Archiv: Atomwaffen / Nuklearwaffen


28.09.2019 - 19:24 [ junge Welt ]

Gegen Kriegsplanungen im Ruhrgebiet

Die Bandbreite der Waffen, über die in Essen diskutiert werden soll, reicht bis zu Nuklearsprengköpfen. Laut Vorbereitungsmanuskript werden den Teilnehmenden ganz neue »nichttödliche« und tödliche Möglichkeiten für den Kriegseinsatz vorgestellt. Gesponsert wird das alles von Airbus, Lockheed Martin, Thales-Raytheon Systems, Northrop Grumman und weiteren international agierenden Rüstungskonzernen.

24.09.2019 - 14:58 [ Radio Utopie ]

Was allein Verhandlungen über ein neues internationales Iran-Abkommen bedeuten würden

(25.04.2018)

Nehmen wir nun also an, Rohani sagt Ja, auf Drängen seines guten Freundes im Kreml, zum Beispiel. Und nehmen wir mal an, es würden tatsächlich nochmal Verhandlungen mit allen Parteien begonnen.

Dann passiert Folgendes:

– die Verhandlungen ziehen sich genauso endlos hin wie der bald siebzehnjährige weltweite Terrorkrieg
– die gesamte Kriegslobby, überall, fährt weiter gewaltige Profite ein
– alle Staats- und Regierungschefs, mit Ausnahme natürlich von Rohani, stärken ihre innenpolitische Position und können vielleicht sogar ihre Wiederwahl sichern (Trump, Merkel, May, Macron, Trump, bei Xi gibt es sowieso keine mehr)
– im Iran bekommen die dortige Kriegslobby und die klerikal-autoritären Kräfte, die ihren Kumpanen in Tel Aviv und Washington regelmäßig zu Hilfe kamen und sich nichts sehnlicher wünschen als ihren 11. September, wieder die Initiative und letztlich die Oberhand
– Rohani wird in absehbarer Zeit entweder gestürzt oder abgewählt
– das Raketenprogramm der iranischen Militärs und Kriegslobbyisten wird forciert
– die Monarchie Saudi Arabien, wie alle anderen mit dem Iran konkurrierenden Monarchien in der Region, reden über Atomwaffen, eigene Atomwaffen und besorgen sich diese (wenn sie diese nicht schon längst haben)
– dass der Oberste Rechtsgelehrte des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, Staatschef und Oberkommandierer der Militärs, der seit 1989 amtiert, seine in den 90er Jahren erlassene Fatwa gegen die Lagerung, Herstellung und Anwendung von Atomwaffen selbst wieder aufhebt ist äußerst unwahrscheinlich. Wen allerdings der Expertenrat im Falle eines Ablebens von Chamenei in einer nun abermals permanenten Bedrohungslage als Nachfolger von Chamenei wählen würde, und was der dann wieder beschließt, wäre völlig offen.

23.08.2019 - 05:45 [ Tagesschau.de ]

Sorge um Wettrüsten: USA und Russland streiten im Sicherheitsrat

Russland hatte die Sitzung des UN-Sicherheitsrats nach dem Test einer US-Mittelstreckenrakete am vergangenen Sonntag gefordert. Die USA hatten rund zwei Wochen nach dem Ende des INF-Abrüstungsvertrags nach Pentagon-Angaben eine landgestützte und konventionelle Rakete von mehr als 500 Kilometern Reichweite abgefeuert. Der Raketentest wäre unter den Vorgaben des INF-Vertrags noch verboten gewesen.

23.08.2019 - 05:42 [ ORF.at ]

Test von Marschflugkörper: Russland kritisiert USA

Das US-Verteidigungsministerium hatte am Montag mitgeteilt, dass erstmals nach dem Ende des INF-Abrüstungsvertrags wieder ein konventioneller landgestützter Marschflugkörper getestet worden sei. Russland und China hatten daraufhin scharfe Kritik geübt und eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrates beantragt.

17.08.2019 - 12:05 [ Contra Magazin ]

Erstschlag-Doktrin: Indien deutet Änderung an

Kaschmir gilt allgemein als umstrittenes Gebiet. Es wurde zwischen Indien und Pakistan seit ihrer Teilung im Jahr 1947 aufgeteilt. Die Länder haben drei Kriege um das Territorium geführt.

