Archiv: Argentinien


25.10.2019 - 18:02 [ Amerika21.de ]

Endet der Rechtsruck in Lateinamerika? Fernández in Argentinien in Führung

Für das kommende Jahr prognostiziert der Internationale Währungsfonds als wichtigster Gläubiger Argentiniens erneut eine Inflation von rund 40 Prozent und einen Einbruch der Wirtschaftsleistung um 1,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Zusammen mit der Schuldenlast von derzeit fast 100 Prozent des BIP ergibt das äußerst schwierige Rahmenbedingungen für die kommende Regierung.

22.10.2019 - 18:38 [ Portal amerika21.de ]

Endet der Rechtsruck in Lateinamerika? Fernández in Argentinien in Führung

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem uruguayischen Präsidentschaftskandidaten der Frente Amplio, Daniel Martínez, äußerte sich Fernández kürzlich genauer zu seinen außenpolitischen Plänen. Sollte er gewählt werden, würde Argentinien sich aus der Lima-Gruppe zurückziehen, die den Oppositionsführer Juan Guaidó offiziell als Staatspräsidenten Venezuelas anerkennt.

13.08.2019 - 17:01 [ Portal amerika21.de ]

Schwere Niederlage für Präsident Macri bei Vorwahlen in Argentinien

Der Wert des US-Dollars ist von 48,5 Pesos am Sonntagabend im Laufe des Montagvormittags um mehr als 30 Prozent auf bis zu 65 Pesos gestiegen. Argentinische Staatsanleihen und Aktien an den internationalen Börsen haben mit schweren Verlusten zu kämpfen. Macri machte auf einer Pressekonferenz am Montag den Erfolg der „Frente para Todos“ für die heftige Reaktion der Märkte und den immensen Abstieg des Pesos verantwortlich.

12.08.2019 - 08:29 [ Portal amerika21.de ]

In Argentinien finden heute Vorwahlen für die Präsidentschaft statt

Der von Smartmatic angebotene Preis lag zwar unter dem der spanischen Firma Indra, die bei den vergangenen Wahlen die Auswertung in Zusammenarbeit mit der Post durchführte, oder der auch konkurrierenden IBM, jedoch hatte Smartmatic die schlechtesten Bewertungen und war schon in anderen Ländern wie El Salvador oder den Philippinen negativ aufgefallen.

06.08.2019 - 11:50 [ Portal amerika21.de ]

Argentinien: Vermögen Macris während Präsidentschaft nochmals stark gewachsen

Bei der vergleichsweise gemäßigt wirkenden Vermögenshöhe des Präsidenten muss berücksichtigt werden, dass die Familie Macri zu den reichsten Familien des Landes zählt. Ihr Vermögen wurde zuletzt auf rund 500 Millionen Euro geschätzt. Dieses Vermögen stammt vor allem aus der Zeit der Militärdiktatur, wie unter anderen die Abgeordnete Alcira Argumedo im Jahr 2017 im Parlament eindrucksvoll beschrieb. Die Familie Macri, Großgrundbesitzer und Unternehmer aus Italien, lebt seit Ende der 1940er Jahre in Argentinien. Der Vater des Präsidenten, Franco Macri, war bis zu seinem Tod im März dieses Jahres Chef der Macri-SOCMA-Gruppe. Sie besteht aus Unternehmen hauptsächlich aus den Bereichen Bauwesen (SIDECO), Automobilindustrie (Sevel), Flugzeuge (Macair Jet), Gebührensystem (Pago Fácil), Müllabfuhr (Manliba) und Lebensmittelindustrie und hat Niederlassungen in Brasilien und Uruguay.

06.08.2019 - 11:46 [ Portal amerika21.de ]

Argentinien ‒ fest im Griff von Verschuldung und korrupten Eliten ?

