Archiv: Bruttoinlandsprodukt (BIP)


25.11.2018 - 15:19 [ Heise.de ]

Wirtschaftsleistung in Deutschland schrumpft

(11.11D.2018) Dazu kommen die Unsicherheiten aus dem Brexit. Dass bisher keine Einigung erzielt wurde und bisher eher davon ausgegangen wurde, dass es zu einem harten Ausstieg mit stärkeren wirtschaftlichen Folgen kommen wird, dürfte sich auch in den negativen Zahlen niederschlagen.

02.11.2018 - 16:20 [ Daily Sabah ]

IfW-Institut: Deutsche Wirtschaft im Sommer geschrumpft

„Die Wirtschaftsleistung in Deutschland dürfte im dritten Quartal um etwa 0,3 Prozent gesunken sein“, teilten die Forscher des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) am Freitag mit. Darauf lasse die jüngst vom Statistikamt Eurostat veröffentlichte vorläufige Schnellschätzung für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Euro-Raum von rund 0,2 Prozent schließen.

25.10.2018 - 23:13 [ German Foreign Policy ]

Die „inneren Feinde“ der EU

Nach der Zurückweisung des italienischen Staatshaushalts durch die EU-Kommission steht eine weitere Eskalation des Konflikts zwischen Brüssel und Rom bevor. Die Kommission hatte am Dienstag zum ersten Mal überhaupt einen demokratisch beschlossenen Etat schon bei seiner Vorlage abgelehnt und grundlegende „Korrekturen“ verlangt. Die italienische Regierung hat daraufhin angekündigt, nicht nachgeben zu wollen und an der geplanten Neuverschuldung in Höhe von 2,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) festzuhalten.[1] Bleibt sie dabei, drohen ihr schon in wenigen Wochen Strafen. Der Konflikt gewinnt besondere Schärfe durch die Tatsache, dass laut einer aktuellen Umfrage 59 Prozent der italienischen Bevölkerung eine deutlich erhöhte Schuldenaufnahme befürworten und die Regierung also auf breite Unterstützung bauen kann.[2] Gleichzeitig hat die EU in Italien massiv an Popularität eingebüßt: Nur noch 42 Prozent der Bevölkerung begrüßen die Mitgliedschaft in der Union – weniger als in Großbritannien.[3] Dabei bleibt festzuhalten, dass Brüssel nicht gegen rassistische Maßnahmen der italienischen Lega einschreitet, die international auf scharfe Kritik stoßen. Der Anlass, der die EU intervenieren lässt, ist vielmehr der Versuch, aus der deutschen Austeritätspolitik auszubrechen, da diese sich als unfähig erwiesen hat, Italien aus der Krise zu führen. Rom will nun stattdessen versuchen, Wachstum durch Förderung des Konsums zu generieren. Berlin lehnt das ab.

18.08.2018 - 03:43 [ Paul Craig Roberts / antikrig.com ]

Bringt uns der Kapitalismus um?

Ökologische Ökonomen wie Herman E. Daly betonen, dass wir nicht wissen, ob ein Anstieg des BIP ein Gewinn oder ein Verlust ist, da die externen Kosten von Umweltverschmutzung und Ressourcenerschöpfung nicht im Bruttoinlandsprodukt enthalten sind.

Die externen Kosten sind enorm und werden immer größer. Historisch gesehen haben Produktions- und Industrieunternehmen, landwirtschaftliche Betriebe, städtische Abwassersysteme und andere Verantwortliche die Kosten ihrer Aktivitäten an die Umwelt und Dritte weitergegeben. In letzter Zeit gab es eine Flut von Berichten, von denen sich viele auf Monsantos Roundup konzentrierten, dessen Hauptbestandteil, Glyphosat, als krebserregend angesehen wird.

08.07.2018 - 14:17 [ Federico Fubini / Zeit.de ]

Italien: An Geld fehlt es nicht

(10.6.2018) Italiens erste populistische und nationalistische Regierung aus der Fünf-Sterne-Bewegung und der weit rechts angesiedelten Lega hat zu ihrem Glück eine Wirtschaft übernommen, die sich allmählich erholt. Doch ob das neue politische Establishment es auch zulässt, dass diese Erholung weitergeht, ist alles andere als sicher. Internationale Investoren und italienische Sparer stellen sich darüber neuerdings viele Fragen, die Finanzmärkte sind nervös.

21.05.2018 - 14:40 [ wsws.org ]

Militarismus und Faschismus im deutschen Bundestag

Während ihrer Regierungserklärung tat Bundeskanzlerin Angela Merkel zwar so, als ob Weidel und die AfD gar nicht existierten, aber sie formulierte ein militaristisches Programm, dass der Arbeiterklasse wie 1933 nur durch die Errichtung einer Diktatur aufgezwungen werden kann. „Aufgrund der Ereignisse im Jahre 2014 und aufgrund dessen, was vor unserer Haustür passiert“, müsse sich Deutschland wieder rüsten und auf Krieg vorbereiten, lautete die Botschaft Kanzlerin.

In schroffem Ton wies sie ihren eigenen Finanzminister darauf hin, dass die bislang für den Wehrhaushalt veranschlagten zusätzlichen Milliarden dafür bei weitem nicht ausreichen. Deutschland fühle sich den Zielen „von Wales bzw. der NATO […] verpflichtet. Das haben wir auch im Koalitionsvertrag niedergelegt“, betonte sie. Konkret bedeutet dies, dass die Verteidigungsausgaben bis 2024 auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (oder in Zahlen von derzeit 37 auf etwa 75 Milliarden Euro) anwachsen sollen, was Deutschland zur mit Abstand stärksten Militärmacht in Europa machen würde.