06.08.2019 - 19:01 [ Lebenshaus Schwäbische Alb ]

Erklärung der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative zum 74. Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hiroshima

Die Aussage der Bundesregierung für eine Welt ohne Atomwaffen – zuletzt erneuert durch den Außenminister Maas – ist unglaubwürdig und dient der Weißwaschung eigener Aufrüstungspolitik solange die Bundesregierung: …

03.08.2019 - 19:45 [ Deutsche Komunistische Partei Deutschlands ]

DKP zur Kündigung des INF-Vertrages

Was nun passiert, ist eine neue Qualität der Kriegstreiberei durch die USA mit Unterstützung der NATO-Staaten, darunter auch der Bundesrepublik Deutschland. Es droht die Entwicklung und Stationierung von Mittelstreckenraketen in Europa, gerichtet gegen Russland, dies beinhaltet die Gefahr das Europa zum atomaren Schlachtfeld wird. Es droht der Versuch der USA, landgestützte atomare Mittelstreckenraketen gegen China in Stellung zu bringen. Es droht die Zerstörung weiterer Verträge, die in der Vergangenheit ungezügelte Hochrüstung eindämmten. Dieser Vorgang beweist ein weiteres Mal, wer die Kriegsgefahr befeuert, es sind die USA und ihre NATO-Verbündeten.

03.08.2019 - 16:55 [ Tagesschau.de ]

Nach Ende des INF-Vertrags: USA wollen Raketen in Asien stationieren

Allerdings dauere es oft länger als man erwarte. Esper ließ offen, wo genau die Raketen stationiert werden sollen. Über „derartige Dinge spricht man zuerst mit den Verbündeten“, so der Minister.

Eine Stationierung von Raketen größerer Reichweite könnte die chinesische Regierung verärgern. Esper geht aber nicht davon aus, dass Peking davon überrascht werde.

02.08.2019 - 17:14 [ ORF.at ]

INF-Vertrag läuft aus: USA und Russland beschuldigen einander

Die USA hatten den INF-Vertrag Anfang Februar mit Rückendeckung der NATO-Partner gekündigt, weil sie davon ausgehen, dass Russland ihn seit Jahren verletzt. Wenig später setzte auch Moskau das Abkommen aus.

02.08.2019 - 15:53 [ KBS.co.kr ]

Nuklearunterhändler Südkoreas, der USA und Japans führen Gespräche in Bangkok

Das Treffen zeigt offenbar, dass die Kooperation zwischen den drei Ländern in der Frage der Denuklearisierung Nordkoreas ohne Einschränkungen fortgesetzt wird, obwohl Japan heute die Streichung Südkoreas aus seiner weißen Liste der bevorzugten Exportziele beschloss.

19.07.2019 - 01:59 [ German Foreign Policy ]

Deutsche Wehrhaftigkeit

In einem soeben erschienenen Buch fordern der ehemalige Abteilungsleiter im Waffensystemkommando der deutschen Luftwaffe, Oberst Richard Drexl, und das langjährige Mitglied im „Beirat Innere Führung“ des Bundesverteidigungsministeriums, Josef Kraus, relevanten Einfluss Berlins auf den Einsatz von Nuklearwaffen. Wolle die BRD „nicht als bloße(r) Befehlsempfänger der US-Amerikaner dastehen“, müsse die Bundesregierung eine „enge Verbindung mit einem zweitschlagsfähigen Atomwaffenstaat“ eingehen, heißt es. Um dieses Ziel zu erreichen, ist nach Auffassung der Autoren zunächst die Aufstellung einer deutsch-französischen „Interventionstruppe für Kriseneinsätze“ angezeigt, aus der dann eine „europäische Sicherheitsstruktur“ mit einem „breite(n) Instrumentarium“ militärischer Machtmittel erwächst – Nukleararsenal inklusive.[1]

16.07.2019 - 18:40 [ ORF.at ]

US-Atomwaffen sorgen für Kontroverse in Belgien

Der belgische Parlamentsabgeordnete der Grünen, Samuel Cogolati, sieht darin einen Bruch Belgiens mit dem 1968 unterzeichneten Atomwaffensperrvertrag. Zwar sei es schon lange ein offenes Geheimnis gewesen, dass derartige Waffen in Kleine Brogel stationiert seien, sagte Cogolati. Aber jetzt liege ein „offizieller Bericht der NATO“ vor, der dies bestätige.