Doch wen wundert das? Die regierende Elite gehört zur Agraroligarchie und zum Finanzkapital Argentiniens, die Raubtier-Kapitalismus betreiben. Diese Elite bildete die zivile Komponente aller Diktaturen, die im vergangenen Jahrhundert mehr als 50 Jahre lang das Land geplagt haben. Die Nobelnamen wiederholen sich fortwährend im Lauf der argentinischen Geschichte. Es handelt sich jetzt um Kinder, Enkel und Urenkel der immer gleichen herrschenden Klasse. Neu ist nur, dass sie 2015 zum ersten Mal durch Wahlen an die Macht gekommen ist

23.06.2019 - 18:58 [ Portal amerika21.de ]

Wenn die Kuh kein Gras mehr frisst. Industrielle Fleischproduktion in Argentinien

Wer kennt sie nicht, die Bilder von weidenden Herden in der argentinischen Pampa? Doch ist dieses Bild heute überhaupt noch aktuell? Christian Rollmann hat sich für onda auf die Suche nach den Pampa-Rindern gemacht und überprüft, inwieweit der Mythos dem Abgleich mit der Realität standhält.

15.06.2019 - 21:20 [ Portal amerika21.de ]

Bauern in Argentinien stellen Alternativen zum industriellen Agrarmodell vor

Das Programm sieht eine Abkehr vom aktuellen industriellen Agrarmodell vor, bei dem das Land in Händen weniger – oft ausländischer – Kapitaleigner konzentriert ist und die kleinbäuerliche Landbevölkerung vertrieben wird.

15.06.2019 - 09:14 [ Amerika21.de ]

130. während der Militärdiktatur verschwundener Enkel in Argentinien identifiziert

Mit 41 Jahren konnte er mit seinem Onkel mütterlicherseits zusammengebracht werden. Seine Eltern Elena Mijalchuk und Juan Manuel Darroux waren im Dezember 1977 während der Militärdiktatur in Argentinien (1976-1983) verschleppt und ermordet worden. Der damals vier Monate alte Junge war daraufhin in der Nähe der Marineschule ESMA gefunden und von der Militärjunta zur Adoption freigegeben worden. Die ESMA war zu dieser Zeit eines der wichtigsten geheimen Haft- und Folterzentren der Diktatur.

11.06.2019 - 09:18 [ Portal amerika21.de ]

Regierung von Argentinien wegen Lauschangriffen in der Kritik

Canatacci legt mit seinem Bericht den Finger in eine offene Wunde. In den vergangenen drei Jahren sind immer wieder illegale Telefonmitschnitte an die Öffentlichkeit gelangt. Auslöser sei die Verlegung der Zuständigkeit. Die zuständige Stelle wurde der Staatsanwaltschaft entzogen und dem Obersten Gerichtshof unterstellt, der jedoch die Leitung der Telefonüberwachung an den Bundesnachrichtendienst delegierte.

31.05.2019 - 16:21 [ Portal amerika21.de ]

Rücktrittsforderung an Ministerin wegen mehrerer Toter durch Polizeigewalt in Argentinien

In den ersten beiden Regierungsjahren Macris waren laut Correpi bereits mindestens 725 Personen durch den Staat verursachte Todesfälle gezählt worden. Das entsprach zu dem Zeitpunkt etwa einem Toten alle 23 Stunden. Das Jahr 2016, das erste Regierungsjahr Macris, war seit dem Ende der Militärdiktatur 1983 das Jahr mit den mit Abstand meisten durch Staatsgewalt verursachten Toten, so der Correpi-Bericht.

31.05.2019 - 15:52 [ junge Welt ]

Generalstreik: Argentinien lahmgelegt

Der Generalsekretär der Fernfahrergewerkschaft CASDC, Pablo Moyano, unterstrich, dass die Regierung »nicht auf die Arbeiter, sondern auf die Befehle des IWF« höre. Deshalb seien solche Aktionen notwendig.

