Archiv: (elektronische) Spionage / (electronic) espionage


25.05.2022 - 20:07 [ science.ORF.at ]

Quanteninternet: Erstmals Teleportation in Netzwerk gelungen

Bei diesem von Albert Einstein als „spukhafte Fernwirkung“ abgetanen quantenphysikalischen Phänomen bleiben zwei verschränkte Teilchen wie von Zauberhand miteinander verbunden und teilen ihre physikalischen Eigenschaften. Die Messung an einem legt unmittelbar den Zustand des anderen fest, auch wenn sie beliebig weit voneinander entfernt sind.

Die Teleportation ermöglicht damit die zuverlässige Übertragung von Quanteninformationen zwischen weit entfernten Knoten.

18.05.2022 - 07:26 [ Bundesministerium für Digitales und Verkehr ]

Statement Digitalminister Dr. Volker Wissing zur Chatkontrolle

Einige der Vorschläge der Kommission beunruhigen mich, weil sie einen Eingriff in den geschützten Raum der Vertraulichkeit der Kommunikation darstellen könnten: Ich verweise auf den besonderen Schutz der Vertraulichkeit der Kommunikation, die in Deutschland als Fernmeldegeheimnis ein Grundrecht ist. Ich denke dabei auch an das Berufsgeheimnis, insbesondere für Anwälte, Ärzte und Opferberatungsstellen.

Es gibt darüber hinaus viele offene Fragen:
Wie sollen die betroffenen Anbieter die zunächst erforderliche Risikoeinschätzung vornehmen, ohne sich von den Inhalten der Kommunikation Kenntnis zu verschaffen?
Und wie ist damit umzugehen, wenn aufgrund von technischen Verfahren eine Vielzahl von Verdachtsmeldungen eingeht, die sich im Nachhinein als offensichtlich falsch herausstellen. Es darf nicht passieren, dass unbescholtene Bürgerinnen und Bürger unbegründet des Kindesmissbrauchs verdächtigt werden.

17.05.2022 - 11:25 [ National Security Agency ]

TEMPEST: A Signal Problem

(1972)

Now, let´s go back to the beginning. During World War II, the backbone systems for Army und Navy secure teletypewriter communications were one-time tapes and the primitive crypto-equipment SIGTOT. For encrypting, the Services used a Bell-telephone mixing device, called 131-B2. When one of these mixers was being tested in a Bell laboratory, a researcher noticed, quite by accident, that each time the machine stepped, a spike appeared on an oscilloscope in a distant part of the lab. After he examined these spikes more carefully, he found that he could read the plain text of the message being enciphered by the machine.

17.05.2022 - 11:17 [ Radio Utopie ]

Spionage und Informationskontrolle: Der technologische Quantensprung in 1943

(20.7.2014)

USA, 1943. Mitten im Zweiten Weltkrieg.

In einem Labor der 1877 vom Schwiegervater Alexander Graham Bells gegründeten Bell Company (heute der Weltkonzern AT&T), die für das 1860 gegründete Signal Corps der US Armee arbeitet, testet ein Wissenschaftler der Bell Company das 1925 von der US Armee in Dienst gestellte verschlüsselnde Text-Kommunikationssystem SIGTOT. Es arbeitet nach dem US Patent #1,310,719 für ein „geheimes Signalsystem“ des Bell Technikers Gilbert S. Vernam aus 1919 und benutzt zur Verschlüsselung ein Bell Gerät namens 131-B2.

An jenem Tage des Jahres 1943 bemerkt nun der für die US Armee arbeitende Wissenschaftler der Bell Company ein technisches Phänomen, welches bis heute fast der gesamten Weltbevölkerung unbekannt ist, obwohl es die Sicherheit, die Privatsphäre, die Gesellschaften, die Staaten, die Sicherheit und das Leben von heute 7 Milliarden Menschen unmittelbar berührt und gefährdet:

jedes Mal wenn er über den verschlüsselnden Text-Kommunikations-Apparat SIGTOT einen Buchstaben eintippt, schlägt in einem entfernten Teil des Labors ein Oszilloskop aus. Und zwar fünf Mal, für jedes Zeichen pro Sekunde („baud“). Als er die angezeigten Spannungsspitzen näher analysiert, stellt er fest, dass er die in den Text-Kommunikations-Apparat der Armee per Hand eingetippten und anschließend verschlüsselten Texte aus der Entfernung unverschlüsselt mitlesen kann.

17.05.2022 - 11:10 [ Netzpolitik,org ]

EU-Pläne einfach erklärt : Warum die Chatkontrolle Grundrechte bedroht

Messenger wie WhatsApp und Signal sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Da kann doch niemand mitlesen?

Die Antwortet laut: Ja, aber. Es stimmt, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll verhindern, dass jemand außer Sender:in und Empfänger:in eine Nachricht mitlesen kann. Alle anderen Stationen im Internet dazwischen sehen nur Zeichensalat, aber nicht die Inhalte. Diese Verschlüsselung ist wichtig, damit weder kriminelle Hacker:innen noch Staaten unsere private Kommunikation lesen können. Auf den ersten Blick lässt sich eine Chatkontrolle also nicht mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vereinbaren. Aber die Regulierung würde Unternehmen verpflichten, Inhalte trotzdem irgendwie zu scannen. Die EU-Kommission lässt offen, wie das technisch gehen soll.

12.05.2022 - 16:21 [ theParadise.ng ]

EU, UK join US in Launching Online ‘Disinformation’ Policies, ‘One-World Governance’ of Social Media

These steps come as part of a broader crackdown on the “spread of disinformation” called for by the Act, requiring platforms to “flag hate speech, eliminate any kind of terrorist propaganda” and implement “frameworks to quickly take down illicit content.”

Regarding alleged “disinformation,” these platforms will be mandated to create a “crisis response mechanism” to combat the spread of such content, with the Act specifically citing the conflict between Russia and Ukraine and the “manipulation” of online content that has ensued.

12.05.2022 - 16:01 [ Daniel Neun / Rado Utopie ]

„Strategische Überwachung der Telekommunikation“: Die verschwiegene Infrastruktur der Totalüberwachung

(16.3.2015)

In der „Begründung zum Entwurf für eine Erste Verordnung zur Änderung Telekommunikations-Überwachungsverordnung“ vom 29. April 2002 schrieb die Regierung:

Die Überwachungsmaßnahmen nach den §§ 5 und 8 des G 10 zielen auf ein regional begrenztes Gebiet ab, über das Informationen gesammelt werden sollen. Sie beziehen sich auf internationale Telekommunikationsbeziehungen, soweit eine gebündelte Übertragung erfolgt. Das Besondere an der strategischen Fernmeldekontrolle ist dabei, dass aus einer großen Menge verschiedenster Sachverhalte einzelne ausgewertet werden, die sich hierfür aufgrund bestimmter Merkmale qualifizieren. (…)

Die hierfür bei den Verpflichteten zum Einsatz gelangenden technischen Einrichtungen sind (..) weniger komplex als die Einrichtungen, die zur Umsetzung der übrigen Überwachungsmaßnahmen erforderlich sind. Dies liegt insbesondere darin begründet, dass der Betreiber bei der technischen Umsetzung dieser strategischen Kontrollmaßnahmen keinen Bezug auf eine bestimmte Person oder Anschlusskennung zu beachten hat. Angesichts der wenigen Anbieter, die internationale Übertragungswege anbieten, auf denen eine gebündelte Übertragung erfolgt, ist davon auszugehen, dass insgesamt nur verhältnismäßig wenige technische Einrichtungen zum Einsatz kommen. (…)

Der Gesetzgeber hat bei der Novellierung des G 10 eine Frist von 2 Jahren eingeräumt, innerhalb der eine Evaluation der geänderten Möglichkeiten gerade mit Blick auf die strategische Kontrolle verlangt wird. Auch diese Vorschrift fordert unverzügliches Handeln bei der technischen und organisatorischen Umsetzung von Maßnahmen zur strategischen Überwachung der Telekommunikation.“

Dazu Heise.de am 1.Februar 2002:

„Offenbar, so vermuten nun Experten, will der Bundesnachrichtendienst wohl nun selbst 100 Prozent erfassen, um dann freiwillig nur 20 Prozent auszuwerten.“

12.05.2022 - 15:48 [ Netzpolitik.org ]

Das EU-Überwachungsmonster kommt wirklich, wenn wir nichts dagegen tun

Jetzt ist es raus: Die EU-Kommission will die Chatkontrolle einführen – und damit das größte Projekt zur anlasslosen Massenüberwachung seit Langem. Es braucht schnell Protest, damit das Vorhaben noch verhindert wird.

12.05.2022 - 15:38 [ Daphne Keller, Stanford Cyber Policy Center / Twitter ]

I’m on NPR, warning smaller platforms that they need to start gearing up for DSA compliance and singing the praises of career civil servants in Brussels.

12.05.2022 - 15:04 [ Naomi Brockwell, Tech journalist / Twitter ]

The EU has proposed the most sophisticated mass surveillance system ever deployed outside of China & the USSR. It will mandate device-scanning, including encrypted messages.

(11.05.2022)

@matthew_d_green will dive into the details on tomorrow’s live show, 4pmEDT

12.05.2022 - 14:54 [ Wikipedia ]

Digital Services Act

On 22 April 2022, European policymakers reached an agreement on the Digital Services Act.[7] The final stage before the two bills come into law, is the vote by representatives of the individual parliaments and policymakers from the 27 member nations, which is considered to be a formality.

12.05.2022 - 14:42 [ Reporters for Freedom of the Press ]

EU poised to impose sweeping social media regulation with Digital Services Act

The DSA, and its partner regulation, the Digital Markets Act, were introduced to the European Parliament in 2020. The European Commission said the regulations were intended to accomplish two goals: “create a safer digital space in which the fundamental rights of all users of digital services are protected” and “establish a level playing field to foster innovation, growth, and competitiveness, both in the European Single Market and globally.”

12.05.2022 - 14:27 [ OTS.at ]

FPÖ – Vilimsky zu Chat-Überwachung: „Brüssel nimmt sich China als Vorbild“

„Mit dem Vorschlag einer lückenlosen Kontrolle aller Internet-Chats überschreitet die EU-Kommission nun endgültig eine rote Linie“, erklärte heute Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europaparlament. „Was hier vorliegt, ist der Brüsseler Traum einer Massenüberwachung aller europäischen Bürger. Kommissionschefin von der Leyen segelt damit in der Missachtung von Grundrechten klar auf illiberalem Kurs nach dem Vorbild von China“, so Vilimsky.

12.05.2022 - 14:22 [ status LED: blink blink blink blink / Twitter ]

Replying to @matthew_d_green The term „grooming“ is being actively used in right-wing US political speech to indicate *any* advocacy for liberal values. So the potential for this sort of surveillance project to spiral truly out of control into abject political fascism is bounded only by the imagination.

12.05.2022 - 14:05 [ Matthew Green, I teach cryptography at Johns Hopkins ]

This document is the most terrifying thing I’ve ever seen. It is proposing a new mass surveillance system that will read private text messages, not to detect CSAM, but to detect “grooming”. Read for yourself.

(May 10, 2022)

12.05.2022 - 13:59 [ ReclaimTheNet.org ]

The EU wants to scan all chat messages, using the guise of combating child abuse

The proposal states that, at the request of a government agency, “Providers of hosting services and providers of interpersonal communication services that have received a detection order shall execute it by installing and operating technologies to detect” CSAM.

We obtained a copy of the proposal for you here.

12.05.2022 - 13:11 [ Tiemo Wölken. Sozialdemokrat, Nordlicht, Technikfan, Europäer & Mitglied im Europäischen Parlament / Nitter.net ]

Jetzt ist der finale Entwurf zur #Chatkontrolle da. Er sieht die Durchleuchtung aller Kommunikation vor, fordert Altersverifizierung & wie befürchtet #Netzsperren. Warum ich davon nicht halte hier noch einmal

11.05.2022 - 11:07 [ Futurezone.at ]

EU will alle Chats überwachen: Heftige Kritik

Damit ist, rein technisch betrachtet, eine Überwachung der Inhalte nur mittels „Client Side Scanning“ möglich, also der Überwachung direkt auf den Endgeräten der Nutzer*innen. Dabei werden die Smartphones direkt auf bestimmte Dateien durchsucht, und zwar bereits bevor sie für die Kommunikation verschlüsselt werden. Der Abgleich würde von einer Künstlichen Intelligenz (KI) vorgenommen, die das Gerät auf Missbrauchsinhalte scannt.

06.05.2022 - 16:33 [ Mailbox.org ]

IT companies warn in open letter: EU wants to ban encryption

(15.04.2021)

Together with the companies Tutanota, Boxcryptor, Cryptomator, mail.de, Mailfence, Praxonomy, and Tresorit, mailbox.org has written an open letter to the EU strongly criticizing upcoming plans for communication surveillance.

06.05.2022 - 16:16 [ ORF.at ]

EU erhielt die zwölfte Cybersicherheitsorganisation

(04.07.2021)

Ein aktuelles, schlagendes Beispiel dafür ist die Neufassung der deutschen Cybersicherheitsstrategie. In Deutschland ist es Teil dieser Strategie, gewisse neuentdeckte Software-Sicherheitslücken für Polizei – und Geheimdienste offenzuhalten, die deutsche Cyberbehörde ZiTis soll die zugehörige Trojaner-Schadsoftware für mehrere Dutzend deutsche Bundes- Landesbehörden entwickeln.