04.07.2019 - 03:43 [ deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) ]

Atomare Teilhabe: Ein fortgesetztes Unrecht

26.6.2019 – Zu seiner Verteidigung im Prozess erklärte IPPNW-Mitglied Ernst-Ludwig Iskenius: „Ziviler Ungehorsam bedeutet eine bewusste Regelübertretung, um in einer zugespitzten Situation, in der politische Entscheidungsträger nicht mehr die Warnungen und Mahnungen ernst nehmen und Entscheidungen treffen, die entweder einen Rechtsbruch bedeuten oder zu großem Schaden für die Gesellschaft führen, Widerstand zu leisten. Dieser Widerstand ist gewaltfrei, ohne Schaden für die beteiligten Menschen, aber angemessen, um den völkerrechtswidrigen Betrieb zu unterbrechen. Dafür folgen sie ihrem Gewissen und ihrer Überzeugung und stehen auch für die Konsequenzen ein. Diejenigen, die Zivilen Ungehorsam leisten, wägen ab, was das größere Unrecht bedeutet: eine Unrechtssituation zuzulassen und hinzunehmen oder durch einen Regelverstoß den ungeheuerlichen Charakter dieser Unrechtssituation zugespitzt darzulegen.“

26.06.2019 - 10:22 [ derStandard.at ]

Opposition in Seoul fordert Bau eigener Atombomben für Südkorea

(11.08.2017)

Südkorea könnte aufgrund seiner technologischen Möglichkeiten innerhalb einiger Monate eigene Atomwaffen entwickeln, berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Experten. Falls das Land keine eigenen Atomwaffen entwickeln könne, sollen die USA darum gebeten werden, Atomwaffen in Südkorea zu stationieren.

26.06.2019 - 09:32 [ Radio Utopie ]

Atomprogramm: Die Saudis schleichen sich in Südkorea ein

(26.10.2017)

Die Saudis sind bekannt dafür, dass sie überall, wo sich Demokratie, Humanismus, tatsächlicher Fortschritt und eine Alternative zu Feudalismus und Ewigem Krieg zu entwickeln „drohen“, einreiten und versuchen dort alles Entsprechende zu vergiften und zersetzen.

Südkorea stellt derzeit das einzige Beispiel demokratischen Aufblühens innerhalb der U.S.-Hegemonie dar.

25.06.2019 - 03:21 [ Jason Ditz / antikrieg.com ]

Trump sagt, er wäre Irans bester Freund, wenn der Iran auf Atomwaffen verzichtet

Das spiegelt die Uneinsichtigkeit der Haltung der USA zum iranischen Atomprogramm wider, die nie auf der Realität basiert hat, geschweige denn darauf, dass der Iran offizielle Erklärungen abgibt, in denen er solche Waffen ablehnt.

20.06.2019 - 01:15 [ IMI ]

Überprüfung des Zerlegungsprozesses von Atomwaffen

In Zeiten erneuter Spannungen zwischen Russland und den USA, in denen mit der Aufkündigung des Vertrags über nukleare Mittelstreckensysteme (Intermediate-range Nuclear Forces, INF) die Entwicklung und Stationierung neuer Atomwaffen droht, sollte nicht vergessen werden, dass Artikel VI des nuklearen Nichtverbreitungsvertrages (NVV) alle Vertragsstaaten nach wie vor zur Abrüstung ihrer Atomwaffenarsenale verpflichtet.

18.06.2019 - 06:24 [ KBS.co.kr ]

Südkoreas Nuklearunterhändler besucht USA

Lee Do-hoon, der Sondergesandte für Frieden und Sicherheit auf der koreanischen Halbinsel, wird im Vorfeld des bilateralen Gipfels Ende Juni mit seinem US-Amtskollegen über die nordkoreanische Nuklearfrage beraten. Präsident Moon Jae-in hatte bei seiner jüngsten Nordeuropa-Reise betont, dass die Verhandlungen zwischen Nordkorea und den USA über die Denuklearisierung nun durch Verhandlungen auf Arbeitsebene ergänzt werden müssten.