30.05.2019 - 08:14 [ Amerika21.de ]

Argentinien: Schlimmer dran als Griechenland und weit entfernt von Portugal

Durch nachlassenden Konsum, das Ausgabenverbot und das erzwungene Null-Defizit im Haushalt wird der Preisanstieg durch Abwertung und die Gebührenerhöhungen befeuert.

Die Freigabe der Wechselkurse nährt ihr inflationäres Äquivalent und beeinflusst die Lebensmittelpreise wie nie zuvor. Während Macri imaginäre Erleichterungen ankündigt, verweisen die Zahlen auf einen jährliche Anstieg von 40 Prozent hin, was das Desaster von 2018 wiederholen würde.

Das inflationäre Lauffeuer wird durch den wahnwitzigen Anstieg der dollarisierten Gebühren noch verstärkt. Seit Oktober 2015 stieg der Strompreis um zwischen 1.053 und 2.388 Prozent, der Tarif für Gas zwischen 462 und 1.353 Prozent und für Wasser zwischen 554 und 832 Prozent.

29.05.2019 - 11:45 [ Gaby Weber / Portal amerika21.de ]

Deutsche Journalisten in der Geheimkartei der Foltersiedlung Colonia Dignidad

Derzeit führe ich einen Prozess vor dem Bundesverwaltungsamt Leipzig auf Herausgabe der BND-Akten zur Diktatur in Argentinien und in Chile. Einige Unterlagen habe ich – teilweise geschwärzt – erhalten, der Rest wird hoffentlich von den Richtern freigegeben werden. Die chilenische Regierung hat diese Unterlagen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Bundeskanzleramt – als die aufsichtführende Behörde – wird in dem Verfahren in Leipzig nicht müde, eine Sperrerklärung nach der anderen abzugeben. Die Zusammenarbeit der Dienste und die einst zugesagte Geheimhaltung sei bis in alle Ewigkeit absolut unverzichtbar, so das Amt Merkel. Die südamerikanischen Regierungen sehen das offensichtlich anders und haben die Dokumente freigegeben.

17.05.2019 - 12:47 [ Portal amerika21.de ]

Argentinien: Kontroverse um Prozesseröffnung gegen Cristina Kirchner

Unterdessen bahnt sich ein neuer Skandal an: Aus den Untersuchungen über das Spionagenetzwerk um Marcelo D’Alessio, die derzeit von Bundesrichter Ramos Padilla geführt werden, geht hervor, dass der Hauptbelastungszeuge Fariña, der ursprünglich nur über die Steuergeschichten von Báez aussagen konnte, von Mitgliedern des staatlichen Geheimdienstes AFI mit Informationen versehen und von einer Fachanwältin sogar gecoacht wurde, um glaubhaft über Vergabeverfahren und Bestechungsformen aussagen zu können. Das Ganze wurde bei einem Treffen im Büro des Justizministers Garavano arrangiert, das dieser zuerst bestritt, dann aber eingestehen musste.

08.05.2019 - 15:56 [ Portal amerika21.de ]

Argentinien: Historischer Freispruch für indigene Mapuche in Landkonflikt

Ein Gericht der südargentinischen Provinzhauptstadt Neuquén hat unlängst sechs wegen widerrechtlicher Aneignung und Hausfriedensbruch angeklagte Mapuche in allen Punkten freigesprochen. Für das Volk der Mapuche in Argentinien ist es ein historisches Urteil, weil es erstmals ihr internationales und verfassungsgemäßes Gebietsrecht berücksichtigt. Land der betroffenen Gemeinde Lof Campo Maripe sollte ursprünglich an das Fracking-Vorhaben „Vaca Muerta“ angeschlossen werden.

11.04.2019 - 01:47 [ Portal amerika21.de ]

Ermittlungen in Argentinien gegen Familienunternehmen von Staatschef Macri

Correo Argentino war im Zuge einer großen Privatisierungswelle 1997 an die Familie Macri gegangen und hatte im Jahr 2001 Konkurs angemeldet. 2003 wurde Correo Argentino vom ehemaligen Präsidenten Néstor Kirchner dann rückverstaatlicht und machte umgehend wieder Gewinn. Nach der Wahl zum Präsidenten 2015 eröffnete sich für den dann amtierenden Präsidenten Macri die Möglichkeit, in Doppelfunktion Politik zugunsten des Unternehmens seiner Familie zu machen.

