isthmus (Unión de Comunidades Indígenas de la Zona Norte del Istmo, Ucizoni), Carlos Beas, warnte davor, dass für die mexikanische Bundesregierung das Risiko eines Bruchs mit den indigenen Gemeinschaften bestehe. Dies sei schon im Bundesstaat Morelos geschehen, wo sich die Lokalbevölkerung gegen ein thermoelektrische Kraftwerk in Huexca wehrt hatte.

29.04.2019 - 22:15 [ Portal amerika.de ]

Tausende Indigene protestieren in Brasilien gegen Landraub

Rund 4.000 Indigene aus allen Regionen Brasiliens und aus Nachbarländern haben vom 24. bis 26. April am brasilianischen Regierungssitz campiert, um gegen zunehmende Menschenrechtsverletzungen und den Verlust von Landrechten unter der neuen Regierung von Präsident Jair Bolsonaro zu protestieren.

28.04.2019 - 11:48 [ Junge Welt ]

Generalstreik in Kolumbien: Gewerkschaften fordern Frieden und protestieren gegen Armut. Linke Abgeordnete aus Parlament ausgeschlossen

Hunderttausende Menschen haben sich am Donnerstag in Kolumbien an einem landesweiten Generalstreik beteiligt, zu dem die Gewerkschaftsverbände CUT, CGT und CTC aufgerufen hatte und dem sich eine Reihe politischer und sozialer Organisationen anschloss.

28.04.2019 - 11:42 [ Amerika21.de ]

Soziale Organisationen in Kolumbien protestieren weiter

Die Demonstranten fordern vor allem die Umsetzung des Friedensvertrags, einen Richtungswechsel der Politik des neuen ultrarechten Präsidenten Iván Duque und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den ländlichen Gebieten.

Mehrere hundert Indigene, Bauern und Afrokolumbianer blockieren seit zwei Tagen die Straße zwischen Medellín und der Pazifikküste. Am Freitag hatte die Aufstandsbekämpfungseinheit der Polizei (Esmad) auf die Demonstranten geschossen.

27.04.2019 - 22:05 [ Portal amerika.de ]

Chile: La Dormida unter Hochspannung

Nachdem ein Sondereinsatzkommando von mehr als einhundert Polizisten den gesperrten Zugangsweg zum Berg am Morgen hatte räumen lassen und drei Menschen vorübergehend festgenommen worden waren, ereignete sich wenig später ein weiterer, schwerer Zwischenfall. Ein Hubschrauber der von Interchile beauftragten Firma Ecocopter stürzte in der angrenzenden Gemeinde Quilpué ab. Alle sechs Insassen, unter ihnen auch vier Vertreter des von Interchile angeheuerten Sicherheitsdienstes, kamen dabei ums Leben.

25.04.2019 - 19:00 [ Tagesschau ]

Mexikos Indigene gegen Konzerne „Wir bleiben bis zum Letzten“

Seit Generationen wohnen die Familien dort. Auch die von Cirino Martinez. Er ist als Regionalrat für den Schutz des Gemeindegebiets zuständig: „In diesem Gebiet stellen wir jeden Tag das Brot für unsere Familien her“, sagt er. „Wir machen mit der Natur keine Geschäfte. Wir ernähren mit ihr unsere Familien.“

07.04.2019 - 22:08 [ junge Welt ]

Ermittlungen gefordert

Die Gruppen aus den Niederlanden, Frankreich, Norwegen, der Schweiz, Spanien und Deutschland hatten in Vorbereitung der Demonstration mehrere Berichte über die Menschenrechtslage in Kolumbien ausgearbeitet, um diese beim Strafgerichtshof einzureichen. Zwar wurden die Dokumente von Beamten entgegengenommen, einige Aktivisten zeigten sich trotzdem von der geringen Aufmerksamkeit des Gerichts enttäuscht.

06.04.2019 - 01:48 [ teleSUR ]

Brazil: Over 200 Lawmakers Form Bloc to Defend Indigenous Rights Threatened by Bolsonaro

A total of 219 lawmakers and 29 senators launched a new campaign on Thursday as part of Brazil’s Joint Parliamentary Front in Defense of the Rights of Indigenous Peoples, a progressive initiative aimed at opposing the Parliamentary Farmers‘ Front, the „ruralist group“ which is linked to local agribusinesses.

03.04.2019 - 20:55 [ Granma ]

Jetzt ist SIP an der Reihe

Es soll niemand glauben, dass die Interamerikanische Pressegesellschaft (SIP) ein Synomym für Journalismus ist und noch viel weniger, dass sie die Presse vertritt. Sie hat vielmehr den Auftrag, die Interessen der Eigentümer der großen Medienmonopole zu verteidigen

02.04.2019 - 15:15 [ Portal amerika21.de ]

Mord an Aktivistin Ferreira Silva: Großgrundbesitzer in Brasilien verhaftet

Der Verdächtige war ein Nachbar der Getöteten, die in einer Siedlung der Agrarreform lebten. Lokale Medien berichten unter Berufung auf die Polizei, er habe gewollt, dass die Familien aus der Gegend verschwänden. Zudem soll er den Mord an drei seiner Angestellten angeordnet haben. Die Leichen der drei wurden am 24. März gefunden. Die Mitarbeiter hätten gegen schlechte Arbeitsbedingungen auf seiner Farm protestiert.