09.05.2019 - 11:40 [ Radio Utopie ]

Ein möglicher Grund warum Nordkorea weiter auf seinen Nuklearwaffen hockt

(28.02.2019)

Ein möglicher Grund: dann würde deren Inspektion wohl Aufschlüsse darüber geben, welche Atommacht Pjöngjang bei dessen Aufrüstung geholfen hat. Denn ohne jedwede äußere Hilfe wäre der technologische Sprung in Nordkoreas entsprechenden militärisch-industriellen Anlagen, gerade in den letzten Jahren und auch noch zur Wasserstoffbombe, schwerlich erklärbar.

Wir stellten bereits vor anderthalb Jahren mal so eine kleine Liste von Staaten in den Raum deren militärisch-industrieller Komplex und Kriegslobby für eine solche klandestine Kollaboration bei der nuklearen Aufrüstung Nordkoreas in Frage käme.

24.04.2019 - 03:10 [ KBS ]

Nordkoreas Machthaber bricht nach Russland auf

Es sei nicht geplant, im Anschluss an die Gespräche ein Papier zu unterzeichnen oder eine Erklärung bekannt zu geben. Eine gemeinsame Erklärung werde weder überprüft noch geplant, hieß es.

Kim wird voraussichtlich nach dem Gipfel einen oder zwei weitere Tage in Wladiwostok bleiben.

22.04.2019 - 21:23 [ junge Welt ]

Aktivisten bilanzieren Ostermärsche

Die Friedensbewegung wird auch in den nächsten Monaten präsent sein, z. B. am 1. Mai und am Tag der Befreiung, am 8. Mai, sowie auch gegen die EU-Militarisierung, vorhandene und neu geplante Atomwaffen wie in Büchel und gegen die US-Kriegführung über die Air Base Ramstein.

06.04.2019 - 05:06 [ IPPNW ]

70 Jahre NATO – Muss die NATO zwangsläufig eine nukleare Allianz sein?

Natürlich wäre es auch hilfreich, wenn die Teilhabe-Staaten von sich aus aussteigen würden. Das bleibt auch weiterhin die Forderung der Zivilgesellschaft. Die Aktionen am US-Atomwaffenstandort in Büchel sind elementar für den Druck, den Entscheidungsträger*innen brauchen, um ihre Politik zu ändern. Jetzt kommt die Unterstützung aus den Bundesländern für ein Atomwaffenverbot (heute im Plenum des Berliner Abgeordnetenhauses, TOP 21) und den Städten (zehn sind schon dabei) hinzu.

31.03.2019 - 10:05 [ KBS.co.kr ]

Moon und Trump führen am 11. April in Washington Spitzengespräche

Präsident Moon Jae-in kommt am 11. April in Washington zu seinem siebten Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump zusammen.

Das Präsidialamt in Seoul teilte am Freitag mit, dass Moon auf Trumps Einladung am 10. April zu einem zweitägigen Besuch in die USA reisen werde.

31.03.2019 - 08:59 [ derStandard.at ]

Trump forderte offenbar Herausgabe aller Atomwaffen Nordkoreas

In dem Papier, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt, wird unter anderem neben der Auslieferung der Waffen und Waffenteile auch ein vollständiger Abbau jeglicher nuklearer Infrastruktur, Zugang von US-Inspektoren sowie die Versetzung aller am Atomprogramm beteiligten Wissenschafter in zivile Projekte gefordert. Es sei das erste Mal gewesen, dass Trump gegenüber Kim deutlich gemacht habe, was er unter Denuklearisierung verstehe, sagte der Insider.

28.02.2019 - 12:23 [ Radio Utopie ]

Ein möglicher Grund warum Nordkorea weiter auf seinen Nuklearwaffen hockt

Der Hanoi-Gipfel von U.S.-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un ist vorzeitig beendet. Trumps anschließende Pressekonferenz sprach diesbezüglich einige Bände: Nordkoreas Staatsführung drückt sich um die Denuklearisierung, die sie im Gegenzug zur Aufhebung der U.N.O.-Sanktionen und einem Friedensvertrag zu liefern hat. Dazu gehört auch, endlich die in ihrem Besitz befindlichen Nuklearwaffen (Atombomben, Wasserstoffbomben, etc) herauszurücken.

Warum aber macht dies Nordkorea nicht?