05.05.2022 - 20:16 [ New York Times ]

Spain Says Cellphones of Prime Minister and Defense Minister Were Hacked

(02.05.2022)

Officials said the devices were breached by the Pegasus spyware, made by an Israeli company, which is intended to track illegal behavior but has been misused by some governments.

05.05.2022 - 20:01 [ ORF.at ]

Spaniens Geheimdienst bespitzelte Separatisten

Bei der Überwachung kam die israelische Spähsoftware Pegasus zum Einsatz.

Für jeden dieser Fälle habe CNI-Chefin Paz Esteban heute in einer parlamentarischen Kontrollkommission eine richterliche Erlaubnis vorgelegt, berichtete die Zeitung „El Pais“.

02.05.2022 - 16:14 [ Tagesschau.de ]

Handy-Attacke mit Pegasus-Software: Spähangriff auf Spaniens Regierungschef

Bolaños machte keine Angaben dazu, ob die spanischen Behörden über Hinweise auf den Ursprung der Abhöraktion verfügen oder ob sie aus dem Ausland erfolgte.

Es sei aber absolut sicher, dass es sich um eine Attacke von außen handele, weil weil in Spanien alle Eingriffe von offiziellen Einrichtungen und mit juristischer Genehmigung erfolgen“, fügte der Minister hinzu.

02.05.2022 - 16:05 [ Haaretz ]

Spanish Prime Minister, Defense Minister Hacked Using Israel’s Pegasus Spyware in 2021, Officials Say

Israel’s NSO Group, the cyber offensive firm which developed Pegasus, said it was unfamiliar with the details of the specific case and, as a software provider, cannot know who the targets of its customers are.

Spain’s government is under pressure to explain why the cellphones of dozens of people connected to the separatist movement in the northeastern Catalonia region were infected with Pegasus between 2017 and 2020, according to cybersecurity experts’ group Citizen Lab.

30.04.2022 - 18:42 [ henrypp.org ]

simplewall

Features

– Simple interface without annoying pop ups
– Rules editor (create your own rules)
– Internal blocklist (block Windows spy / telemetry)

30.04.2022 - 18:17 [ itigic.com ]

So deaktivieren Sie alte TLS-Protokolle in Windows und Browsern

(01.02.2022)

Es gibt Internetprotokolle die vor ein paar Jahren sehr notwendig waren, um navigieren zu können, aber mit der Zeit unsicher und obsolet geworden sind. Dies geschieht mit den Protokollen SSL 3.0, TLS 1.0 und TLS 1.1. Nach und nach haben die meisten Browser sie verworfen, aber einige sind immer noch standardmäßig in aktiviert Windows. In diesem Artikel erklären wir, wie wir sie sowohl in Browsern als auch im System selbst deaktivieren können.

29.04.2022 - 21:10 [ ip-insider.de ]

Was ist DNS over TLS (DoT)?

DNS over TLS (DoT) ist ein Protokoll zur verschlüsselten Übertragung der DNS-Namensauflösung. DNS-Anfragen und DNS-Antworten sind dadurch vor dem unbefugten Mitlesen und vor Manipulationen geschützt.

29.04.2022 - 20:20 [ Netzpolitik.org ]

DNS4EU: EU will eigenen DNS-Server mit Filterlisten und Netzsperren

(24.01.2022)

Die EU-Kommission will einen eigenen DNS-Resolver für Europa anschaffen und hat deswegen eine Ausschreibung veröffentlicht. Aus dieser geht hervor, dass die EU-Kommission auch den Betrieb von Filterlisten und Netzsperren plant. Das EU-Projekt heißt DNS4EU und soll „Schutz vor Cybersicherheitsbedrohungen auf dem neuesten Stand der Technik“ bieten.

29.04.2022 - 20:15 [ security-insider.de ]

DNS-Fehler – Die unterschätzte Gefahr

(10.03.2022)

Gemäß dem Global DNS Threat Report 2021 von IDC waren weltweit 87 Prozent der Unternehmen im vergangenen Jahr von DNS-Angriffen betroffen. Allein in Deutschland registrierten 83 Prozent solche Angriffe, wobei sie durchschnittlich von 8,9 Attacken berichteten. Die Kosten betrugen hierzulande rund 831.000 Euro pro Angriff. In Deutschland führten DNS-Attacken häufig zum Ausfall firmeninterner Anwendungen (53 Prozent) sowie zu Geschäfts- (39 Prozent) und Datenverlust (21 Prozent).

29.04.2022 - 19:30 [ Tagesschau.de ]

Bundesanwaltschaft ermittelt: BND-Spione für China im Einsatz?

(27.06.2020)

Die Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen gegen einen 74-Jährigen und seine Frau eingeleitet. Sie sollen nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios für einen chinesischen Geheimdienst und den BND spioniert haben.

29.04.2022 - 19:16 [ ORF.at ]

Ehepaar in München wegen Spionage für China verurteilt

Ein früherer Informant des Bundesnachrichtendiensts und seine Frau sind vom Oberlandesgericht München wegen Spionage für China zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. (…)

Der Politologe L. arbeitete früher auch für die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung. Laut Bundesanwaltschaft soll er seit 2001 eine Denkfabrik betrieben haben.

26.04.2022 - 20:08 [ Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) ]

Wegweisendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts: Erfolg für die demokratische Zivilgesellschaft

Konkret betrifft das neben Wohnraumüberwachung, Online-Durchsuchung, Ortung von Mobilfunkendgeräten, Auskunft über Verkehrsdaten aus Vorratsdatenspeicherung auch den Einsatz verdeckter Mitarbeiter:innen und Observation außerhalb der Wohnung.

Kläger waren – mit Unterstützung durch die Gesellschaft für Freiheitsrechte – drei potentiell von diesen Maßnahmen betroffene Mitglieder unserer Vereinigung, die, solange es den Inlandsgeheimdienst gibt, von ihm beobachtet und als „linksextremistisch“ stigmatisiert wird.

26.04.2022 - 20:02 [ Gesellschaft für Freiheitsrechte ]

Erfolg für die Freiheitsrechte nach GFF-Klage: Bundesverfassungsgericht weist Bayerischen Verfassungsschutz in die Grenzen des Grundgesetzes

„Die Klage der Gesellschaft für Freiheitsrechte hat das Risiko deutlich reduziert, dass unbescholtene Bürgerinnen und Bürger überwacht und abgehört werden. Unsere strategische Prozessführung wirkt,“ sagt Moini. „Dieses Urteil strahlt in die ganze Republik aus. Denn viele andere Verfassungsschutzbehörden in den Ländern und im Bund haben ähnliche Befugnisse. Sie müssen nun ihre Gesetze kritisch prüfen und überarbeiten.“

Die bereits 2017 von der GFF angestoßene Verfassungsbeschwerde gegen eine Vielzahl von Regelungen des BayVSG wurde am 14. Dezember 2021 in Karlsruhe mündlich verhandelt.

21.04.2022 - 16:29 [ Marc Etzold, Chefkorrespondent @Focus_Magazin / Twitter ]

Die Gazprom-Siftung in MV: – arbeitet einfach weiter – ihre Steuererklärung ist irgendwie in einem Schweriner Finanzamt verloren gegangen – versuchte Journalistengespräche mitzuhören, was durch die Landesregierung verschleiert wurde Und Frau Schwesig ist tatsächlich noch im Amt?

10.04.2022 - 23:41 [ Junge Welt ]

USA gegen Julian Assange: Jedes Mittel recht

Dabei geht es einerseits laut der Aussagen geschützter Zeugen um eine Person, die für die Sicherheitsabteilung der Firma Las Vegas Sands gearbeitet hat. In dieser Position soll sie Mittelsmann für die Weiterleitung der Informationen zwischen UC Global und der CIA gewesen sein. Zudem verlangt das Gericht die Identität der Besitzer von IP-Adressen zu erfahren, die von den USA aus auf den Server im UC Global Hauptquartier in Spanien zugegriffen haben. Zum derzeitigen Zustand Assanges erklärte Martínez, der den Inhaftierten vor dem Interview am 27. März in Belmarsh besucht hatte: »Er ist geistig und körperlich sehr schwach. Um es deutlich zu sagen, er ist am Ende.«

02.04.2022 - 18:32 [ quad9.net ]

Ein offener DNS-rekursiver Dienst für kostenlose Sicherheit und hohen Datenschutz

Jede Transaktion im Internet beginnt mit einem DNS-Event. Die Namensabfrage offenbart äußerst sensible Daten über die Person, die diese Transaktion auslöst. Die Art dieser Namensabfragen stellt eine starke und gefährliche Motivation für die Kommerzialisierung personenbezogener Daten aus rekursiven DNS-Resolver-Diensten dar. Quad9 ist der einzige große DNS-Resolver mit einer Gründungscharta, die den Datenschutz als primäres Ziel beinhaltet, und das Quad9-Team hat sich dem Konzept verschrieben, persönliche Daten unter der Kontrolle des Endanwenders zu halten.

02.04.2022 - 18:26 [ quad9.net ]

An open DNS recursive service for free security and high privacy

Quad9 is a free service that replaces your default ISP or enterprise Domain Name Server (DNS) configuration. When your computer performs any Internet transaction that uses the DNS (and most transactions do), Quad9 blocks lookups of malicious host names from an up-to-the-minute list of threats. This blocking action protects your computer, mobile device, or IoT systems against a wide range of threats such as malware, phishing, spyware, and botnets, and it can improve performance in addition to guaranteeing privacy. The Quad9 DNS service is operated by the Swiss-based Quad9 Foundation, whose mission is to provide a safer and more robust Internet for everyone.

31.03.2022 - 20:44 [ addons.mozilla.org ]

Disable WebRTC

WebRTC leaks your actual IP addresses from behind your VPN, by default.

31.03.2022 - 19:21 [ tenable.force.com ]

How to check for TLS version 1.3 in Linux, Windows, and Chrome

(Dec 8, 2020)

Due to the retirement of OpenSSL v1.0.2 from support. This will result in the addition of support for TLS v1.3 and its cipher suites, as well as 37 new cipher suites for TLS v1.2. There are several performance and security enhancements in TLS v1.3 when upgraded products are at both ends of the connection.

31.03.2022 - 19:11 [ HelpNetSecurity.com ]

TLS 1.3: Slow adoption of stronger web encryption is empowering the bad guys

(April 6, 2020)

Asymmetric encryption is used during the “handshake”, which takes place prior to any data being sent. The handshake determines which cipher suite to use for the session – in other words, the symmetric encryption type – so that both browser and server agree. The TLS 1.2 protocol took multiple round trips between client and server, while TLS 1.3 is a much smoother process that requires only one trip. This latency saving shaves milliseconds off each connection.

31.03.2022 - 18:22 [ henrypp.org ]

simplewall

Features

– Simple interface without annoying pop ups
– Rules editor (create your own rules)
– Internal blocklist (block Windows spy / telemetry)

31.03.2022 - 18:14 [ WindowsCentral.com ]

One thing Microsoft didn’t discuss: Windows 11 privacy

(25 Jun 2021 )

In Microsoft’s Windows 11 blog post, the word „privacy“ doesn’t appear once in the copy, which doesn’t exactly bode well for its messaging. Windows 11 will force users to use a Microsoft Account in its free Home Edition, which already speaks of a business model where your data is the monetization engine. Even if you’re using the world’s best VPN, it’s not exactly going to protect your data from going directly to Microsoft if you’re signed in.

30.03.2022 - 20:41 [ Rado Utopie ]

„Strategische Überwachung der Telekommunikation“: Die verschwiegene Infrastruktur der Totalüberwachung

(16.3.2015)

In der „Begründung zum Entwurf für eine Erste Verordnung zur Änderung Telekommunikations-Überwachungsverordnung“ vom 29. April 2002 schrieb die Regierung:

Die Überwachungsmaßnahmen nach den §§ 5 und 8 des G 10 zielen auf ein regional begrenztes Gebiet ab, über das Informationen gesammelt werden sollen. Sie beziehen sich auf internationale Telekommunikationsbeziehungen, soweit eine gebündelte Übertragung erfolgt. Das Besondere an der strategischen Fernmeldekontrolle ist dabei, dass aus einer großen Menge verschiedenster Sachverhalte einzelne ausgewertet werden, die sich hierfür aufgrund bestimmter Merkmale qualifizieren. (…)

Die hierfür bei den Verpflichteten zum Einsatz gelangenden technischen Einrichtungen sind (..) weniger komplex als die Einrichtungen, die zur Umsetzung der übrigen Überwachungsmaßnahmen erforderlich sind. Dies liegt insbesondere darin begründet, dass der Betreiber bei der technischen Umsetzung dieser strategischen Kontrollmaßnahmen keinen Bezug auf eine bestimmte Person oder Anschlusskennung zu beachten hat. Angesichts der wenigen Anbieter, die internationale Übertragungswege anbieten, auf denen eine gebündelte Übertragung erfolgt, ist davon auszugehen, dass insgesamt nur verhältnismäßig wenige technische Einrichtungen zum Einsatz kommen. (…)

Der Gesetzgeber hat bei der Novellierung des G 10 eine Frist von 2 Jahren eingeräumt, innerhalb der eine Evaluation der geänderten Möglichkeiten gerade mit Blick auf die strategische Kontrolle verlangt wird. Auch diese Vorschrift fordert unverzügliches Handeln bei der technischen und organisatorischen Umsetzung von Maßnahmen zur strategischen Überwachung der Telekommunikation.“

Dazu Heise.de am 1.Februar 2002:

„Offenbar, so vermuten nun Experten, will der Bundesnachrichtendienst wohl nun selbst 100 Prozent erfassen, um dann freiwillig nur 20 Prozent auszuwerten.“

26.03.2022 - 20:03 [ Haaretz ]

Israeli Intelligence ‚Cooperating Very Closely‘ With Ukraine, Top Zelenskyy Aide Says

(24.03.2022)

“I have very big respect for the leaders of your intelligence services,” he said. “I know many of them personally. These are very big professionals and patriots of Israel and patriots of the whole free world. So I do know that our intelligence is satisfied with this cooperation, but of course there is always more that can be done,“ he said, describing Israel’s intelligence community as „one of the best of the world.“

06.03.2022 - 02:22 [ ORF.at ]

Nehammer: Selenskis Leben durch Russland bedroht

Das sei in den jüngsten Telefonaten immer wieder durchgeklungen.