30.03.2019 - 15:22 [ Portal amerika21.de ]

Mexiko: Indigene Aktivisten nach Demonstration für Ayotzinapa verschwunden

Die CRAC-PC bedauert, dass die föderalen Behörden, insbesondere das Innenministerium und die Mexikanische Menschenrechtskommission (CNDH), sowie die Menschenrechtskommission der Hauptstadt (CDHDF) nicht auf die Hilferufe von Gonzalo Molina reagiert hatten und ihm keinen Schutz gewährleisteten.

16.03.2019 - 04:39 [ Junge Welt ]

Proteste in Kolumbien – Panamericana blockiert

Auch die Bildungsgewerkschaft und Studierendenorganisationen mobilisieren erneut gegen die Regierungspolitik, da auch ihr Abkommen mit der kolumbianischen Regierung von Dezember des vergangenen Jahres innerhalb eines Monats von Duque wieder aufgekündigt worden war.

16.03.2019 - 00:46 [ teleSUR ]

Colombia: Why Are Indigenous Peoples Protesting in Cauca?

At least 15,000 Indigenous people have kept demonstrating to demand that President Ivan Duque complies with previous state-level agreements. Indigenous spokesmen pointed out that they have also been subjected to corporate land grabbing, persecutions, murders, and violence.

14.03.2019 - 23:54 [ Portal amerika21.de ]

Mexiko: Befragung indigener Gemeinden soll Gesetz werden

Ohne dieses Vetorecht bleiben die Befragungen nach Ansicht zahlreicher Kritiker lediglich eine Formsache und oft ein Legitimationsinstrument, um Großprojekte durchzusetzen. Die Anwältin Magdalena Gómez formulierte es in einem Beitrag in der Tageszeitung La Jornada vom 5. März so: „Meinem Urteil nach ist das schwerwiegende Problem, dem sich die indigenen Völker gegenübersehen, dass ihre kollektiven Rechte nach wie vor negiert und mit den Füßen getreten werden. Das Regierungshandeln hat einen anderen Horizont.

03.03.2019 - 19:05 [ teleSUR ]

Berta Caceres‘ Daughter Demands Justice for Mother’s Murder on Death Anniversary

The daughter of slain land and water rights activist, Berta Caceres says her mother’s murder must be brought to justice, including indicting the European banks that financed the Agua Zarca hydroelectric dam that Caceres fought against until her death three years ago.

02.03.2019 - 21:00 [ Portal amerika21.de ]

Gedenken an Berta Cáceres und ermordete Menschenrechtler weltweit

Um darauf aufmerksam zu machen, laden wir Euch am Sonntag, 3. März 2019 um 12 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor ein: Wir wollen Berta Cáceres und den ermordeten Aktivist*innen gedenken. Wir solidarisieren uns mit den Menschen, die sich für Frauen-, Indigenen-, Menschen- und Umweltrechte einsetzen und deshalb verfolgt, bedroht, kriminalisiert und getötet werden. Wir fordern Gerechtigkeit und ein Ende der Straflosigkeit! Wir laden Kollektive//Gruppen//Sympathisant*innen ein, gemeinsam zu demonstrieren.

01.03.2019 - 00:35 [ Portal amerika21.de ]

Ex-Polizist in Chile: „Ich wurde zu Falschaussage gegen Mapuche gezwungen“

Der ehemalige Gefreite einer Spezialeinheit der Militärpolizei (Carabineros) in Chile, Manuel Colipán, hat öffentlich erklärt, dass er von seinen Vorgesetzten gezwungen worden sei, eine Falschaussage gegen eine Gemeinde der indigenen Mapuche zu machen.

01.03.2019 - 00:32 [ Portal amerika21.de ]

Mexiko: Abstimmung über Kraftwerk bringt keine klare Entscheidung

López Obrador, in Wahlkampfzeiten klarer Gegner des Projekts, hatte sich vor der Abstimmung für die Fertigstellung des Kraftwerks in Huexca ausgesprochen, damit die bisher getätigten Investitionen in der Höhe von gut einer Milliarde Euro nicht vergebens seien. Er gab zwar zu, dass die Befragung unter Bedingungen von “sozialen Spannungen” stattfand, nannte jedoch die Protestaktionen “Provokationen”, die nur das Ziel gehabt hätten, die Umfrage zu verhindern.

21.02.2019 - 19:17 [ Portal amerika21.de ]

Brasilien: Regierung verstärkt Druck auf indigene Bevölkerung

Die staatliche Politik der Regierung von Bolsonaro beruht auf einer totalen Enteignung der indigenen Gemeinschaften. Der Minister für institutionelle Sicherheit, Augusto Heleno, hat seine Meinung zum Ausdruck gebracht, dass die „Ureinwohner beabsichtigten, sich mit Hilfe von Gruppen, die sich gegen die Regierung stellen, für unabhängig zu erklären“. Dagegen wolle die Regierung mit aller Härte vorgehen.