05.03.2019 - 15:20 [ Portal amerika21.de ]

UN-Expertin kritisiert Modell der industriellen Landwirtschaft in Argentinien

Forderung an Regierung Macri, das Recht auf Nahrung zu gewährleisten, bevor sie öffentliche Gelder zur Schuldentilgung an den IWF verwendet

30.01.2019 - 18:29 [ Portal amerika21.de ]

Argentinien: Umstrittenes Enteignungsdekret von Präsident Mauricio Macri

Der erste Antrag zur Anwendung des Gesetzes ging jedoch vom Abgeordneten Rodolfo Tailhade von der oppositionellen Frente para la Victoria aus. Er forderte umgehend die Staatsanwaltschaft auf, Güter der Familie Macri einzuziehen. Gegen den Bruder und Geschäftspartner des Präsidenten läuft wegen des fraglichen Verkaufs von mehreren Windparks ein Korruptionsprozess. Bei dem Geschäft strich die Familienfirma einen Gewinn von rund 70 Millionen US-Dollar ein.

12.01.2019 - 09:48 [ Portal amerika21.de ]

Argentinien: Massive Proteste gegen Tariferhöhungen der Regierung Macri

Unter dem Motto „Schluss mit den Tariferhöhungen“ sind am Donnerstag nach Medienberichten hundertausende Menschen in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires zu Protesten zusammengekommen. Ende des vergangenen Jahres hatte die Regierung von Präsident Mauricio Macri erneut starke Erhöhungen bei den Tarifen für Strom, Gas und Nahverkehr für das Jahr 2019 angekündigt.

05.01.2019 - 09:37 [ ORF.at ]

13 Staaten gegen neue Amtszeit Maduros in Venezuela

Unterzeichnet wurde der Aufruf von Argentinien, Brasilien, Kanada, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Guatemala, Guyana, Honduras, Panama, Paraguay, Peru und Santa Lucia. Sollte Maduro die Präsidentschaft in der kommenden Woche dennoch antreten, werde er von den Regierungen dieser Länder nicht anerkannt, hieß es in der Erklärung.

30.12.2018 - 20:24 [ Portal amerika21.de ]

Neue Erhöhung von Tarifen verspricht schwieriges Jahr für Argentinien

Nun wollen sich landesweit außerdem 40 Bürgermeister an die Justiz wenden, um die angekündigte Erhöhung der Tarife zu stoppen, da sie „unverhältnismäßig und irrational“ seien und nicht dem öffentlichen Willen entsprächen. „Sie scheinen sich morgens zu treffen, um darüber nachzudenken, wie sie das Leben von Menschen versauen“, sagte Gabriel Katopodi (Frente Para la Victoria), Bürgermeister von General San Martín in der Provinz Buenos Aires, über das Agieren der Regierung.

27.12.2018 - 22:39 [ Portal amerika21.de ]

Argentinien: Staatsanwaltschaft fordert 22 Jahre Haft für Aktivistin Milagro Sala

Milagro Sala ist eine Anführerin der sozialen Basisorganisation Túpac Amaru, die vor allem in der nordargentinischen Provinz Jujuy aktiv ist. Sie war am 16. Januar 2016 in San Salvador de Jujuy verhaftet worden. Während einer Protestaktion gegen die Kürzung öffentlicher Gelder für die sozialen Projekte von Túpac Amaru war der damalige Abgeordnete der Radikalen Partei (UCR) und heutige Gouverneur von Jujuy, Gerardo Morales, mit Eiern beworfen worden. Laut Gericht soll Sala dafür verantwortlich gewesen sein, obwohl sie erwiesenermaßen gar nicht anwesend war.