Jedes Telefonat sei schwierig, weil damit die Gefahr einer Ortung des Gesprächspartners einher gehe, so der Kanzler weiter. Die Anspannung sei bei den Telefonaten zu spüren. „So ein Gespräch lässt einen jedes Mal sehr nachdenklich zurück“, konstatierte der ÖVP-Chef.

01.02.2022 - 03:14 [ Haaretz ]

NSO Is an Arm of Israel’s Government

In 2019 NSO agreed to reconnect the Pegasus system in Saudi Arabia, in the context of Netanyahu’s contacts regarding the Abraham Accords. Until the accords were announced, Israel gave NSO a permit to sell Pegasus to almost all of the countries that signed the agreements.

01.02.2022 - 03:00 [ New York Times ]

The Battle for the World’s Most Powerful Cyberweapon

(Jan. 28, 2022)

The F.B.I. had bought a version of Pegasus, NSO’s premier spying tool. For nearly a decade, the Israeli firm had been selling its surveillance software on a subscription basis to law-enforcement and intelligence agencies around the world, promising that it could do what no one else — not a private company, not even a state intelligence service — could do: consistently and reliably crack the encrypted communications of any iPhone or Android smartphone.

01.02.2022 - 02:28 [ New York Times ]

F.B.I. Secretly Bought Israeli Spyware and Explored Hacking U.S. Phones

(Jan. 28, 2022)

The Times found that sales of Pegasus played a critical role in securing the support of Arab nations in Israel’s campaign against Iran and negotiating the Abraham Accords, the 2020 diplomatic agreements, signed at a Trump White House ceremony, that normalized relations between Israel and some of its longtime Arab adversaries.

The U.S. had also moved to acquire Pegasus, The Times found. The F.B.I., in a deal never previously reported, bought the spyware in 2019, despite multiple reports that it had been used against activists and political opponents in other countries. It also spent two years discussing whether to deploy a newer product, called Phantom, inside the United States.

27.01.2022 - 16:12 [ Association for Civil Rights in Israel (ACRI) ]

Stop the Use of Pegasus Spyware Against Civilians

On January 18, 2020, an investigation by Calcalist revealed that the Israel Police were using NSO Group’s Pegasus spyware to hack into the phones of Israeli citizens, including anti-government protesters and activists.

In response, ACRI argued that the use of Pegasus spyware and hacking into mobile phones of Israeli citizens, as in the darkest of oppressive dictatorships, is illegal and requires an immediate, full investigation.

27.01.2022 - 16:07 [ Communist Party of Israel ]

Pegasus Spyware in Israel: MK Odeh Calls on Police Commissioner to Resign

(20.01.2021)

Israel police accused of using Pegasus spyware to hack phones of activists and civilians. An investigative report published Jan. 18 by the financial Calcalist newspaper claims that the police purchased the software in 2013, under then-Police Commissioner Yohanan Danino, and actually started using it in 2015, when former Shin Bet senior Roni Alsheikh served as police commissioner. The software allegedly served the secret police cyber brigade named Signet. The report further claims that police used Pegasus to hack phones not only of criminals but also of activists and other civilians, without court authorization or the control of a judge.

22.01.2022 - 14:43 [ DailyMail.co.uk ]

New Spycatcher affair at the BBC as Government scrambles for gagging order to stop story the broadcaster insists is ‚overwhelmingly in the public interest‘

The BBC declined to comment on the details of the story, but told the Telegraph that its reporting was in the public interest.

A BBC spokesman said: ‚The Attorney General has issued proceedings against the BBC with a view to obtaining an injunction to prevent publication of a proposed BBC news story.

16.12.2021 - 06:23 [ presseportal.de ]

Gysi: Gefängnis für Impfverweigerer möglich

In den Protesten gegen die Corona-Maßnahmen erkennt der Linken-Politiker eine neue Qualität: Die Demonstranten stritten nicht für eine Sache, „sie stellen sich gegen den Staat an sich“ – ein „richtiges Problem“, warnt Gysi. Weil die Proteste vielfach über Social-Media-Kanäle wie Telegram organisiert und dort auch falsche Impfausweise angeboten würden, spricht er sich für eine schärfere Regulierung aus: „Der Rechtsrahmen muss angepasst werden.“

14.12.2021 - 08:10 [ Boris Reitschuster ]

Bundespressekonferenz: Wünschen sich Journalisten mehr Zensur?

Bemerkenswert finde ich auch etwa die Frage vom Kollegen von der »Süddeutschen Zeitung«, ob sich aus der Protestbewegung eine Terrorbewegung entwickelt. Und die Frage, ob man Apple und Google auffordern könne, die Telegram-App nicht mehr anzubieten. Kommentatoren sahen diese Frage als indirekte Aufforderung an die Regierung, das zu tun.

14.12.2021 - 07:37 [ Tagesschau.de ]

Was kann der Staat gegen Telegram machen?

Der radikalisierte Teil der Szene will Angst und Schrecken verbreiten und den Worten Taten folgen lassen. Demonstrationen und Proteste reichen offensichtlich nicht mehr, um die Aufmerksamkeit der Politik zu erreichen, argumentierten die Radikalen. Der Staat muss also handeln.

28.11.2021 - 19:07 [ Haaretz ]

Shin Bet Security Agency Proposes New Civil Body to Digitally Track Omicron Patients in Israel

The Shin Bet security service told the coronavirus cabinet On Saturday that Israel should establish a civilian body to track coronavirus patients through their cellphones, rather than asking the agency to do it.

The cabinet was discussing reinstituting Shin Bet tracking for people infected with the new omicron variant, and ultimately decided to do so despite the agency’s objections.

28.11.2021 - 18:57 [ theGuardian.com ]

Notorious Pegasus spyware faces its day of reckoning

If you were compiling a list of the most toxic tech companies, Facebook – strangely – would not come out on top. First place belongs to NSO, an outfit of which most people have probably never heard. Wikipedia tells us that “NSO Group is an Israeli technology firm primarily known for its proprietary spyware Pegasus, which is capable of remote zero-click surveillance of smartphones”.

Pause for a moment on that phrase: “remote zero-click surveillance of smartphones”.

18.11.2021 - 17:32 [ Haaretz ]

Two UAE Princes Each Got Their Own Personal NSO Spyware

Why does UAE – one country with a joint federal military, police and security force, need two separate NSO spyware systems held by two different leaders?

15.11.2021 - 18:38 [ Erich Moechel / ORF.at ]

Berüchtigte Staatstrojaner-Firma NSO in schwerer Bedrängnis

Wie Haaretz und andere israelische Medien berichten, wurde davor der Geschäftsführer einer Tarnfirma des israelischen Unternehmens in Mexiko verhaftet. Dem Beschuldigten wird Spionage gegen hohe Beamte der mexikanischen Regierung vorgeworfen.

Am Donnerstag meldete das Außenamt der palästinensischen Verwaltung, dass auf den Smartphones hochrangiger Beamter die Schadsoftware von NSO gefunden wurde. Vor einer Woche wurde das Unternehmen in den USA bereits auf die Sanktionsliste gesetzt. Deutschland wird sich wohl um einen anderen Produzenten für seinen „Bundestrojaner“ umsehen müssen.

11.11.2021 - 08:54 [ ORF.at ]

EU-Pläne zur Chat-Überwachung eingebremst

Diese bedenkliche Entwicklung hin zu einem ebenso idiotischen wie gefährlichen Trend unter Jugendlichen muss der EU-Kommission, die über ausgezeichnete Statistiken verfügt, schon seit Jahren bekannt sein. Bekannt gemacht wurde das nicht, vielmehr wurden die großen Zuwächse an „Kinderpornographie“ im Netz von Kommissarin Ylva Johansson zum Versuch benutzt, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aus dem Netz zu drängen und ein Regime totaler Internetüberwachung wie in China und im Iran einzuführen.

11.11.2021 - 08:52 [ ORF.at ]

Nebenaspekte der BVT-Affäre vor Gericht

Neben dem Ex-Spionagechef stehen auch noch ein früherer BVT-Gruppenleiter sowie eine Privatperson vor Gericht. Die Anklage lautet auf Amtsmissbrauch, die Strafdrohung liegt zwischen sechs Monaten und fünf Jahren.

04.11.2021 - 19:51 [ ORF.at ]

Ungarn räumt Beschaffung von Pegasus-Software ein

Nach mehrmonatigem Schweigen hat ein hochrangiger ungarischer Regierungspolitiker eingeräumt, dass das Innenministerium des EU-Landes die umstrittene israelische Spionagesoftware Pegasus beschafft hat. „Die betreffenden (Geheim- und Polizei-)Dienste verfuhren in jedem Fall gesetzeskonform“, erklärte der Vorsitzende des parlamentarischen Verteidigungs- und Innenausschusses, Lajos Kosa, heute in Budapest.

03.11.2021 - 17:40 [ Haaretz ]

U.S. Blacklists Israeli Cyberarms Firms NSO, Candiru for Harming ‚National Security and Interests‘

„NSO Group and Candiru (Israel) were added to the Entity List based on evidence that these entities developed and supplied spyware to foreign governments,“ the statement read, adding that the spyware’s tools were used „to maliciously target government officials, journalists, businesspeople, activists, academics, and embassy workers.“

03.11.2021 - 17:28 [ ORF.at ]

US-Sanktionen gegen israelische Spionagesoftware

Es gebe Beweise, dass diese Unternehmen „Spionagesoftware entwickelt und an ausländische Regierungen geliefert haben, die diese Tools zur böswilligen Überwachung von Regierungsbeamten, Journalisten, Geschäftsleuten, Aktivisten, Wissenschaftlern und Botschaftsmitarbeitern eingesetzt haben“.

28.10.2021 - 17:01 [ Juan Passarelli / Twitter ]

Summers is arguing that @mikepompeo ’s decision to categorize @wikileaks as a Foreign Non-State Intelligence Agency has legal implications as it allows the @CIA to direct actions against WL and #Assange without congressional oversight.

19.10.2021 - 07:50 [ Erich Moechel / ORF.at ]

EU-Auftakt für kommende Nachschlüssel-Verordnung

(10.10.2021)

Diese geplanten Maßnahmen der Union sind allerdings nicht auf europäischem Mist gewachsen, die Blaupause dafür stammt nämlich vom britischen Militärgeheimdienst GCHQ aus dem Jahr 2018, nachdem sich die globale „Five Eyes“-Spіonageallianz darauf geeinigt hatte. All diese geplanten Maßnahmen hatten nach ihrem Bekanntwerden so heftige Proteste aus Industrie und Zivilgesellschaft zur Folge, dass die Überwachungspläne vorerst schubladisiert werden mussten. Das große Schweigen nach der Aussprache im Ministerrat zielt also nur darauf ab, Proteste und Kritik schon im Vorfeld zu vermeiden.

19.10.2021 - 07:24 [ theRegister.com ]

EU and US seek ‚common principles‘ for data governance and AI

(30.09.2021)

Launched by president Joe Biden, European Commission president Ursula von der Leyen, and European Council president Charles Michel at the U.S.-EU Summit in June 2021, the Council held its first meeting yesterday.

At the meeting, the United States and European Union decided to closely coordinate on an expansive set of critical economic and technology issues over the coming months and achieve concrete outcomes by the next meeting. These include joint work on the semi-conductor supply chain and Artificial Intelligence, as well as data governance, the joint statement said.

19.10.2021 - 07:15 [ techcrunch.com ]

ProtonMail, Threema, Tresorit and Tutanota warn EU lawmakers over ‘anti-encryption’ push

(27.01.2021)

Four European apps which secure user data via end-to-end encryption, ProtonMail, Threema, Tresorit and Tutanota, have issued a joint-statement warning over recent moves by EU institutions that they say are setting lawmakers on a dangerous path to backdooring encryption.

End-to-end encryption refers to a form of encryption where the service provider does not hold keys to decrypt the data, thereby enhancing user privacy — as there’s no third party in the loop with the technical capability to access data in a decrypted form.