15.02.2019 - 01:36 [ antikrieg.com ]

Pompeo versucht den Iran, die Hisbollah und die Krise in Venezuela zu verbinden

Im Laufe eines Mittwochabendinterviews mit dem FOX Business Gastgeber Trish Regan gab Außenminister Mike Pompeo mehrere Erklärungen ab, die die Augenbrauen hochgehen ließen, wie z.B. die Behauptung, dass Kuba in Venezuela eingedrungen war und „die Kontrolle über den Sicherheitsapparat Venezuelas übernommen“ hatte und dass die US-Sanktionen, die illegal gegen Venezuela verhängt wurden, „nicht gegen das venezolanische Volk gerichtet sind“.

Die überraschendste Behauptung, die Pompeo im Interview aufgestellt hat, war jedoch, dass Hisbollah und Iran in Venezuela „aktiv“ sind und ein „Risiko für die nationale Sicherheit Amerikas“ darstellen.

13.02.2019 - 05:04 [ AntiAtomNetz Trier ]

Ostermarsch Büchel 2019

Die USA wollen die Atombomben in Büchel aufrüsten. Die neuen Bomben vom Typ B61-12 sind schon in Auftrag gegeben. Die Bundesregierung beteiligt sich an dem Rüstungswettlauf: Sie will neue Bombenflugzeuge als Träger dieser Waffen anschaffen. Auch weiterhin sollen deutsche Soldaten üben, Atombomben in ihr Ziel zu steuern.

31.01.2019 - 21:25 [ IPPNW ]

„Reden statt rüsten! INF-Vertrag retten! Atomwaffen abschaffen!“

Aktivisten der Friedensorganisationen ICAN, IPPNW, DFG-VK sowie der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei jetzt“ werden daher am Freitag, 1. Februar 2019, vor den Botschaften von Russland und den USA protestieren.

30.12.2018 - 16:22 [ ORF.at ]

Kim will 2019 nach Seoul reisen

In den vergangenen Monaten und nach mehreren Gipfeltreffen haben sich die Beziehungen zwischen beiden Staaten entspannt. Die koreanischen Länder befinden sich noch immer im Kriegszustand. Die Kämpfe endeten 1953 mit einem Waffenstillstand. Einen Friedensvertrag gibt es aber nicht.

20.12.2018 - 07:14 [ Gaby Weber / Youtube ]

Dimona Geheime Kommandosache

Am 13. Dezember 1960 alarmierte die „Time“ die Weltöffentlichkeit: Israel baue heimlich an der Atombombe. Wie war dem jungen Staat der Bau einer Atombombe gelungen? Die Aufregung war groß, niemand wollte etwas gewusst haben. Auch die erst drei Jahre zuvor gegründete Internationale Atomenergie-Organisation hüllte sich in Schweigen. Das tut sie bis heute. Systematisch wurden die Öffentlichkeit und die Parlamente belogen. Die Wahrheit ist: Schon 1960 wussten die westlichen Regierungen Bescheid. Sie hatten den Bau abgenickt und unterstützt. Die israelischen Atombombe war mit deutschem Geld und deutscher Technologie entstanden, einer Technologie, die im Auftrag des Führers am Kaiser-Wilhelm-Institut entwickelt und patentiert worden war.

20.11.2018 - 02:01 [ NDR ]

Whistleblower-Suche: Straftat oder Wohltat?

Für manche ist er ein Mann, der gegen Windmühlenflügel kämpft – für andere einer der entschiedensten, aber friedfertigsten Rüstungs- und Atomwaffengegner der Republik: Der 54 Jahre alte Hermann Theisen aus Heidelberg muss sich am Dienstag vor dem Amtsgericht Celle als mutmaßlicher Straftäter verantworten. Das Kuriose daran: Eine andere Behörde, das Zollfahndungsamt in Hamburg, bittet ihn in einem ähnlich gelagerten Fall genau wegen seines Vorgehens um Unterstützung.

07.11.2018 - 16:46 [ German Foreign Policy ]

Die nukleare Frage

Die politischen und militärischen Eliten der Bundesrepublik sollen sich offensiver für nukleare Aufrüstung aussprechen und eine „Europäisierung“ des französischen Atomwaffenarsenals vorantreiben. Dies fordern Autoren der führenden Zeitschrift der deutschen Außenpolitik.