26.12.2018 - 09:27 [ Portal amerika21.de ]

Mapuche Facundo Huala in Chile zu langer Haftstrafe verurteilt

Der indigene Aktivist Facundo Jones Huala ist am 21. Dezember in Chile zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Das Strafgericht in Valdivia im Süden Chiles sprach den Mapuche schuldig, eine Brandstiftung auf einer Farm im Jahr 2013 begangen zu haben. Zudem habe er sich illegalen Waffenbesitzes schuldig gemacht.

20.12.2018 - 07:14 [ Gaby Weber / Youtube ]

Dimona Geheime Kommandosache

Am 13. Dezember 1960 alarmierte die „Time“ die Weltöffentlichkeit: Israel baue heimlich an der Atombombe. Wie war dem jungen Staat der Bau einer Atombombe gelungen? Die Aufregung war groß, niemand wollte etwas gewusst haben. Auch die erst drei Jahre zuvor gegründete Internationale Atomenergie-Organisation hüllte sich in Schweigen. Das tut sie bis heute. Systematisch wurden die Öffentlichkeit und die Parlamente belogen. Die Wahrheit ist: Schon 1960 wussten die westlichen Regierungen Bescheid. Sie hatten den Bau abgenickt und unterstützt. Die israelischen Atombombe war mit deutschem Geld und deutscher Technologie entstanden, einer Technologie, die im Auftrag des Führers am Kaiser-Wilhelm-Institut entwickelt und patentiert worden war.

29.11.2018 - 17:08 [ Portal amerika21.de ]

Argentinien vor dem G20 Gipfel: Der Widerstand wächst

Die Antwort des Bündnisses auf dieses Bedrohungsszenario ist klar: Angst wird keine der Organisationen davon abhalten auf die Straße zu gehen. Für das Bündnis stehen die regionalen Unterdrückungsmechanismen symbolisch dafür, was G20 auf internationaler Ebene repräsentiert.

Politisch positionieren sich die Proteste als feministisch, anti-imperialistisch, anti-neoliberal und letztlich anti-kapitalistisch, was einen klaren Gegensatz zur Politik Macris und des Gipfels darstellt.

28.11.2018 - 17:15 [ Portal amerika21.de ]

Argentinien: Mehr als 50.000 Teilnehmer bei Weltforum Kritischen Denkens

Das erste Weltforum Kritischen Denkens, organisiert vom Lateinamerikanischen Rat der Sozialwissenschaften (Clacso) in Argentinien, ist am 23. November zu Ende gegangen. Die fünftägige Veranstaltung stand im Zeichen des Protests gegen den G20-Gipfel in der argentinischen Hauptstadt, der am Freitag und Samstag dieser Woche stattfinden wird.

22.11.2018 - 15:02 [ Coordination gegen Bayer-Gefahren (CGB) ]

Massenhafter Protest gegen „Bayer-Monsanto-Gesetz“

Dagegen erhebt sich in dem Land ein großer Widerstand. „Dies ist nicht der erste Versuch, das argentinische Gesetz gemäß der Vorschläge der Konzerne zu ändern, und es ist Teil einer globalen Offensive, die das Ziel verfolgt, das Saatgut, das die Grundlage aller Nahrungsmittel-Ketten ist, unter die Kontrolle der Unternehmen zu stellen“, heißt es in einem Aufruf gegen das „BAYER-MONSANTO-Gesetz“.

22.11.2018 - 14:56 [ Portal amerika21.de ]

Saatgutgesetz in Argentinien soll Bauern zu Lizenz-Zahlungen zwingen

Die argentinische Regierung unter Präsident Mauricio Macri plant nach Angaben der industriekritischen „Coordination gegen Bayer-Gefahren“ (CGB) die Verabschiedung eines Saatgut-Gesetzes, das Bauern in dem südamerikanischen Land zur Zahlung von Lizenz-Gebühren an Saatgutanbieter verpflichtet. Nutznießer der neuen Regelung wären Unternehmen wie Bayer, BASF, Corteva und andere Vertreter der Branche. Dagegen rege sich in dem Land großer Widerstand, heißt es in einer Pressemitteilung der CGB.