19.10.2021 - 07:03 [ techcrunch.com ]

On encryption and counter-terrorism, EU lawmakers say they’ll work for ‘lawful’ data access

(09.12.2020)

At the same time, such pressure isn’t exactly new. Albeit, the rule of crypto wars history is the access issue must roll around afresh again and again. And last month a draft resolution from the Council of the European Union triggered a fresh wave of anxiety that an EU ban on e2e encryption might be in the works.

Today’s Commission agenda is unlikely to lay such fears to rest entirely.

Perhaps mostly for its tortured language — with oxymoronical talk of “‘improved access” to encrypted information in a text that’s simultaneously peppered with caveats about “respecting the right to privacy”.

19.10.2021 - 06:54 [ Electronic Frontier Foundation ]

Orders from the Top: The EU’s Timetable for Dismantling End-to-End Encryption

(06.10.2020)

The last few months have seen a steady stream of proposals, encouraged by the advocacy of the FBI and Department of Justice, to provide “lawful access” to end-to-end encrypted services in the United States. Now lobbying has moved from the U.S., where Congress has been largely paralyzed by the nation’s polarization problems, to the European Union—where advocates for anti-encryption laws hope to have a smoother ride. A series of leaked documents from the EU’s highest institutions show a blueprint for how they intend to make that happen, with the apparent intention of presenting anti-encryption law to the European Parliament within the next year.

11.10.2021 - 14:45 [ Erich Moechel / ORF.at ]

EU-Auftakt für kommende Nachschlüssel-Verordnung

Diese geplanten Maßnahmen der Union sind allerdings nicht auf europäischem Mist gewachsen, die Blaupause dafür stammt nämlich vom britischen Militärgeheimdienst GCHQ aus dem Jahr 2018, nachdem sich die globale „Five Eyes“-Spіonageallianz darauf geeinigt hatte. All diese geplanten Maßnahmen hatten nach ihrem Bekanntwerden so heftige Proteste aus Industrie und Zivilgesellschaft zur Folge, dass die Überwachungspläne vorerst schubladisiert werden mussten. Das große Schweigen nach der Aussprache im Ministerrat zielt also nur darauf ab, Proteste und Kritik schon im Vorfeld zu vermeiden.

11.10.2021 - 14:36 [ ORF.at ]

EU feilt an „Generalschlüssel“ für soziale Netzwerke

Beim Treffen der Innen- und Justizminister in Luxemburg, das am Freitag zu Ende ging, wurde still und heimlich der Auftakt für eine EU-Verordnung gegen sichere Verschlüsselung in sozialen Netzwerken gesetzt. Eine solche Verordnung hatte Kommissarin Ylva Johansson (Innenressort) bereits im Frühjahr angekündigt.

05.10.2021 - 00:35 [ Middle East Monitor ]

After NSO Group, warning issued against second Israeli spyware firm

(October 4, 2021)

The July report by Citizen’s Lab and Microsoft found that Candiru had been used to spy on more than 100 human rights activists, regime opponents, journalists and scholars from countries such as Iran, Lebanon, Yemen, UK, Turkey and even Israel.

Revelations about Candiru make it the first time that fingers were being pointed at a second Israeli cyber-surveillance company, which is considered a competitor of the NSO Group. The notorious Israeli firm sparked a global scandal in July following the discovery that as many as 50,000 phones were targeted by its Pegasus spyware.

05.10.2021 - 00:24 [ Haaretz ]

Cellphone Hacking and Millions in Gulf Deals: Inner Workings of Top Secret Israeli Cyberattack Firm Revealed

(Sep. 7, 2020)

NSO’s specialty is hacking smartphones. Up till now, little was known about Candiru. TheMarker has revealed that the firm offers hacking tools used to break into computers and servers, and now, for the first time, has confirmed it also has technology for breaking into mobile devices.

05.10.2021 - 00:20 [ Forbes ]

Meet Candiru — The Mysterious Mercenaries Hacking Apple And Microsoft PCs For Profit

(Oct 3, 2019)

Israel is home to scores of hacker-for-hire businesses, but one of the most clandestine has been Candiru. With no website and few records available, it’s operated largely under the radar.

But now a researcher is claiming the elite Tel Aviv-based firm sold cyber weapons to the government of Uzbekistan, while industry sources tell Forbes the company is hacking both Microsoft Windows and Apple Macs for various nation states.

03.10.2021 - 16:39 [ Haaretz ]

Advanced Spyware From Israel’s Candiru Discovered on Russian, Turkish, Palestinian Computers

Spyware made by the Tel Aviv-based hacking tool company Candiru has been found on several computers in Europe and the Middle East, the cybersecurity company ESET reported.

In their September report, ESET wrote that according to research published by Citizen Lab and the Microsoft Threat Intelligence Center in July about Candiru’s DevilsTongue malware, it is „sold to third parties, which can abuse it to spy on various victims, including human rights defenders, dissidents, journalists, activists and politicians.“

24.09.2021 - 15:42 [ ORF.at ]

EU erhielt die zwölfte Cybersicherheitsorganisation

(04.07.2021)

Ein aktuelles, schlagendes Beispiel dafür ist die Neufassung der deutschen Cybersicherheitsstrategie. In Deutschland ist es Teil dieser Strategie, gewisse neuentdeckte Software-Sicherheitslücken für Polizei – und Geheimdienste offenzuhalten, die deutsche Cyberbehörde ZiTis soll die zugehörige Trojaner-Schadsoftware für mehrere Dutzend deutsche Bundes- Landesbehörden entwickeln.

22.09.2021 - 14:37 [ inshorts.com ]

FBI spied on Albert Einstein for 22 years until his death

The FBI started spying on renowned German-born scientist Albert Einstein when he moved to America in 1933, shortly before Adolf Hitler rose to power. Agents listened to the physicist’s phone calls and searched his mail and trash, suspecting he was a Soviet spy. The surveillance, totalling 1,800 pages, ended with Einstein’s death on April 18, 1955, with no supporting evidence.

11.09.2021 - 18:04 [ Radio Utopie ]

15 JAHRE TERRORKRIEG UND 11. SEPTEMBER: „Stehen die Befehle noch?“

(11.09.2016)

Trotz der laufenden Manöver ist die gesamte reguläre Kommandokette sowohl der militärischen Luftverteidigung, als auch das korrespondierende Protokoll für den Fall von Entführungen ziviler Passagiermaschinen im Inland am Tag der Attentate durch eine Kette äußerst merkwürdiger „Zufälle“ lahmgelegt:

der Leiter der Luftfahrtbehörde ist gerade einen Tag im Amt,
der „hijack coordinator“ des Militärs, Michael Canavan (immerhin ehemaliger Leiter des „Joint Special Operations Command“ (JSOC), ist angeblich in Puerto Rico, ohne eine Vertretung bestellt zu haben,
die Kommandozentrale des Pentagon NMCC ist mit einem Captain besetzt, der leitende General hatte sich am Abend vorher „unabkömmlich“ gemeldet,
NEADS-Kommandeur General Larry Arnold lässt sich, während die Meldungen über Flugzeugentführungen eintreffen, entschuldigen, er sei in einem Meeting,
NORAD Kommandeur General Ralph Eberhart, der am Tag vor den Attentaten die Alarmstufe der informationstechnischen Systeme des Militärs InfoCon auf die niedrigste Stufe hatte setzen lassen, merkt nach eigener Aussage von allem nichts, bis er im Fernsehen nach dem Einschlag des zweiten Flugzeugs die brennenden WTC Türme sieht, telefoniert dann erstmal mit dem amtierenden Generalstabschef Myers, aber dann auch mit keinem anderen mehr, lässt die Militärmanöver weiterlaufen und setzt sich eine halbe Stunde ins Auto um ins NORAD-Operationszentrum zu fahren
und Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ist unauffindbar.

Erst nach dem Einschlag der Flugzeuge in die WTC Zwillingstürme, nach dem Einschlag ins Pentagon, nach dem Kollaps beider Türme des World Trade Centers in New York und nachdem der Absturz eines vierten entführten Flugzeugs in Shanksville vermeldet ist, wird der Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten von Amerika die Kommandozentrale des Pentagon betreten.

Später wird Rumsfeld vor der 9/11-Kommission seiner eigenen Regierung aussagen, er sei sich erst nach einem Telefonat mit Vizepräsident Dick Cheney um 10.39 Uhr Washingtoner Zeit „der Situation bewusst“ geworden („gaining situation awareness“) – also anderthalb Stunden nach dem Einschlag des ersten Flugzeugs ins World Trade Center und nachdem bereits Milliarden von Menschen rund um die Welt die Ereignisse durch Live-Übertragungen verfolgt hatten.

Da der Präsident bei einer Schulklasse zu Besuch ist und trotz der Attentate immer weiter aus Kinderbüchern vorliest, endet die Kommandokette am Tag der Attentate bei Vizepräsident Dick Cheney in der unterirdischen Einsatzzentrale des Weißen Hauses PEOC („President´s Emergency Operations Center“).

Der Verkehrsminister (wörtlich: Transportminister, „Secretary of Transport“) Norman Mineta sitzt an diesem Morgen des 11. September zusammen mit Vizepräsident Dick Cheney im „Situation Room“, also der Zentrale des PEOC Bunkers. Minetas Aussage vor der 9/11-Kommission zufolge – die untenstehend in der Dokumentation als Aufzeichnung zu sehen ist – betritt mehrfach ein Mann den „Situation Room“ und berichtet Vizepräsident Dick Cheney über die Entfernung eines sich Washington nähernden Flugzeugs.

„Das Flugzeug ist 50 Meilen entfernt“, dann: „Das Flugzeug ist 30 Meilen entfernt.“ Als der Mann schließlich dem Vizepräsidenten meldet: „Das Flugzeug ist 10 Meilen entfernt“ fragt der Mann den zu diesem Zeitpunkt amtierenden Oberkommandierenden der Vereinigten Staaten von Amerika, Dick Cheney:

„Stehen die Befehle noch?“ („Do the orders still stand?“)

Laut Mineta wendet Cheney dem Mann nun den Kopf zu und sagt:

„Natürlich stehen die Befehle noch! Haben Sie irgendetwas Gegenteiliges gehört?“

Minuten später erfolgt der Einschlag im Pentagon.

Später werden Researcher den Mann als Cheneys Militärberater Douglas Cochrane identifizieren. Auch stellt sich heraus, dass die 9/11-„Untersuchungskommission“ Cochrane vernommen, dies aber verschwiegen hatte. Bis heute wird Cochrans Aussage vor der 9/11-Kommission geheim gehalten.

Die Aussage von Norman Mineta aber, dem am 11. September amtierenden Verkehrsminister, verfälscht die 9/11-„Kommission“ in ihrem Abschlussbericht und verändert die Angaben derart, dass sie zu den Angaben von Dick Cheney und der bis dahin bereits offiziell allgemein akzeptierten Tatversion der Attentate passen.

Mineta bleibt dennoch bei seiner Aussage und bestätigt diese später mehrfach.

11.09.2021 - 16:02 [ Radio Utopie ]

DER 11. SEPTEMBER: Langer Marsch eines Molochs

(10.09.2014)

Die Kommission

Auf dem langen Marsch der Institutionen in den 11. September gab es manchen großen Sprung nach vorn. Einen zentralen davon repräsentiert die unter Bill Clinton 1996 formierte „Kommission des Präsidenten zum Schutz kritischer Infrastruktur“. In der Kommission waren, fast schon klischeehaft, die Bausteine des heutigen imperialen Molochs, des „lebenden, atmenden Organismus“, „jeder Kontrolle entwachsen“, des “elektronischen Polizeistaates”, des “sicherheitsindustriellen Komplexes” vertreten, der fünf Jahre später durch den 11. September entfesselt und über die Welt herfallen sollte, obwohl er angeblich dafür gezüchtet worden war genau solche Attentate zu verhindern.

Neben den Konsortien AT&T (früher das landesweite Telefonmonopol Bell Company, s.o.) und dem vor dem Ersten Weltkrieg als „Computing Tabulating Recording Company“ gegründeten IBM Konzern saßen NSA, CIA, FBI, Militär, Pentagon, das Justizministerium, hochrangige Bürokraten des Präsidentenpalastes der heute „Weißes Haus“ genannt wird, die Zentralbank Fed, das Finanzministerium, das Transportministerium, das 1934 aus fünf Industrie-Vereinigungen verschmolzene Eisenbahn-Trust „Association of American Railroads“, das Handelsministerium, die Eliteuniversität in Georgetown, usw, usw.

Den Vorsitz hatte der 1925 geborene Robert T. Marsh, ein Vier-Sterne-General, bereits seit dem Zweiten Weltkrieg in der Air Force, später im Kalten Krieg als Stabsoffizier im Strategischen Kommando zuständig für die Infrastruktur gebunkerter Atomwaffen, sowie u.a. Leiter der Produktions- und Entwicklungsstätte elektronischer Systeme der Air Force auf der Luftwaffenbasis in Hanscom.

In ihrem am Oktober 1997 überreichten Bericht machte die Kommission eine endlose Reihe von „Empfehlungen“ für Gesetze, Behörden und Bestimmungen, sowie dazu gleich eine ebenso lange Reihe von Rechtsbegriffen bzw Definitionen, die später durch den Präsidenten eins zu eins umgesetzt wurden, u.a. in den geheimen Präsidentenbefehlen PDD 62 und PDD 63.