22.10.2018 - 17:16 [ ORF.at ]

NS-Atomwaffenpläne vereitelt: 99-jähriger Widerstandskämpfer tot

Ronneberg vereitelte im Zweiten Weltkrieg die Atomwaffenpläne der Nationalsozialisten.

Im Jahr 1943, schreibt die BBC, leitete er den Angriff auf ein Wasserkraftwerk in der Region Telemark in Norwegen. Dieses galt als eine der wenigen Quellen für Schweres Wasser (Deuteriumoxid), das für die Nazis für den Bau von Atomwaffen benötigt wurde.

18.10.2018 - 01:07 [ German Foreign Policy ]

Die deutsche Bombe

Am heutigen Mittwoch kann Hacke seine Thesen auf dem dritten Berliner Sicherheitsdialog der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) zur Diskussion stellen – unter anderem neben dem CDU-Politiker Roderich Kiesewetter, der zuletzt EU-Nuklearstreitkräfte favorisierte. Die GSP, die die Tagung durchführt, ist eine unmittelbare Vorfeldorganisation deutscher Regierungspolitik. Geleitet von der ehemaligen Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses des Bundestags, Ulrike Merten (SPD), ist sie über Präsidium und Kuratorium eng an die offizielle Berliner Militärpolitik und die Bundeswehr angebunden; GSP-Vizepräsidenten sind der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung Markus Grübel (CDU) sowie mit Reinhard Brandl ein Mitglied des Verteidigungsausschusses des Bundestags, während dem GSP-Kuratorium unter anderem der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD), der Vorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbandes, Oberstleutnant André Wüstner, und der Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS), Karl-Heinz Kamp, angehören. Die heutige Tagung wird von der GSP gemeinsam mit der BAKS in den Berliner Räumlichkeiten des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung durchgeführt. Die Auftaktrede hält der Staatsminister im Auswärtigen Amt Niels Annen (SPD).

10.10.2018 - 20:43 [ William J. Astore / antikrieg.com ]

Angst vor der Niederlage und der Vietnamkrieg

Die Angst vor einer Niederlage treibt die Militärs zur Torheit. Anfang 1968 befürchtete General William Westmoreland, Amerikas befehlshabender General in Vietnam, dass kommunistische Kräfte die militärischen Positionen der USA in Khe Sanh überrennen könnten. Gemäß vor kurzem freigegebenen Depeschen, wie in der New York Times heute berichtet, bestand seine Reaktion darin, um die Genehmigung anzusuchen, Atomwaffen nach Vietnam zu bringen. Er plante, taktische Atomwaffen gegen Konzentrationen von Truppen der Nordvietnamesischen Armee (NVA) einzusetzen. Präsident Lyndon Johnson annullierte die Pläne von Westmoreland und ordnete an, dass die Diskussionen über den Einsatz von Atomwaffen geheim gehalten werden sollten (d.h. vor dem amerikanischen Volk versteckt), was dann in den letzten fünfzig Jahren der Fall war.

03.10.2018 - 11:12 [ Glasnost.de ]

Auswirkungen von Atomwaffentests seit dem Beginn im Jahre 1945

(15. November 1995) Am Montag, den 2. Oktober 1990, 0.30 MEZ, führte Frankreich den zweiten Atomwaffentest in diesem Jahr im Südpazifik durch. Im Gegensatz zu dem ersten Atomwaffentest vor wenigen Wochen, der auf dem Mururoa-Atoll stattfand, wurde die 2. Atombombe auf dem ca. 40 Kilometer entfernten Fangataufa-Atoll gezündet.

Die Atombombe, die auf dem Fangataufa-Atoll getestet wurde, war mit 110 Kilotonnen der viertstärkste Atomsprengsatz, den Frankreich je gezündet hat. Während und nach der Sprengung wurden im Südpazifik Erdstösse gemessen, die die Stärke von 5,9 auf der Richterskala aufwiesen.

Experten vermuten, daß der getestete TN (thermonuclaire) 75 AtomSprengkopf zur Bestückung der M-5 Raketen dienen kann, die mit einer Reichweite von 6.000 Kilometem auf den französischen Atom U-Booten stationiert werden sollen.

Wiederum sah sich Frankreich direkt nach der Durchführung des Atomtests mit weltweiten Protesten konfrontiert, im besonderen von Seiten der Regierungen von Australien, Neuseeland und Japan