20.11.2018 - 15:12 [ Portal amerika21.de ]

Weltforum Kritischen Denkens in Argentinien

Das Weltforum ist als Protestveranstaltung gegen den G-20-Gipfel geplant, der am 30. November und 1. Dezember in Buenos Aires stattfindet…Aus Deutschland ist der Soziologe Klaus Dörre von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena eingeladen…

Darunter „progressive Intellektuelle, Sprecher sozialer Bewegungen, Aktivisten, Studierende, Menschenrechtsverteidiger und feministische, antirassistische, antiimperialistische und antikoloniale Organisationen“.

29.10.2018 - 16:10 [ Portal amerika21.de ]

Argentinien: Sparbudget 2019 nach Vorstellungen des IWF beschlossen

Während der Debatte im Parlament versammelten sich in den Straßen von Buenos Aires zehntausende Menschen zu Protesten, zu denen Gewerkschaften und soziale Bewegungen aufgerufen hatten. Dabei kam es zu massiven Übergriffen der Sicherheitskräfte, die mit Tränengas, Gummigeschossen und Wasserwerfern auf die Demonstranten losgingen. Augenzeugen berichten von regelrechten Menschenjagden der Polizei auf Protestteilnehmer.

18.10.2018 - 19:28 [ Amerika21.de ]

Konferenz gegen G20-Gipfel, „Weltforum des Kritischen Denkens“ in Argentinien

Buenos Aires. Der Lateinamerikanische Rat für Sozialwissenschaften (Clacso) ruft zu einer Gegenveranstaltung zum G20-Gipfel auf, der am 30. November und 1. Dezember in Buenos Aires stattfinden wird. Unter dem Titel „Erstes Weltforum des Kritischen Denkens“ wurden namhafte Persönlichkeiten aus Politik, sozialen Bewegungen und Wissenschaft zu dem Treffen von 19. bis 23. November in Buenos Aires eingeladen. N

18.10.2018 - 15:33 [ Portal amerika21.de ]

Internationaler Währungsfonds eröffnet Büro in der Zentralbank von Argentinien

Die räumliche Vermischung von IWF und dem obersten Regulativ der argentinischen Finanzwirtschaft wird von einigen Seiten scharf kritisiert. Die vormalige Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner erinnerte daran, dass während ihrer Regierungszeit vom heutigen Regierungsbündnis Cambiemos die angebliche fehlende Unabhängigkeit der BCRA und der Justiz immer wieder zum Vorwurf gemacht wurde. Den IWF nun aber in die Zentralbank einziehen zu lassen, verkehre diese Vorwürfe ins Gegenteil.

21.09.2018 - 02:02 [ Portal amerika21.de ]

Mapuche-Aktivist Facundo Jones Huala von Argentinien nach Chile ausgeliefert

Die staatliche Repression gegen die Mapuche, die oftmals auch tödliche Folgen hat, wird von Menschenrechtsorganisationen immer wieder kritisiert. Chile, wo regelmäßig politische Prozesse gegen Mapuche geführt werden, wurde bereits 2014 vom Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt, weil die Justiz wiederholt das Antiterrorgesetz aus der Zeit der Diktatur gegen die Mapuche angewandt hatte.

21.09.2018 - 01:55 [ Portal amerika21.de ]

Proteste gegen Folgen der Wirtschaftspolitik in Argentinien mehren sich

Der Krise werde er mit weiteren Sparmaßnahmen begegnen, so Macri. Der Haushalt für 2019 sieht entsprechend weitere massive Einschnitte in Bereichen wie Bildung, Gesundheit sowie Wissenschaft und Technologie, einen starken Rückgang der Investitionsausgaben und weitere Stellenkürzungen im öffentlichen Dienst vor.