Bereits zu diesem Zeitpunkt, in 1997, betonte die Kommission:

„Wir müssen unser neues Denken der Cyber-Dimension anpassen. .. Mit das Wichtigste ist zu erkennen, dass die Besitzer und Betreiber unserer kritischen Infrastruktur nun an den Frontlinien unserer Sicherheitsbemühungen stehen. Sie sind diejenigen, die gegenüber Cyber-Attacken am Verwundbarsten sind. Und diese Verwundbarkeit setzt unsere Nationale Sicherheit, unsere globale wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und unser heimisches Wohlergehen auf´s Spiel.

Es ist in diesem Sinne, dass wir unseren Bericht vorstellen.“

Leider ist die nächste Seite des Berichts „absichtlich leer gelassen“. So ganz öffentlich war der Bericht nicht.

Ebenfalls in weiser Voraussicht formulierte die „Kommission des Präsidenten zum Schutz kritischer Infrastruktur“:

„Das Transportministerium hat den Gesetzentwurf H.R. 1720, Surface Transportation Safety Act of 1997, übermittelt, der entworfen wurde um Passagiere und Angestellte in Schienenverkehr und Massentransportsystemen und die Bewegungen von Fracht durch Schienenverkehr vor terroristischen Angriffen / Terroranschlägen („terrorist attacks“) zu beschützen. Die Kommission empfiehlt diesem Gesetzentwurf starke Unterstützung durch Administration und Kongress zu geben.“

Eine „kritische“ (entscheidende, „critical“) Infrastruktur im Transport-Sektor definierte die Präsidentenkommission als

„charakterisiert durch das physische Vertriebs (Beförderungs-)system, das kritisch ist in der Unterstützung der Nationalen Sicherheit und dem ökonomischen Wohlergehen dieser Nation, eingeschlossen das nationale Luftraumsystem, Fluglinien und Flugzeuge, und Flughäfen.“

Auch was die Sicherheit im Flugverkehr anging, sprach man, vier Jahre vor 9/11, schon durchaus miteinander.

„Mehrere Bundesbehörden stellen Besitzern und Betreibern von Infrastruktur Information(en) zur Verfügung. Das ´Awareness of National Security Issues and Response´ (ANSIR) Programm des FBI gibt über 25.000 Mitgliedern der Industrie Auskunft („information“), die Einblicke in Bedrohung und Verwundbarkeit gibt. Enger gefasste Programme sind die Benachrichtigung des Transportministeriums über terroristische Bedrohungen an die zivile Luftfahrtindustrie und die informationssicherheitsbezogene Verwundbarkeits-Einschätzung („INFOSEC Vulnerability Assessment“) der National Security Agency, das informationssystem-bezogene Daten Partnern im privaten Sektor zur Verfügung stellt.“

Dem Transportministerium und seiner Luftfahrtbehörde FAA („Federal Aviation Administration“) konstatierte die Präsidentenkommission in 1997:

„Die Sicherheit (in) der zivilen Luftfahrt bleibt die erste Priorität und der Schwerpunkt des Transportministeriums. Die FAA hat die Verantwortung und die Autorität Notfallmaßnahmen für Luftfahrtunternehmen und Flughäfen anzufordern, um schnell und effektiv mit unmittelbaren Bedrohungen gegen die zivile Luftfahrt umzugehen.“

Aber:

„Das Luftfahrtkontrollsystem der FAA basiert auf Jahrzehnte alter Technologie. Das Ersatzsystem, obwohl zweifellos effizienter, wird verwundbarer sein, wenn keine speziellen Sicherheitsmaßnahmen eingefügt werden.“

Und deshalb:

„Empfehlen wir: Die Bundesluftfahrtbehörde (FAA) handelt sofort darin, ein umfassendes Nationales Luftraum-Sicherheitsprogramm zu entwickeln, etablieren, finanzieren und zu implementieren, um das modernisierte Nationale Luftraum-System vor informations-basierten und anderen Störungen, Eindringungen („intrusions“) und Angriffen zu beschützen. Umsetzung durch Programm sollte geleitet sein von den Empfehlungen, die man im ´Vulnerability Assessment of the FAA National Airspace System Architecture´ findet, die für diese Kommission vorbereitet wurde.“

Man empfahl dem Präsidenten also etwas, was einem empfohlen worden war.

Das neue System der Luftfahrtbehörde FAA

(…………………………………….)

11.09.2021 - 12:40 [ Golem.de ]

Bundestag: Geheimdienstbefugnisse gelten unbefristet

(06.11.2020)

Nun stimmte der Bundestag für die Entfristung der Geheimdienstbefugnisse. Die Regelungen wären sonst zum 10. Januar 2021 ausgelaufen. (…)

Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgericht aus dem Jahr 2005 müssten die verschiedenen Grundrechtseingriffe in ihrer gemeinsamen Wirkung analysiert werden.

11.09.2021 - 12:30 [ Radio Utopie ]

Terrorgesetze die „eigentlich hätten geprüft werden müssen“ bis 2021 verlängert

(16.November 2015)

Am 5. November verlängerte der fast leere Bundestag das Artikel 10-Gesetz, das Bundesverfassungsschutzgesetz, das BND-Gesetz, das Bundeskriminalamtgesetz, das MAD-Gesetz, das Sicherheitsüberprüfungsgesetz und das Straßenverkehrsgesetz in seiner jetzigen Form bis zum Jahre 2021. Alle Gesetze wären sonst in ihrer jetzigen Form am 10. Januar 2016 ausgelaufen.

Keiner der wenigen anwesenden Abgeordneten erwähnte das tatsächliche Ausmaß dieses Vorgangs auch nur mit einem Wort.

Nötig für diese multiple Regeneration des geheimdienstlichen Komplexes, in seiner ganzen interaktiven Rückwirkung, Interaktion und wechselwirkenden Gesetzgebung, explizit mit der „Telekommunikations-Überwachungsverordnung“ (TKÜV) (wir berichteten), war die Verlängerung eines einzigen Gesetzes: des Ende 2006 beschlossenen „Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetzes“, Nachfolger des „Terrorismusbekämpfungsgesetzes“, welches das Parlament als Pendant zum „Patriot Act“ nach den gerichtlich nie untersuchten Attentaten vom 11. September 2001 in New York und Washington auf Vorschlag von S.P.D. und Bündnis 90/Die Grünen durchgewunkenen hatte.

Effektiv war dieser deutsche „Patriot Act“ aus 2001 bereits zweimal verlängert worden: Ende 2006 für fünf Jahre Jahre und Ende 2011 für 4 Jahre. Auch dieses Prinzip von Installation und Verlängerungen über mehrere Jahre folgte systemisch den Vorgaben aus dem geheimdienstlichen Komplex der Vereinigten Staaten von Amerika und seinem „Patriot Act“.

08.09.2021 - 08:42 [ Tagesschau.de ]

IT-Sicherheitslücken: Wie weit darf der Staat gehen?

Eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zwingt nun die Bundesregierung dazu, eine Entscheidung zu treffen.

07.09.2021 - 20:13 [ Haaretz ]

Germany’s ‘FBI’ Bought Israeli NSO’s Spyware Despite Knowledge of Rights Abuses, Report Says

It is unclear, however, what oversight was done on the actual usage and in what context the program was used, if at all.

The report, which is likely to cause a stir in Germany, adds that lawmakers are expected to be briefed about it later this week.

07.09.2021 - 20:05 [ Singapore News Live ]

Germany admits police used controversial Pegasus spyware, Europe News & Top Stories

The German government admitted on Tuesday (Sept 7) that its federal police service used controversial Israeli spyware known as Pegasus, parliamentary sources told AFP, drawing immediate criticism from rights groups.

07.09.2021 - 19:14 [ ORF.at ]

Auch Deutschland kaufte Pegasus-Spähsoftware

Das BKA soll die Software des Unternehmens NSO Group Ende 2019 beschafft haben – das berichteten „Zeit“, „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR unter Berufung auf gemeinsame Recherchen. Die Beschaffung sei trotz Bedenken von Juristen in der Behörde und im Innenministerium erfolgt. Aus Parlamentskreisen hieß es, es gebe jetzt die Bestätigung, dass die umstrittene Software „in wenigen Fällen“ durch das BKA auch eingesetzt worden sei.

04.09.2021 - 19:46 [ SecurityMagazine.com ]

Disappearing DNS: DoT and DoH, Where one Letter Makes a Great Difference

(February 6, 2020)

While both offer encryption of DNS data using the same TLS protocol, there are some very important differences:

– Protocol layering: while DoT is essentially DNS over TLS, DoH is in fact DNS over HTTP over TLS.
– Different port numbers: DoT traffic uses a dedicated port 853, and can thus be distinguished at the network layer. DoH uses port 443 (HTTPS) due to the protocol layering.
– Different capabilities: DoT is largely the same DNS as we know it, while DoH to an extent combines features of DNS and HTTP.

26.08.2021 - 20:49 [ Netzpolitik.org ]

Clearview bietet umstrittene Gesichtserkennung Polizeien weltweit an

Die Gesichtserkennungssoftware von Clearview AI baut auf einer Datenbank auf, für die das Unternehmen mehr als drei Milliarden Fotos aus dem Internet und sozialen Netzwerken unter fragwürdigen Umständen abgesaugt, ausgewertet und abgespeichert hat. Eine ähnliche Software bietet das ehemalige polnische Unternehmen PimEyes an, das nach Recherchen von netzpolitik.org auf die Seychellen umzog und von dort aus nicht mehr auf europäische Datenschutzanfragen reagiert.

24.08.2021 - 16:19 [ Coordination gegen Bayer-Gefahren (CGB) ]

Bespitzelung kostet BAYER in Frankreich 400.000 Euro

Pressemitteilung vom 16.08.2021

Die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN hatte sich nach Bekanntwerden des Bespitzelungsskandals an die nordrhein-westfälische Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit gewandt. Diese aber zeigte sich mit den Antworten zufrieden, die der Leverkusener Multi ihr nach einem Auskunftsersuchen erteilte und betrachtete den Fall damit als erledigt. Nach Ansicht der Behörde handelte es sich bei den Aktivitäten von MONSANTO um ein reines „Media-Monitoring“,

21.08.2021 - 14:49 [ Informationsstelle Militarisierung e.V. ]

Afghanistan: Horchposten

Auf einen „interessanten“ Nebenaspekt, worum es den US bei ihrem Afghanistan Einsatz auch gegangen zu sein scheint, weist der Hardliner John Bolton hin, die viele Jahre in führenden Positionen am Krieg mitgestrickt hatte.

18.08.2021 - 17:44 [ Standard.co.uk ]

Afghanistan’s president Ashraf Ghani revealed to be in United Arab Emirates after fleeing ‘with helicopter full of cash’

A spokesman for the Russian embassy in Kabul, Nikita Ishchenko, was quoted as saying: “The collapse of the regime…is most eloquently characterised by how Ghani escaped from Afghanistan: four cars were filled with money, they tried to shove another part of the money into a helicopter, but not everything fit.

Asked by the Associated Press about how he knew the details of Ghani’s departure, Mr Ishchenko said “well, we are working here,” without offering any more details.

18.08.2021 - 10:45 [ Glenn Greenwald ]

The U.S. Government Lied For Two Decades About Afghanistan

That is particularly true given how heavily the U.S. had Afghanistan under every conceivable kind of electronic surveillance for more than a decade. A significant portion of the archive provided to me by Edward Snowden detailed the extensive surveillance the NSA had imposed on all of Afghanistan. In accordance with the guidelines he required, we never published most of those documents about U.S. surveillance in Afghanistan on the ground that it could endanger people without adding to the public interest, but some of the reporting gave a glimpse into just how comprehensively monitored the country was by U.S. security services.

10.08.2021 - 18:04 [ Netzpolitik.org ]

Schweiz: Geheimdienst überwacht Menschenrechtsorganisation seit 15 Jahren

Der NBD hingegen rechtfertigt seine Macht mit der unabhängigen Prüfung seiner Arbeit durch verschiedene Instanzen

26.07.2021 - 12:05 [ ZDF ]

Reporter ohne Grenzen – Pegasus „nicht nur ein israelisches Problem“

Das sagt Mihr über Software als Waffe:

„Es fehlt der politische Wille. Es gibt seit 2013 im Rahmen des Wassenaar Arrangement zu konventionellen Waffen ein Regulierungsregime, aber da ist Israel nicht Mitglied. Und das ist nicht nur ein israelisches Problem. Das ist potenziell auch ein europäisches Problem.“

23.07.2021 - 06:49 [ ORF.at ]

EU erhielt die zwölfte Cybersicherheitsorganisation

(04.07.2021)

Ein aktuelles, schlagendes Beispiel dafür ist die Neufassung der deutschen Cybersicherheitsstrategie. In Deutschland ist es Teil dieser Strategie, gewisse neuentdeckte Software-Sicherheitslücken für Polizei – und Geheimdienste offenzuhalten, die deutsche Cyberbehörde ZiTis soll die zugehörige Trojaner-Schadsoftware für mehrere Dutzend deutsche Bundes- Landesbehörden entwickeln.

23.07.2021 - 06:44 [ Tagesschau.de ]

Spähsoftware: Merkel fordert Verkaufslimit für „Pegasus“

Merkel erklärte, der Verkauf der Software müsse an restriktive Bedingungen geknüpft werden. So solle sie nicht an Länder geliefert werden, „in den eine gerichtliche Überwachung von solchen Angriffen vielleicht nicht gesichert ist“.

23.07.2021 - 06:41 [ Haaretz ]

‘The State’s Right’: Top Court Refuses to Rule on Israeli Sale of Spy Tech to Russia

(26.06.2021)

Israel’s defense exports, including the sale of offensive cyber technologies to foreign countries, and the policy that governs them is beyond the jurisdiction of Israeli courts, the Supreme Court ruled Sunday. The court’s justices refused to hear a petition filed by human right activists against the director of Israel’s Defense Ministry and Cellebrite, the digital forensics company, for the sale of phone-hacking tech to Russia.

20.07.2021 - 19:13 [ Haaretz ]

The Pegasus Project | Where Netanyahu Went, NSO Followed: How Israel Pushed Cyberweapon Sales

Investigation of potential Pegasus targets reveals: From Hungary to India and even Saudi Arabia, this is how Israel became the cyber industry’s patron and pushed spyware sales across the world,

19.07.2021 - 18:07 [ CNBC ]

U.S., NATO and EU to blame China for cyberattack on Microsoft Exchange servers

A new joint effort by NATO members, the European Union, Australia, New Zealand and Japan will call out and confront the threat posed by Chinese state-sponsored cyberattacks.
The nations will share intelligence on cyberthreats and collaborate on network defenses and security, said a senior Biden administration official.
The group will publicly blame China’s Ministry of State Security for a massive cyberattack on Microsoft Exchange email servers earlier this year.

19.07.2021 - 18:02 [ sifi.com ]

‚Israeli spyware firm linked to fake Black Lives Matter, Amnesty websites‘

Using Internet scanning, a team of researchers from the University of Toronto’s Citizen Lab and tech giant Microsoft identified more than 750 websites linked to Candiru’s spyware infrastructure.

„We found many domains masquerading as advocacy organisations such as Amnesty International, the Black Lives Matter movement, as well as media companies and other civil-society themed entities,“ researcher Bill Marczak said in a statement.

19.07.2021 - 17:58 [ Microsoft ]

Fighting cyberweapons built by private businesses

(15.07.2021)

We believe Sourgum is an Israel-based private sector offensive actor or PSOA. Citizen Lab has identified the group as a company called Candiru. Sourgum generally sells cyberweapons that enable its customers, often government agencies around the world, to hack into their targets’ computers, phones, network infrastructure and internet-connected devices. These agencies then choose who to target and run the actual operations themselves.

19.07.2021 - 17:54 [ Reuters ]

Microsoft says Israeli group sold tools to hack Windows

(15.07.2021)

The hacking tool vendor, named Candiru, created and sold a software exploit that can penetrate Windows, one of many intelligence products sold by a secretive industry that finds flaws in common software platforms for their clients, said a report by Citizen Lab.

Technical analysis by security researchers details how Candiru’s hacking tool spread around the globe to numerous unnamed customers, where it was then used to target various civil society organizations, including a Saudi dissident group and a left-leaning Indonesian news outlet, the reports by Citizen Lab and Microsoft show.

19.07.2021 - 08:07 [ Tagesschau.de ]

Spionagesoftware „Pegasus“: Darf’s ein bisschen mehr sein?

Ein Jahr zuvor, im Oktober 2017, wurde NSO schon beim Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden vorstellig. Ebenso gab es Gespräche mit dem BND und dem Bundesamt für Verfassungsschutz. Mit den Cyberexperten vom bayerischen Landeskriminalamt (LKA) trafen sich die Vertreter der israelischen Firma im Jahr 2019 sogar gleich zwei Mal. Bei einer weiteren Vorführung im September 2019 im Innenministerium in München war sogar Minister Joachim Herrmann anwesend, wie ein Sprecher mitteilte.

Die deutschen Sicherheitsexperten waren sehr beeindruckt von der Technologie von NSO, berichten Teilnehmer der Produktvorführungen.

19.07.2021 - 06:19 [ Organized Crime and Corruption Reporting Project / Twitter ]

iMessage, WhatsApp, and FaceTime are vulnerable to „zero-click exploits“ — bugs that allow hackers to commandeer a mobile phone even when the target does nothing to trigger the breach. #PegasusProject

19.07.2021 - 06:15 [ Bill Marczak / Twitter ]

(1) @AmnestyTech saw an iOS 14.6 device hacked with a zero-click iMessage exploit to install Pegasus. We at @citizenlab also saw 14.6 device hacked with a zero-click iMessage exploit to install Pegasus. All this indicates that NSO Group can break into the latest iPhones.

19.07.2021 - 05:06 [ Tagesschau.de ]

Spähsoftware: Wie „Pegasus“ aufs Handy kommt

Sicherheitsexperten von Amnesty International fanden auf mehreren, auch aktuellen iPhones Spuren der „Pegasus“-Software, die anscheinend auf diesem Weg auf das Gerät gelangt war. Ihrer Analyse zufolge kann das Spähprogramm unter Ausnutzung des internetbasierten Dienstes iMessage aus der Ferne installiert werden. Die NSO-Kunden müssen dafür nur die Telefonnummer der Zielperson eingeben.

19.07.2021 - 04:48 [ Tagesschau.de ]

Trojaner „Pegasus“: Wie autoritäre Staaten ihre Gegner ausspähen

Gemeinsam mit der Organisation Forbidden Stories und Amnesty International haben die Journalisten einen Datensatz von mehr als 50.000 Telefonnummern ausgewertet.

Es handelt sich dabei um eine Liste von potenziellen Ausspähzielen, die von Kunden der israelischen Firma NSO Group ausgewählt wurden. NSO gehört zu den führenden Herstellern kommerzieller Spionagesoftware,

19.07.2021 - 04:40 [ Haaretz ]

NSO’s Pegasus: The Israeli Cyber Weapon Oppressive Regimes Used Against 180 Journalists

Forbidden Stories and Amnesty International had access to a leak of more than 50,000 records of phone numbers that NSO clients selected for surveillance. According to an analysis of these records by the group and its partners, more than 180 journalists were selected in 21 countries by at least 12 NSO clients.

13.07.2021 - 12:50 [ Tagesschau.de ]

Weltraumkommando der Bundeswehr: Mehr Durchblick im All

Die NATO hatte auf ihrem letzten Gipfel im Juni erstmalig beschlossen, dass ein Angriff im Weltraum den Bündnisfall auslösen kann. Soll heißen: Ein Angriff im All auf einen kann als Angriff auf alle NATO-Staaten gewertet werden. Darüber befinden soll – von Fall zu Fall und hier auf Erden – das höchste NATO-Entscheidungsgremium, der Nordatlantikrat.

11.07.2021 - 22:59 [ ORF ]

Deutschland wird zur Bundestrojanerrepublik

Ein weiteres Gesetz ist bereits im Bundesrat, das die Polizeibehörden ermächtigt, Trojaner bereits einzusetzen, noch bevor eine Straftat vorliegt.

06.07.2021 - 20:12 [ Netzpolitik.org ]

Audio-Schnittprogramm will Daten sammeln und mit Regierungen teilen

Die bekannte Open-Source-Software Audacity wurde aufgekauft, der neue Besitzer änderte kürzlich die Datenschutzbestimmungen. Kritiker:innen sagen, dass die Anwendung nun zum Ausspähen genutzt werden kann. Sie wollen das Programm nun unabhängig weiterentwickeln.

06.07.2021 - 09:58 [ Welt.de ]

Sicherheitstechnik: USA machen Jagd auf verräterische Emotionen

(12.August 2007)

Zentraler Bestandteil des PHI-Projektes „Feindlicher Vorsatz“ ist ein Roboter – er soll als vollautomatischer Grenzübergangshelfer Blutdruck, Puls, Perspirationsrate, Bewegungen und Gesichtsausdruck eines jeden Reisenden erfassen. Was verräterisch ist, wird gemeldet.

Die Idee ist nicht neu: Schon heute wird in den Staaten das Gesicht der Flugreisenden gescannt. Im Rahmen von Spot, den Screening Passengers through Observation Techniques, beobachtet speziell geschultes Sicherheitspersonal seit 2003 die Mimik einreisender Passagiere, um auffällige Personen auszumachen.

06.07.2021 - 09:10 [ Tagesschau.de ]

Massenüberwachung im Netz für mehr Schutz

Eine verdachtslose Chatkontrolle versetzt dem digitalen Briefgeheimnis den Todesstoß, sagt hingegen Patrick Breyer, EU-Parlamentarier der Piratenpartei: „Man stelle sich vor, die Post würde verdachtslos unsere Briefe öffnen und scannen. Niemand würde sich das bieten lassen„, so Breyer. „Aber mit unserer elektronischen Post soll genau das geschehen dürfen.“

06.07.2021 - 09:00 [ Tagesschau,de ]

Bundesanwaltschaft erhebt Anklage: Spionierte ein BND-Mitarbeiter für China?

Der Fall ist kompliziert: L. spionierte nämlich nicht nur für die Chinesen, sondern jahrzehntelang auch für den deutschen Bundesnachrichtendienst (BND). Das erfuhr das ARD-Hauptstadtstudio aus Sicherheitskreisen. Besonders pikant: L. führte ein Doppelleben. Ein öffentliches als Mitarbeiter der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung sowie ein geheimes als Informant für den BND.

05.07.2021 - 04:10 [ ORF.at ]

EU erhielt die zwölfte Cybersicherheitsorganisation

Ein aktuelles, schlagendes Beispiel dafür ist die Neufassung der deutschen Cybersicherheitsstrategie. In Deutschland ist es Teil dieser Strategie, gewisse neuentdeckte Software-Sicherheitslücken für Polizei – und Geheimdienste offenzuhalten, die deutsche Cyberbehörde ZiTis soll die zugehörige Trojaner-Schadsoftware für mehrere Dutzend deutsche Bundes- Landesbehörden entwickeln.

04.07.2021 - 19:16 [ Florian Burg ]

Der Bundeswahlleiter, Dr. Georg Thiel, und der Präsident des BSI, @ArneSchoenbohm , haben sehr deutlich gemacht, dass die sichere Durchführung der Bundestagswahl eine Gemeinschaftsaufgabe der Wahlorgane und der Sicherheitsbehörden ist und für alle Beteiligte oberste Priorität hat.

(25.05.2021)

04.07.2021 - 19:01 [ ZDF ]

Welche Risiken drohen bei der Bundestagswahl?

Die Bundestagswahl 2021 könnte durch Angriffe aus dem Netz manipuliert werden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ist besorgt.

04.07.2021 - 12:51 [ Radio Utopie ]

Totalüberwachung, und damit ermöglichte politische Verfolgung, wird nun „gezielt“ erlaubt

(2. Juli 2016)

Die Vorgänge repräsentieren nicht nur den Totalausfall einer weiteren Generation von Deutschen und die Legasthenie ihrer Fachidioten. Sie werfen auch ein Schlaglicht auf weltweite Datenbanken von Geheimdiensten, Anwaltsfirmen und Banken und deren politische Verfolgung von „politischen Individuen“.

01.07.2021 - 11:03 [ Haaretz ]

Israeli Charged in Global Hacker-for-hire Scheme Seeks Plea Deal

While the indictment does not identify the hackers by name, five people familiar with the case say that Azari is being charged in relation to New Delhi-based BellTroX InfoTech Services, which Reuters last year reported was behind a hacking campaign that targeted lawyers, government officials, businessmen, investors and activists around the world.

Azari is charged with conspiracy to commit hacking, wire fraud, and aggravated identity theft, court documents show.

01.07.2021 - 10:59 [ thePrint.in ]

Small IT firm in Delhi ran one of world’s ‘largest’ hacker-for-hire services: Reuters expose

(10.06.2021)

Citing an article in The Financial Times, which in turn cites the Citizen Lab report, Muddy Waters Research tweeted that a German payment processing company Wirecard was a client of BellTrox.

29.06.2021 - 13:10 [ Haaretz ]

‘The State’s Right’: Top Court Refuses to Rule on Israeli Sale of Spy Tech to Russia

Israel’s defense exports, including the sale of offensive cyber technologies to foreign countries, and the policy that governs them is beyond the jurisdiction of Israeli courts, the Supreme Court ruled Sunday. The court’s justices refused to hear a petition filed by human right activists against the director of Israel’s Defense Ministry and Cellebrite, the digital forensics company, for the sale of phone-hacking tech to Russia.

27.06.2021 - 16:02 [ DailyMail.co.uk ]

Inside the plot to expose Matt Hancock’s affair: Friends talk of secret camera hidden by Chinese… or No10. In fact it was footage from his office CCTV and a whistleblower in his own department, reveals GLEN OWEN

The sting that brought down Matt Hancock was executed by a whistleblower in his department who contacted opponents of the Health Secretary’s stance on lockdown to help expose his affair, The Mail on Sunday can reveal.

The footage of Mr Hancock kissing Gina Coladangelo was caught on a CCTV camera in his office on May 6, and secretly recorded by a member of his department’s staff.

After allowing a month to elapse, the whistleblower approached lockdown sceptics and asked them to help sell the incendiary footage to the media.

21.06.2021 - 05:11 [ ORF.at ]

EU-US Ministertreffen zur Überwachungskooperation

Diese geplanten, umfassenden Filterpflichten für Facebook, Youtube oder WhatsApp dienem einem übergeordneten Ziel, nämlich die Plattformen zu zwingen, sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für alle User durch Nach- oder Generalschlüssel der Plattformen zu kompromіttieren. Damit können dann alle Kommunikationen auf Antrag der Strafverfolger von den Plattformen selbst entschlüsselt und geliefert werden. Was Johansson dabei bewusst verschweigt ist eine damit verbundene Pflicht zur Vorratspeicherung dieser Kommunikationen durch die Plattformen, da verschlüsselte Chats bis jetzt nirgendwo gespeichert werden.

17.06.2021 - 11:38 [ RT.com ]

Neues irisches Gesetz: Digitale Passwörter der Polizei offenlegen oder bis zu 30.000 € Strafe zahlen

Nach einer neuen Gesetzgebung wird die irische Polizei die Macht haben, Menschen zu zwingen, Passwörter zu elektronischen Geräten offenzulegen. Die irischen Behörden haben die COVID-19-Lockdown-Maßnahmen als Grund für die zunehmende Digitalisierung der Kriminalität angegeben und damit die Notwendigkeit der Gesetzgebung begründet.

17.06.2021 - 11:24 [ Heise.de ]

Gesetze gegen Hass und zur Passwortherausgabe treten in Kraft

(01.04.2021)

Wegen enthaltener Vorschriften zur Bestandsdatenauskunft hing auch das neue Zollfahndungsdienstgesetz bei Steinmeier fest. Dieses trägt mit den Korrekturen von Bund und Ländern nun ebenfalls die Unterschrift des Bundespräsidenten. Es tritt so am Freitag in Kraft. Die Kompetenzen des Zollkriminalamts und der Zollfahndungsämter etwa bei der – auch präventiven – Überwachung der Telekommunikation sowie des Brief- und Postverkehrs hat der Gesetzgeber hier deutlich ausgeweitet. Verbunden ist damit erstmals auch die Befugnis, Staatstrojaner für die Quellen-TKÜ nutzen zu dürfen.

15.06.2021 - 17:21 [ Haaretz ]

The Mossad’s International Brigade in Iran

The Mossad uses foreign citizens for its operations in Iran and elsewhere. Israeli and international media outlets have reported this in the past. We can presume these people are well paid. Iranian spokespeople call them “mercenaries.” But when the head of the Mossad himself reveals this, he reinforces the false impression that Israel’s intelligence service, which has a global reputation as one of the best and most professional, is just a gang that acts like an outsourced crime organization.

12.06.2021 - 07:28 [ Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz ]

Verordnung über die technische und organisatorische Umsetzung von Maßnahmen zur Überwachung der Telekommunikation (Telekommunikations-Überwachungsverordnung – TKÜV)

§ 1 Gegenstand der Verordnung

Diese Verordnung regelt

(…)

4.
die Ausgestaltung der Verpflichtungen zur Duldung der Aufstellung von technischen Einrichtungen für Maßnahmen der strategischen Kontrolle nach § 5 oder § 8 des Artikel 10-Gesetzes oder nach den §§ 6, 12 oder 14 des BND-Gesetzes sowie des Zugangs zu diesen Einrichtungen,

(…)

§ 3 Kreis der Verpflichteten
(1) Die Vorschriften dieses Teils gelten für die Betreiber von Telekommunikationsanlagen, mit denen Telekommunikationsdienste für die Öffentlichkeit erbracht werden. (…)

§ 5 Grundsätze

(2) Zur technischen Umsetzung einer Anordnung hat der Verpflichtete der berechtigten Stelle am Übergabepunkt eine vollständige Kopie der Telekommunikation bereitzustellen, die über seine Telekommunikationsanlage unter der zu überwachenden Kennung abgewickelt wird. (…)

§ 8 Übergabepunkt (…)

(3) Wenn der Verpflichtete die ihm zur Übermittlung anvertraute Telekommunikation netzseitig durch technische Maßnahmen gegen unbefugte Kenntnisnahme schützt oder er bei der Erzeugung oder dem Austausch von Schlüsseln mitwirkt und ihm dadurch die Entschlüsselung der Telekommunikation möglich ist, hat er die für diese Telekommunikation angewendeten Schutzvorkehrungen bei der an dem Übergabepunkt bereitzustellenden Überwachungskopie aufzuheben.

§ 15 Verschwiegenheit

(1) Der Verpflichtete darf Informationen über die Art und Weise, wie Anordnungen in seiner Telekommunikationsanlage umgesetzt werden, Unbefugten nicht zugänglich machen. (…)

§ 27 Grundsätze, technische und organisatorische Umsetzung von Anordnungen, Verschwiegenheit

(2) Der Verpflichtete hat dem Bundesnachrichtendienst an einem Übergabepunkt im Inland eine vollständige Kopie der Telekommunikation bereitzustellen, die über die in der Anordnung bezeichneten Übertragungswege übertragen wird.
(3) Der Verpflichtete hat in seinen Räumen die Aufstellung und den Betrieb von Geräten des Bundesnachrichtendienstes zu dulden, die nur von hierzu besonders ermächtigten Bediensteten des Bundesnachrichtendienstes eingestellt und gewartet werden dürfen und die folgende Anforderungen erfüllen:

12.06.2021 - 07:11 [ CNBC.com ]

Apple says it didn’t know Trump’s DOJ was asking for Democrats‘ data when it complied with subpoena

Apple on Friday said it didn’t know former President Donald Trump’s Department of Justice was subpoenaed data on Democrats when it complied with the request.
Apple said it was under a gag order not to disclose the subpoena to the affected parties.
Microsoft also acknowledged it received a similar subpoena.

12.06.2021 - 07:06 [ ORF.at ]

Ausspähung durch Trump-Regierung sorgt für Empörung

Die „New York Times“ schrieb, Angehörige des Justizministeriums hätten 2017 und 2018 von Apple unter Strafandrohung die Herausgabe von Daten der Betroffenen verlangt – als Teil von Untersuchungen zu möglicher Weitergabe offizieller Informationen rund um die Russland-Ermittlungen gegen Trump. Apple sei zugleich verpflichtet worden, Stillschweigen über die Datenanforderung zu wahren.

11.06.2021 - 12:16 [ Stern.de ]

Was die zwei Ex-Chefspione Hanning und Maaßen mit einer obskuren Firma verbindet

(12.03.2020)

Es war ein Prevent-Mann als Ermittler beteiligt, als auf dem Rechner eines Managers der norddeutschen Landesbank HSH Spuren zu Kinderporno-Material gefunden wurden. Genauer gesagt: angeblich wurden solche Spuren gefunden. Die Bank musste sich später für den Vorwurf entschuldigen. Hatte man dem Manager das belastende Material also untergeschoben? Prevent bestritt jede Schuld.

11.06.2021 - 12:02 [ Handelsblatt.com ]

August Hanning: Job mit Nebenwirkungen

(06.09.2010)

Der ehemalige Chef des Bundesnachrichtendienstes BND spielt nun im Vorsitz des Beirates der Wirtschaftsdetektei Prevent die Führungsrolle. Dabei berät er auch die Spürnasen der Skandalbank HSH.

11.06.2021 - 11:55 [ Zeit.de ]

Bundesnachrichtendienst: Ex-Geheimdienstchef: Uhrlau berät die Deutsche Bank

(5. Februar 2012)

Der frühere Chef des Bundesnachrichtendienstes, Ernst Uhrlau, ist jetzt für die Deutsche Bank tätig. Er berät das Institut in Fragen der globalen Sicherheit.

10.06.2021 - 10:14 [ theGuardian.com ]

„Any Palestinian is exposed to monitoring by the Israeli Big Brother“: Testimonies from people who worked in the Israeli Intelligence Corps tell of a system where there were no boundaries

(12 Sep 2014)

„From a political standpoint, information is collected that can serve to manipulate Israeli, Palestinian and international politics.

Although ours is not actual field work, it has serious impact on the lives of many people, and this is something that I think soldiers in the unit forget when everyone just does their part. Since we’re so focused on not missing any important developments, we always prefer to assume the worst. For example, if anyone is suspected, even very faintly, it is possible that the stain will never fade, and that person will suffer sanctions as a result.

Our daily service dulls everyone’s sensitivity and this is reflected, for example, in running jokes about very personal things that come up in our intelligence material. Or, for instance, in the expression “blood on the headset”, or X’s marked on our headsets after assassinations.

After my discharge from the Intelligence Corps, I had a moment of shock while watching the film The Lives of Others, about the secret police in East Germany.

On the one hand, I felt solidarity with the victims, with the oppressed people who were denied such basic rights as I take for granted to be mine. On the other hand, I realised that the job I had done during my military service was that of the oppressor.

My first reaction as a discharged soldier was that we do the same things, only much more efficiently.“

10.06.2021 - 09:58 [ Richard Silverstein ]

IDF Lies About Espionage Charges Against Tomer Eiges, Cyber-intelligence Officer Who Died in Military Prison

(05.06.2021)

We do not know for certain how Eiges, who a separate source told me committed suicide (though this fact is disputed by his family), managed to die. Though an autopsy was performed by a pathologist hired by the family, according to a family friend he was not able to determine a cause of death.

The IDF refuses to release any medical account of its own. It has performed its own secret investigation of the circumstances of Eiges death and refuses to release any accounting.

10.06.2021 - 09:41 [ Haaretz ]

Intel Officer Who Died in Jail Was About to Compromise ‚Big Secret,‘ Says Israeli Army Chief

According to Kochavi, the secrecy, with which the affair was handled, was important „in order to safeguard his privacy and the privacy of his family … while guarding a big secret.“

Kochavi added that the IDF managed to stop „him at the last minute,“ before he caused harm.

10.06.2021 - 09:35 [ Radio Utopie ]

„Wir können, also lasst es uns tun“: Über die Mentalität im elektronischen Polizeistaat

(12. November 2016)

Kontext B.N.D.-Gesetz: Die Allermeisten haben weder eine Ahnung was Totalüberwachung aka Massenüberwachung tatsächlich bedeutet, noch welcher Gefahr auch sie dabei ausgesetzt sind, selbst wenn sie sich noch so sehr anpassen und die technischen Möglichkeiten im 21. Jahrhundert über den privaten Konsum hinaus ignorieren. Welche Skrupellosigkeit und geistig-moralischen Verfall die Apparatschiks des elektronischen Polizeistaats bei ihrem Tun an den Tag legen, während gleichzeitig seit Jahren reguläre Polizei, Justiz und Rechtsstaat systemisch verschwinden, zeigen Berichte von Aussteigern, allerdings nicht aus Deutschland.

10.06.2021 - 09:23 [ Haaretz ]

Everything That Can Be Said About the Mysterious Death of an Israeli Intel Officer

Those who knew the officer say he was regarded as a prodigy in the field of computers, which he studied in high school. At age 16, he participated in a program to encourage high-tech entrepreneurship for young people and completed a bachelor’s degree in computer science. He joined the Israel Defense Forces in March 2016 and served in an intelligence branch tech unit.

His friends told Haaretz he was an idealistic and brilliant individual who succeeded in all the assignments he was given. “He was a man of values and ideals, and they guided him in his work and in his philosophy of life,” said one.

09.06.2021 - 17:01 [ Duo.com ]

Microsoft Fixes Publicly Known Flaws in Security Update

Overall, Microsoft’s May Patch Tuesday advisory addressed four critical flaws – all of which can allow for remote code execution – as well as 50 important-severity vulnerabilities and one moderate-severity bug.

09.06.2021 - 16:52 [ Heise.de ]

Patchday: Angreifer nutzen sechs Sicherheitslücken in Windows aus

Derzeit haben es Angreifer auf sechs Sicherheitslücken in verschiedenen Windows- und Windows-Server-Versionen abgesehen. In einigen Fällen könnte Schadcode auf Systemen landen. Klappt das, erlangen Angreifer in der Regel die volle Kontrolle über Computer. Microsoft zufolge ist eine weitere Schwachstelle öffentlich bekannt. Attacken könnten bevorstehen.

08.06.2021 - 15:37 [ Süddeutsche.de ]

Landtag – Dresden: Verfassungsschutz sammelt illegal Daten von Abgeordneten

Laut einem Bericht der für die Geheimdienstaufsicht zuständigen Parlamentarischen Kontrollkommission (PKK) des Landtags vom Dienstag, der der Deutschen Presse-Agentur vorlag, speicherte der Geheimdienst kritische Äußerungen Duligs zum Umgang der sächsischen CDU mit dem Thema Rechtsextremismus. Die CDU habe das Problem 25 Jahre lang verharmlost, soll der SPD-Politiker in einer Göttinger Studie erklärt haben.

07.06.2021 - 08:53 [ Radio Utopie ]

Totalüberwachung, und damit ermöglichte politische Verfolgung, wird nun „gezielt“ erlaubt

(2. Juli 2016)

Erlaubt war dem B.N.D. das vollständige Kopieren an den Netzknoten, auch am Frankfurter DE-CIX, spätetens durch die im November 2005 erneut verschärfte Regierungsverordnung „Telekommunikations-Überwachungsverordnung“ (TKÜV). Darunter fielen auch „inländische Fernmeldenetzknoten, die jeweils mit einem ausländischen Netzknoten zusammengeschaltet sind“ und „vom und in das Ausland“ geführter Telekommunikationsverkehr (Zitat Bundesverfassungsgericht, Beschluss 1 BvL 7/08, 13.05.2009).

Der Bundestag, natürlich auch „Linke“ und „Grüne“, wusste davon spätestens seit 2012.

Welche Luftnummer auch die DE-CIX Management GmbH und ihr Beirat Klaus Landefeld repräsentieren, mag man der Tatsache entnehmen, dass Landefeld nun hinsichtlich des Raubkopierens des deutschen Staates am größten Telekommunikations-Knoten auf dem Planeten von einer „Legalisierung im Nachhinein“ redet, aber im April 2015 genau gegen diese bislang angeblich illegale Praxis des B.N.D. vor dem Bundesverwaltungsgericht klagen wollte. Bereits damals hieß es unter der Presseerklärung:

„Eine Klage wurde aber noch nicht beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht. “

Sie wurde auch nie eingereicht.

(…)

Dies dürfte – rein theoretisch, natürlich – auch der Hintergrund von dieser oder jener Spionage-Affäre sein. Einzelne Funktionäre oder Referate / Abteilungen im Apparat haben die ihnen zur Verfügung stehenden Informationen bzw die Telekommunikation offenbar nicht nur ins Ausland an alle möglichen „Partnerdienste“, sondern natürlich auch im Inland gestreut – mutmaßlich auch an rechtsextreme Gruppen oder andere assozierte Kräfte. Oder sie haben die raubkopierten Daten einfach meistbietend auf eigene Rechnung verkauft.

Klaus Landefeld, Betreibergesellschaft des Frankfurter Internetknotens DE-CIX, am 26. März 2015 im „Untersuchungsausschuss“, Protokoll Netzpolitik.org:

„Einzelabgriff geht immer. BND hat Rechtsauffassung, dass Transitverkehre weitergegeben werden können. Da wird erst Hinterher ein Bild daraus. E-Mail-Adresse von Verdächtigen -> Kommunikationspartner -> seine IP-Adresse -> welche Accounts -> wieder Einzelabfrage. Brauchen als Geheimdienst beides, Rohdaten und Suchbegriffe, um ein Geflecht aufzubauen und Korrelationen herzustellen. NSA: je mehr sie haben, desto besser. Google der Geheimdienste. Geschäft wie jedes andere auch. Handel mit Daten.“

Auf der untersten Ebene der Hierarchie des Apparates weltweit vernetzter „Sicherheitsbehörden“ mag dieses Auftauchen von Daten im Besitz der Polizei bei Rechtsextremen in Berlin ein Beispiel sein. Heraus kam es nur, weil die Rechtsextremen dies selbst öffentlich machten.

Die Anfang des Jahres aufgeflogene „World Check“-Datenbank von Thompson Reuters, die nach eigenen Angaben von 300 Regierungsbehörden und Geheimdiensten, 49 von 50 der weltweit größten Banken, 9 von 10 der weltweit größten „Rechtsfirmen“ wie Anwaltskanzleien und „Berufsvorbereitungs“-Firmen zur Durchleuchtung von Arbeitsplatzsuchenden benutzt wird, effektiv als „Schwarze Liste“ wirkt und als Kategorien neben „Konzern“, „Militär“, „Verbrechen – Drogen“ auch die Kategorie „politisches Individium“ enthält, ist ein Beispiel aus der oberen Etage der Hierarchie.

05.06.2021 - 12:38 [ Radio Utopie ]

DER 11. SEPTEMBER: Langer Marsch eines Molochs

(10. September 2014)

Entgegen der heutigen Wahrnehmung rauschte die Regierung der USA Anfang des 21. Jahrhunderts keineswegs unvorbereitet in die Attentate des 11. Septembers. Im Gegenteil waren über Jahrzehnte umfangreichste, weit verzweigte „Sicherheits“-Strukturen aufgebaut worden, bereits damals in enger Symbiose mit dem „privaten“, also internationalen kommerziellen Sektor. Sie dienten primär der Informationsgewinnung, innerstaatlich wie international. Legitimation und teils geheime, durch abermals geheime Interpretationen bzw „Rechtsmeinungen“ („legal opinions“) zusätzlich ausgelegte „Executive Orders“ der Präsidenten, bildeten die Rechtfertigung für den Aufbau eines Molochs, eines „lebenden, atmenden Organismus“, der, „jeder Kontrolle entwachsen“, von genau denjenigen finanziert wurde, gegen die er einmal marschieren sollte.

31.05.2021 - 09:22 [ Tagesschau.de ]

Exklusiv: Spionage-Affäre – Wenn Partner Partner abhören

Das haben Geheimdienstquellen einem Team des Dänischen Rundfunks (DR) erklärt, das zusammen mit europäischen Medien, darunter NDR, WDR und die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) die Sache recherchiert hat.

26.05.2021 - 21:42 [ Youtube ]

iHuman

„iHuman“ fragt, welche Konsequenzen die Machtkonzentration der milliardenschweren KI-Industrie hat, die kaum staatliche Regulierung und Transparenz kennt. Einige Experten vergleichen KI mit der Atombombe, da niemand die Konsequenzen dieser neuen Technologie vorhersagen kann.

26.05.2021 - 06:39 [ Heise.de ]

Bundesverfassungsgericht weist Beschwerde gegen Bestandsdatenauskunft ab

(19.05.2021)

Die Polizei und das Landesamt für Verfassungsschutz in Schleswig-Holstein dürfen seit einer 2013 erfolgten Novelle ausdrücklich auch auf Bestandsdaten wie E-Mail-Adressen und Anschriften sowie Passwörter von Nutzern sozialer Netzwerke wie Facebook, Twitter oder YouTube zugreifen. Die Sicherheitsbehörden benötigen dafür eine richterliche Genehmigung.

26.05.2021 - 06:36 [ @ziromr / Twitter ]

Die neuen Vorgaben zur Bestandsdatenauskunft inklusive Regeln zur Passwortherausgabe sind ebenfalls in dem Gesetz gelandet.

l(21.05.2021)

26.05.2021 - 06:18 [ Heise.de ]

E-Privacy: Große Koalition erleichtert Einsatz von Cookie-Managern

(19.05.2021)

Zudem baut die Koalition neue Vorgaben zur Bestandsdatenauskunft mit Regeln etwa zur Passwortherausgabe ein.

26.05.2021 - 06:11 [ Netzpolitik.org ]

Bestandsdatenauskunft 2020: Behörden fragen alle zwei Sekunden, wem eine Telefonnummer gehört

(19.05.2020)

Seit 2013 können neben Telefonnummern auch Internetdaten wie IP-Adressen und E-Mail-Postfächer als Bestandsdaten abgefragt werden. Damit erfahren Behörden, wem eine IP-Adresse zugewiesen ist oder welche IP-Adressen eine Zielperson nutzt – ebenfalls ohne Richterbeschluss.

Zu diesen Abfragen gibt es leider keine Statistiken, weil die Behörden direkt bei den Internet-Zugangs-Anbietern anfragen. Die Bundesnetzagentur könnte diese Statistiken ebenfalls sammeln, doch dazu fehlt der politische Wille.

26.05.2021 - 05:06 [ Radio Utopie ]

Als das Bundesverfassungsgericht Deutschland zur elektronischen Kolonie erklärte

(15.06.2017)

Mit diesen Beschlüssen des Bundesverfassungsgerichts, durch die sich ein Betrafungs- und Kontrollwahn gekränkter, autoritärer Geister in entsprechender Tradition zog, verfolgt das Bundesverfassungsgericht eine kohärente Linie: die Erniedrigung und Zerstörung einer einst nur als „Etappe“ gedachten, aber nun souverän gewordenen Berliner Republik hin zu einer elektronischen Kolonie in der Hegemonie der Vereinigten Staaten von Amerika, die zusammen mit Dutzenden anderer europäischen Demokratien im Zuge jahrzehntealter Strategien und der Taktik des Terrorkrieges „Leak“ und „Whistleblower“ in die Subhegemonie der „Europäischen Union“ überführt, entdemokratisiert und entstaatlicht werden soll (wovor wir bereits zu Beginn der Veröffentlichungen von Edward Snowden im Juni 2013 gewarnt hatten).

Diese beiden Beschlüsse, ergangen nur Monate vor dem Attentat auf dem Berliner Breitscheidplatz, gaben die Republik einem – vom Bundesverfassungsgerichts selbst dokumentierten – Jahrzehnte lang unkontrollierten und in Willkür handelnden internationalen geheimdienstlichen Komplex zum Abschuss frei und sicherten diesem, zumindest auf Bundesebene und bis zur nächsten Parlamentswahl im September 2017, gegen jeden Untersuchungsausschuss und damit parlamentarische Kontrolle durch die noch verbliebene Opposition ab.

Des Weiteren wirkten diese Beschlüsse effektiv als Öffnen der Schleusen eines elektronischen Polizeistaates, welcher, bei gleicher Mentalität und in Kontinuität zu vorhergehenden historischen Modellen, in seinen Ausformungen nur noch gebremst wird durch digitale Selbstverteidigung der Bürgerinnen und Bürger (etwa durch Verschlüsselung ihrer Telekommunikation) und das Weiterbestehen der durch den Staat bereits weitgehend ignorierten oder uminterpretierten Verfassung.

16.05.2021 - 06:13 [ Radio Utopie ]

DER MOBILE TELEVISOR (III): „Boden durchdringender Radar“ aus Luftraum und Orbit

(17.03.2013)

Für die Durchleuchtung von Materialien aus größerer Entfernung, etwa aus dem Weltraum, wird niedrig frequente elektromagnetische Strahlung im Spektrum der Kurzwelle angewendet. Bereits seit 2004 wird zumindest durch eine Agency mittels von Satelliten ausgesendeter Strahlung mit einer Wellenlänge von 50 Metern (6 MHz) bis 100 Metern (3 MHz) offiziell nicht nur durch sämtliche Materialien auf der Oberfläche, sondern kilometertief ins Innere des Planeten vorgedrungen. Bei der Agency handelte es sich um die „European Space Agency“ E.S.A. und beim Planeten um den Mars.

Verwendet wurde das vor dem Start der Mars Express Sonde in 2003 entwickelte M.A.R.S.I.S.-System („Mars Advanced Radar for Subsurface and Ionosphere Sounding“), welches für seinen Boden durchdringenden Radar („ground-penetrating radar“, G.P.R.) Techniken des „synthetic aperture radar“ („künstliche Schlitze Radar“, S.A.R.) verwendet. Das offiziell unter Kontrolle der Bundeswehr mit ihrem „Kommando Strategische Aufklärung“ stehende, aber ebenfalls vom Bundesnachrichtendienst B.N.D. genutzte Satellitensystem „SAR-Lupe“, welches diese Technik verwendet und offiziell seine volle Leistungsfähigkeit 2008 erreichte, sollte allen ein Begriff sein, was es nicht ist. Diesbezüglich gilt es darauf hinzuweisen, dass verfassungsrechtlich der Militäreinsatz im Inneren entsprechend neu definiert und effektiv überprüft werden müsste, was er nicht wird.

11.05.2021 - 07:43 [ i24news.tv ]

Israel handed Soleimani’s phone numbers to US ahead of Baghdad drone strike: report

The phones were used to trace Soleimani on his journey from Damascus to the Iraqi capital, the report clarifies.

The outlet cited a US source as saying that Soleimani swapped his phone three times in the six hours before he got on the plane bound for Baghdad.

However, with Israeli assistance, Washington’s operators were still able to trace Soleimani’s movements, with three drones shadowing his jet.

06.05.2021 - 15:06 [ ORF.at ]

Verhandlungen EU – USA zu Cloud-Überwachung gestartet

Erklärtes Ziel des Rats ist der direkte Zugriff auf Daten in den Clouds von WhatsApp, YouTube und Zoom.

Die gleichnamige EU-Richtlinie zu transnationalen Datenzugriffen innerhalb der EU steckt allerdings derzeit in den Trilog-Verhandlungen zwischen Kommission, Rat und Parlament fest

05.05.2021 - 11:55 [ Tagesschau.de ]

„NSU 2.0“-Drohschreiben: Wissler glaubt nicht an Einzeltäter

„Und gerade in diesem Fall frage ich mich, wie kommt ein 53-jähriger Mann aus Berlin an Daten, die, kurz bevor diese Drohbriefe geschrieben wurden, nachweislich abgefragt wurden an mehreren Polizeicomputern, an mehreren Revieren, in verschiedenen Bundesländern?“ Das gelte es jetzt aufzuklären.

22.04.2021 - 21:02 [ ORF ]

Überwachung von Klimaaktivisten? Vorwürfe gegen OMV in Neuseeland

Nach Vorwürfen österreichischer Klima- und Umweltschutzorganisationen gegen die OMV sieht sich der Mineralölkonzern auch in Neuseeland mit ähnlichen Anschuldigungen konfrontiert. Einem Bericht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zufolge soll die Sicherheitsfirma Thompson + Clark im Auftrag der OMV neuseeländische Klimaaktivisten bespitzelt haben. Die OMV wies die Vorwürfe zurück.